6rama9
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- erfolgreich eine beglückende Beziehung zu führen,
- erfolgreich die Kinder zu eigenverantwortlichen und veratnwortungsvollen Ereachsenen zu erziehen,
- erfolgreich Mitarbeiter zu führen, die motiviert und mit Freude bei der Arbeit sind?
Ich bin jetzt über 25 Jahre verheiratet, habe 2 Kinder erzogen und bin leitende Führungskraft in einem großen medzinischen Betrieb.
Und immer wieder stelle ich fest, dass es in allen 3 oben angesprochenen Bereichen eigentlich auf ein und dasselbe ankommt. Es ist nicht ganz einfach zu fassen, aber ich würde es ungefähr umschreiben als: "Empathisch-berechenbar-unegoistische Konsequenz".
Empathisch im Sinne von: Auf den Partner, das Kinde, den Mitarbeiter eingehen und seine Gefühle als das akzeptieren, was sie sind: als gefühlsmäßige Momentanaufnahme.
Berechenbar im Sinne von: Klare Werte vertreten und diese vorleben, klare Signale geben und klar kommunizieren.
Unegoistisch im Sinne von: Das eigene Ego in den Hintergrund stellen. Nicht (nur) den eigenen Vorteil suchen, sondern auch bewusst hinter dem Partner, dem Kind, dem Mitarbeiter zurücktreten. Dem Partner, dem Kind, dem Mitarbeiter die Möglichkeit geben, sich im Rampenlicht zu präsentieren und sich im Erfolg zu sonnen.
Konsequenz im Sinne von. Eigene Grenzen klar machen. Klare Grenzen setzen. Klarheit über Folgen der Grenzübertretungen setzen. Aber auch Grenzübertritte für ein höheres Gut, für wichtige Werte, bewusst erlauben.
Vielleicht kann man meine Theorie sogar so weit ausdehnen: Egal was man im Leben macht, "empathisch-berechenbar-unegoistische Konsequenz" ist immer richtig.

Es ist durch aus sehr klug geschrieben und zeugt von Lebenserfahrung.