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Partnerschaft und Kindererziehung - Kind richtig führen

6rama9

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Einige heiß diskutierte Threads haben mir zum Denken gegeben: Sind es eigentlich nicht die selben Werte die man braucht, um:
- erfolgreich eine beglückende Beziehung zu führen,
- erfolgreich die Kinder zu eigenverantwortlichen und veratnwortungsvollen Ereachsenen zu erziehen,
- erfolgreich Mitarbeiter zu führen, die motiviert und mit Freude bei der Arbeit sind?

Ich bin jetzt über 25 Jahre verheiratet, habe 2 Kinder erzogen und bin leitende Führungskraft in einem großen medzinischen Betrieb.

Und immer wieder stelle ich fest, dass es in allen 3 oben angesprochenen Bereichen eigentlich auf ein und dasselbe ankommt. Es ist nicht ganz einfach zu fassen, aber ich würde es ungefähr umschreiben als: "Empathisch-berechenbar-unegoistische Konsequenz".

Empathisch im Sinne von: Auf den Partner, das Kinde, den Mitarbeiter eingehen und seine Gefühle als das akzeptieren, was sie sind: als gefühlsmäßige Momentanaufnahme.
Berechenbar im Sinne von: Klare Werte vertreten und diese vorleben, klare Signale geben und klar kommunizieren.
Unegoistisch im Sinne von: Das eigene Ego in den Hintergrund stellen. Nicht (nur) den eigenen Vorteil suchen, sondern auch bewusst hinter dem Partner, dem Kind, dem Mitarbeiter zurücktreten. Dem Partner, dem Kind, dem Mitarbeiter die Möglichkeit geben, sich im Rampenlicht zu präsentieren und sich im Erfolg zu sonnen.
Konsequenz im Sinne von. Eigene Grenzen klar machen. Klare Grenzen setzen. Klarheit über Folgen der Grenzübertretungen setzen. Aber auch Grenzübertritte für ein höheres Gut, für wichtige Werte, bewusst erlauben.

Vielleicht kann man meine Theorie sogar so weit ausdehnen: Egal was man im Leben macht, "empathisch-berechenbar-unegoistische Konsequenz" ist immer richtig.

23.11.2018 17:36 • x 5 #1


Tin

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Wie wirr.... Sorry, was anderes fällt mir dazu nicht ein. Ich kann dich nicht ansatzweise nachvollziehen.

23.11.2018 20:48 • x 1 #2


6rama9

6rama9


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Mach dir nix draus :knuddeln:

23.11.2018 21:00 • x 1 #3


mental_timeline

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Zitat von 6rama9:
Einige heiß diskutierte Threads haben mir zum Denken gegeben: Sind es eigentlich nicht die selben Werte die man braucht, um: - erfolgreich eine beglückende Beziehung zu führen, - erfolgreich die Kinder zu eigenverantwortlichen und veratnwortungsvollen Ereachsenen zu erziehen, - erfolgreich Mitarbeiter zu führen, die motiviert und mit Freude bei der Arbeit sind? Ich bin jetzt über 25 Jahre verheiratet, habe 2 Kinder erzogen und bin leitende Führungskraft in einem großen medzinischen Betrieb. Und immer wieder stelle ich fest, dass es in allen 3 oben angesprochenen Bereichen eigentlich auf ein und dasselbe ankommt. Es ist nicht ganz einfach ...


Ich habe es mir vier mal durchgelesen....beim fünften Anlauf musste ich abbrechen. Hab plötzlich so ein stechen im Kopf bekommen, so im unteren Stirnbereich.

23.11.2018 21:10 • x 3 #4


cassie97

cassie97

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Zitat von 6rama9:
Ich bin jetzt über 25 Jahre verheiratet, habe 2 Kinder erzogen und bin leitende Führungskraft in einem großen medzinischen Betrieb.


Wenn jemand ein Problem hat . . . hier ist die Lösung!

05.12.2018 21:56 • #5


Analena5

Danke für diesen tollen Beitrag! Absolut durchdachter und klug!

Genau darum geht es: Einfühlsam sein und das ganze System und seine Einflüsse im Blick behalten. Immer zu überlegen, wie wäre es mir als Kind damit gegangen? Wie würde es mir als Erwachsenem in einer niedrigeren hierarchischen Position mit dem Verhalten gehen?

Beispiel: Ich bin gestresst und frustriert und schreie mein Kind an, weil es eine Kleinigkeit falsch gemacht hat. - Jetzt überlegen: Würde ich das als Kind fair gefunden haben (Kinder haben in der Regel einen super Sinn für Fairness!); würde ich eine solche unangemessene Reaktion meines Chefs dulden, wenn ich eine Kleinigkeit falsch gemacht hätte?


