Babs54
Mitglied
- Beiträge:
- 3805
- Themen:
- 2
- Danke erhalten:
- 9591
- Mitglied seit:
Heute gehts mir echt besch...eiden. Hänge den ganzen Tag alleine hier rum. Die einzige Freudin, die auch sonntags mal könnte, hat was anderes vor.
Beschäftige mich mit verschiedenen Dinge, muss mich aber dazu zwingen.
Der Herbst-/Winter-/Weihnachts- und Singleblues hat voll zugeschlagen.
Das ist also der Vorgeschmack auf das, was auf mich zukommt. Rosige Aussichten.
Das macht echt keinen Spass.
ER sitzt bei seiner "Uschi" und zählt die Tage bis zu meinem Auszug.
Gestern habe ich meine neue Wohnung geputzt. Der Elektriker musste Wände aufschlagen, da neue Elektroleitungen verlegt werden mussten. So war die komplette Wohnung voller Staub.
Irgendwie kommt es mir nicht wirklich vor, als würde ich ab 11.1. dort wohnen. Aber es wird so sein
Ich weiss, dass ich es muss, aber ich will dieses Leben einfach nicht.
Wenn ich 30, 40 oder 50 Jahre wäre, würde ich das vermutlich anders sehen.
Ich wollte einfach nur den Rest meines Lebens mit meinem Mann in unserer Traumwohnung leben, meine Rente geniessen und auf seine Rente warten. Es gab auch hierfür Pläne. Alles futsch!
Nochmal bei Null anfangen ist echt kaum vorstellbar für mich.
Ich befürchte tatsächlich, den Rest meines Lebens alleine zu verbringen.
Auch hier im Forum gibts doch genug Frauen, die auch keine neue Liebe finden.
Mein "Sittich" lebt glücklich und zufrieden mit seiner Uschi und ich? Und irgendwann zieht sich dann auch noch in MEIE Traumwohnung.
Mit wurde hier oft gesagt, dass er sicherlich nicht auf Dauer mit Uschi leben wird er würde noch bitter auf den Boden knallen, usw.
Auch das glaube ich nicht mehr. Viele "Warmwechsel" unserer weiblichen Forumsmitglieder leben doch auch mit ihrer Next.
Warum also nicht meiner?
Mir fehlt der Mensch an meiner Seite, das Gefühl "wir". Mir fehlt es in den Arm genommen zu werden.
Klar, es ist wie es ist. Aber warum musste das überhaupt so kommen? Hätte doch auch alles so bleiben können, wie es war.
Danke für dieses Weihnachten, danke, dass ich eine dreckige Wohnung putze, danke, dass ich im Keller aufräume, danke dafür, dass ich kein Weihnachtsgefühl habe.
Auch danke dafür, dass du Terror anfängst wegen eines Brötchens, einer Rolle Klebeband und eines Akkuschraubers. Ich fürchte, das wird noch nicht alles gewesen sein.
Danke dir, G.
