Zitat von Fidschicat:Dinge gemacht werden müssen, die man nicht so sehr gerne macht
Na klar ist Leben kein Ponyhof. Jeder hat Dinge, die er nicht gern macht. Ich hasse Steuererklärungen. Aber macht sich die Steuererklärung besser, wenn ich mich in diese Stimmung hineinsteigere? Verrat dir was: der Steuererklärung ist es so was von egal mit welcher Stimmung ich sie mache, die strafe ich nicht mit schlechter Laune.
Gerade diese Alltagskleinigkeiten kann man gut mit kleinen Tricks bewältigen. Hörst du gerne Musik, dann dreh die Anlage beim Saubermachen auf, dass die Wände wackeln. Oder mach die Arbeit mit Kopfhörern.
Zitat von Fidschicat:Das Leben ist eben eine kleine Wellenfahrt.
Aber genau das macht es ja interessant.
Danke, dann brauch ich das nicht mehr zu schreiben. Ohne Downs weiß man die Ups gar nicht zu schätzen. Also werden die Downs als ebenfalls nützlich angenommen. (siehe die Signatur von @Babs54 : die dienen dann zumindest als schlechtes Beispiel

)
Zitat von Fidschicat: Menschen, die tagein, tagaus und permanent glücklich sind auch etwas suspekt.
Ich hab schon so oft gehört: "Du bist so schei. gut gelaunt" Sehr interessante Aussage.
Zum einen: es fällt auf. Deine Umwelt merkt, dass da etwas anders ist. Einige fragen (sich selbst), warum das so ist und schon hat man die Welt ein bisschen verbessert indem man Andere zum Reflektieren gebracht hat.
Zum anderen: "schei. gut gelaunt" Derjenige der das sagt findet es schei. , dass der andere gut gelaunt ist. Er möchte lieber in seiner schlechten Laune verharren und darin nur ja nicht gestört werden. Man kann in dessen Augen nicht (meistens, immer wäre unehrlich) gut gelaunt sein, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Den ändert man nicht.
Dieses gut gelaunt sein hatten wir doch schon. Du erinnerst dich an meine (alten) Beiträge, dass es mit Pfeifen anfängt ( @Babs54 kann damit sogar zusätzlich Feinde in die Flucht schlagen

). Oder, dass man sich im Spiegel anlächeln kann. Dass man Probleme als Herausforderung betrachten und damit das Gehirn auf Lösung programmieren kann (Probierts aus, bei der nächsten Kleinigkeit, die euch nervt, denkt ihr bewusst: "Das ist eine Herausforderung" und passt mal auf, was dann passiert!). Dass man mit offenen Augen durch die Welt laufen und der alten Dame beim Einladen von Wasserkästen in ihr Auto helfen kann. Hebt alles die Laune.
Ich verrat euch noch so'n Ding.
Ich hab hier in "meinem" Zimmer so ne Transportkiste, ca 30 cm hoch, mitten im Weg stehen. Warum mach ich das? Weil ich dann jedes Mal über diese Kiste hüpfen kann. (Müsste ich ja nicht, Platz genug zum Drumrumgehen bleibt locker) Das ist dann jedes Mal wie so'n kleiner Freudenhüpfer und inzwischen muss ich schon grinsen, wenn ich die Kiste nur da stehen seh.
Doof - ja! Hilft es? Doppel-Ja!
Zitat von Fidschicat:Diese kleine Einschränkung sei mir bitte gegönnt
Ich gönne dir alles und nicht zuletzt, dass du den Grundstein zu deinem persönlichen Glück selbst legen kannst.
Zitat von Babs54:Über 10 Jahre beruflicher Kampf incl. Mobbing.
Liebe Babs, ganz klar, das Alles hat seine Grenzen. Ein krank machendes Arbeitsumfeld, oder das Thema hier im Forum, eine Trennung, wird man nicht wegpfeifen, weghüpfen, im Spiegel weglächeln können.
Aber dich selbst zu mögen, subjektiv daran zu arbeiten eine objektiv miese Situation zu verbessern, ist ein Schritt in die richtige Richtung.