Unegoistisch: Absolut! Nur wer sich auch aus dem Fokus nehmen kann und in der Lage ist, auch mal die Bedürfnisse eines anderen über die eigenen zu stellen, kann emphatisch handeln.

Beispiel: Mein Kind würde gerne mit mir beim Spazierengehen reden, ich würde aber lieber mit meiner Freundin am Handy quatschen (ohnehin ein Unding!). Jetzt zu sehen, dass das Kind Gespräche mit mir braucht, um emotional sicher zu sein und die Welt zu verstehen ist deutlich besser als den Tratsch mit der Freundin weiterzuführen - den ich aber gerne weiter geführt hätte. Also: mein Bedürfnis zur Seite, Handy eingesteckt und geredet. Es wird sogar Spaß machen :)
Bei der Arbeit: Ich lasse auch mal die kinderlose Kollegin ein paar Urlaubstage in den Schulferien eintragen, weil sie etwas Schönes vorhat, obwohl mir die Schulferien eigentlich als Urlaub zustehen.


[b]Konsequent:Bitte immer! Nur wer konsequent, das heißt regelmäßig ähnlich in bestimmten Situationen handelt, ist auch berechenbar. Er verströmt keine Unsicherheit oder Angst. Es werden sichtbare Regeln aufgestellt, an die man sich auch halten kann, wenn derjenige nicht da ist. Das macht selbstständig und frei.

Beispiel: Mein Kind weiß, dass wenn es nach Hause kommt, es seine Sachen nicht überall im Flur verteilen darf. Die Regel ist, was rumfliegt, muss als Pfand durch eine Kleinigkeit im Haushalt, z.B. Abtrocknen helfen, oder beim Wäsche zusammenlegen helfen wieder ausgelöst werden. Das Kind weiß sicher, werfe ich meine Jacke auf den Boden, mache ich jemand anderem Arbeit damit sie aufzuheben und aufzuhängen, also muss ich meinerseits demjenigen bei etwas helfen. Das ist fair und klar. Will das Kind nicht helfen, bleibt die Lieblingsjacke im Schrank und die alte Jacke muss angezogen werden. Das Kind hat damit die Entscheidung innerhalb gesetzter Regeln.

Im Job: Der Chef hat bestimmte Vorstellungen von der Arbeitserledigung. Sind die Regeln klar, kann man recht unabhängig und ohne seine Einmischung am Tag agieren. - Ändert er aber launenhaft seine Ansicht wie etwas gemacht werden muss von Tag zu Tag, wird man unsicher in der Erledigung der Aufgaben und bekommt das Gefühl: Egal wie ch es mache, es wird falsch sein. Das frustriert, mindert das Arbeitsergebnis und stört das Betriebsklima.

Der Beitrag ist ausgesprochen klug abgefasst und ich unterschreibe das Einfühlsam, Unegoistisch und Konsequenz als Werte für ein Miteinander 100%!

Gestern 08:35 • x 1 #6


Analena5

Nee, ich finde den Beitrag von Granma sehr gut und das darf ich auch schreiben :)

Seltsam nur, dass du den gesamten Thread gelesen hast, obwohl es 'keinen interessiert'? Tja, kommen wir mal wieder auf 'konsequent' :lol: - interessiert keinen (doch mich und den TE) und dich ja auch, oder hast du einfach so viel Tagesfreizeit, dass der Morgen für dich mit dem Lesen aller neuen Threads in einem Trennungsforum beginnt...? Oh je!

Empathisch? Nun ja, deine Wortwahl lässt mich da schon etwas zögern :lol:

Aber umegoistisch? Vielleicht. Bei dem Ton vieler hier im Forum hast du vielleicht an die anderen gedacht, die erst einmal ihr Adrenalin mit herabwürdigenden Sprüchen hier im Forum puschen müssen, um richtig in den Tag zu starten. Denen hast du bestimmt eine Freude gemacht.

Also 1 Punkt von 3...ist doch schon einmal ein Anfang :lol:

Gestern 10:24 • x 1 #7


unregistriert

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Selbstgespräche. So fängt es an...

Gestern 12:21 • #8


Analena5

@ luto
@ unregistriert

Da seid ihr in der Lage IP Adressen quasi mit Röntgenblick zu erfassen und zu folgern, dass es sich hier um ein und dieselbe Person handelt. Wow! Und nein, tut es nicht.

