Liebe @Smilli,
ich finde euren Umgang mit dem pubertierenden Sohn deines Freundes zumindest befremdlich. Dass Ihr in eurem Hormonrausch von heute auf morgen eure gesamtes Leben umkrempelt, sei euch belassen. Dass Ihr dabei offensichtlich vergessen habt, dass hier ein junger Mensch in euren Strudel mit einbezogen wird, ist haarsträubend. Möglicherweise ist dein Partner gerade aus seinem Nebel aufgewacht und sieht nun, was er seinem Kind angetan hat.
Zitat von Smilli: Dazu muss man sagen alles ging sehr schnell wir hatten viel Arbeit mit dem großen der ist in der Pubertät und hat teilweise die Schule verweigert mein Partner Arbeit viel und die beiden sind von einer Großstadt in ein Dorf gezogen.
Der Junge wird aus seinem Lebensumfeld rausgezogen, um nun mit Papa, der aber wegen seiner Arbeit wenig präsent ist, bei dessen neuer Flamme im Haushalt zu leben. Die neue Flamme, die beide kaum kennen, die aber auch schon andere Erziehungsvorstellungen hat als Papa. Welches Ergebnis habt Ihr denn aus euren egoistischen Aktionen erwartet? Dass der Junge am Rad dreht, ist doch die logische Konsequenz eures chaotischen Handelns.
Zitat von Smilli: Wir hatten viele Diskussionen und mit dem großen läuft es zwischen mur und ihm nicht ganz rund weil ich andere Erziehungsansichten habe wie mein Partner was oft zu Streit führte.
Zitat von Smilli: Der Freund wird auch zu Themen wie Kindererziehung angezogen , der Freund ist eher eine Vaterfigur die aber leider keine Kinder hat und in dem Thema auch nicht so bewandelt ist.
Das heißt, der väterliche Freund hat ebenso viel oder wenig Ahnung von Kindererziehung wie du. Ihr solltet euch blendend verstehen.
Möglicherweise ist deinem Partner nun eingefallen -zwar spät aber immerhin-, dass er noch die Verantwortung für ein anderes Menschlein hat. Der offensichtlich unter diesem Fieberwahn seines Papas ziemlich gelitten hat. Ganz ehrlich, du mit deinem roosaroten Einhorntraum solltest dich jetzt einfach mal zurücknehmen. Deinen Egoismus hinten an stellen und überlegen, ob und wie ein Zusammenleben von euch allen -einschließlich Pubertier- möglich sein kann. Euer Thema sollte gerade nicht die Hochzeit sondern Rettung oder nicht eurer Partnerschaft sein.
Zitat von Smilli: … wir haben zusammen eine Tochter mein Elterngeld endet im Oktober das weiß er ich bin dann nicht mehr versichert ich könnte ab dann arbeiten gehen aber die kleine muss betreut werden an jemand fremdes möchte ich sie mit einem Jahr noch nicht geben das war auch zu Beginn der Schwangerschaft nicht ausgemacht es war vereinbart das ich bei unserer Tochter bleibe. Und jetzt soll das alles hinfällig sein? Mich enttäuscht es das sein Wort mir irgendwie dadurch nichts wert scheint.
Lass dich zu diesem Thema beraten. Verheiratet oder nicht, dein Partner ist als Papa der Kleinen nicht nur dem Kind zu Unterhalt verpflichtet, sonder schuldet auch dir in den ersten drei Lebensjahren des Kindes Betreuungsunterhalt. Solange musst du auch -rein rechtlich- nicht arbeiten. Um dir den Versorgungs-Druck ein wenig zu nehmen, geh zu einer offiziellen Beratungsstelle und erkundige dich. Allerdings solltest du schon jetzt ganz konkrete Überlegungen anstellen, wie du dich nach Ablauf der drei Jahre wirtschaftlich autonom aufstellen kannst.
Zitat von Elfe11: Sie darf auch nicht in der Eltern Zeit wie vereinbart zuhause sein. Sie muss ab Oktober wieder in die Arbeit.
Nein liebes Elflein, das muss sie nicht. Hier hat der Gesetzgeber ganz klare Richtlinien erlassen. Ich glaube, eine Versachlichung statt Überemotionalisierung des Themas kann helfen!