Ich habe dieses Forum mal kennengelernt als einen Ort, an dem mit viel Herzenswärme Erfahrungen und Tipps in Krisenzeiten gegeben wurde. Er scheint aber immer mehr zum Sammelbecken wütender und gefrusteter Menschen zu werden, die sich Schlagworte raus picken, um dann mit der verbalen Keule ihrer eigenen Verbitterung Luft machen. Das finde ich unglaublich schade. Orte wie dieser sollten genutzt werden, um alles ein bisschen besser werden zu lassen und nicht, um sich aufzuwerten, indem man andere abwertet und beleidigt. Wir haben genug Krieg in dieser Welt, warum jetzt auch noch Angriffe in einem Selbsthilfeforum?

Gestern 15:39 • x 2 #9


Luto

Luto

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Zitat von Analena5:
Ich habe dieses Forum mal kennengelernt als einen Ort, an dem mit viel Herzenswärme Erfahrungen und Tipps in Krisenzeiten gegeben wurde. Er scheint aber immer mehr zum Sammelbecken wütender und gefrusteter Menschen zu werden, die sich Schlagworte raus picken, um dann mit der verbalen Keule ihrer eigenen Verbitterung Luft machen.

In diesem Forum bekommst Du doch immer alles, viel Wärme, viele Tipps, aber auch mal einen guten Tritt, um aufzuwachen oder zu reflektieren, das ist deswegen noch lange kein Krieg, und ja, es ist auch ein Forumklassiker, dass sich Leute mehrere Identitäten verschaffen, um sich scheinbar zu unterstützen. Wenn das jetzt nicht so war, dann sorry, aber es stank ziemlich danach, und ich würde auch immer noch etwas darauf wetten. ;-)
Nix für ungut, und umgekehrt warst Du aber dann auch eher angriffslustig. Hättest ja auch sachlich nachfragen können, warum wir solche Gedanken haben....
Die Welt wird nicht automatisch schlechter, wenn man sich mal negativ über andere Worte äußert, und wenn man davon etwas genervt ist, muss man noch lange nicht gefrustet oder verbittert sein, sondern man findet dann die Aussagen einfach nur langweilig, wirr und subjektiv blöd. Das ist schon ok so.

Gestern 22:31 • #10


unregistriert

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Zitat von Analena5:
Da seid ihr in der Lage IP Adressen quasi mit Röntgenblick zu erfassen und zu folgern, dass es sich hier um ein und dieselbe Person handelt. Wow! Und nein, tut es nicht.


Familienangehörige (Ehefrauen) und Kolleginnen gülden aber auch nicht :mrgreen: Nein im ernst, no offense, tausch Euch gerne aus über Menschenführung. Für mich hört sich das unpassend an, Frau und Kinder nach einer bestimmten Methodik führen zu müssen, aber hey, wenn's Spaß macht und Erfolg bringt, nur zu.

Gestern 22:56 • #11


Tin

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Das ist dieselbe Art zu schreiben inkl. derselben Ausdrucksweise. Das ist ein und derselbe, da wette ich einiges drauf. Echt bitter, wenn man so einen Murks abziehen muss.

Gestern 23:08 • #12


Luto

Luto

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Zitat von Tin:
as ist dieselbe Art zu schreiben inkl. derselben Ausdrucksweise. Das ist ein und derselbe, da wette ich einiges drauf.

habe ich ja auch so gesehen, aber man weiß ja nie. ;-)

Gestern 23:28 • #13


nalea

Habe das alles gerade gelesen und finde gar nicht, dass die Schreiben sich so ähnelt. Sie schreiben beide halt komplizierter, mehr kann ich da nicht wirklich sehen. Allerdings hätte ich nach deiner Antwort Luto auch nicht gewusst was es an dich zu fragen gibt. War ja in der Wortwahl schon übergriffen, oder? Für mich waren die Beispielersten von Analena5 sxhon schlüssig. Danke für den Tipp mit der Jacke um Flur :) Protiere ich definitiv aus. HIlse gegen Hilfe macht echt Sinn.

Vor 9 Stunden • #14


Sabine

Sabine

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Wer den Beitrag mal wirlich liest, ohne zu interpretieren oder etwas daran aussetzen zu wollen, weil man es beim ersten Mal nicht gleich versteht, der sollte an sich selbst zweifeln. :wink: :freunde: Es ist durch aus sehr klug geschrieben und zeugt von Lebenserfahrung.

Ich hätte es nicht besser Ausdruck können. :daumen:

Ps: Ähm, ich bin kein Fake. :mrgreen:

Vor 8 Stunden • #15




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