Zitat von ElGatoRojo: Nahezu jede Frau findet aus einer Gruppe unbekannter Männer auf Anhieb den Anführer heraus.
Jeder Mensch(!) - Mann und Frau - kann Hierarchien zwischen Männern erkennen, da Männer sich körperlich zu ihrem Rang aufstellen. Das haben die Arbeitspsychologen gut beschrieben und bemängelt, dass man das bei Frauen eben nicht sofort sieht, wenn sie Chefin oder Untergebene sind. Das hat jetzt aber nichts mit dem Auswahlverhalten von Frauen zu tun sondern mehr damit, wie grob oder fein Frauen und Männer Machtsignale senden und empfangen.
Zitat von ElGatoRojo: Es gibt verschiedene Strategien von Frauen, nach denen sie ihren Partner aussuchen.
Ganz heißer Tipp: Schau Dir mal den Vater der jeweiligen Frau und ihr Verhältnis zu ihm an. Hatte sie es gut bei ihm, wird der Partner ihm auf wundersame Weise ähneln. Hat sie unter ihm gelitten, sind Partner eher am entgegen gesetzten Spektrum attraktiv. Gab's gar kein Verhältnis zum Vater, ist das, was Frau als attraktiv empfindet, volatiler und verkopfter.
Zitat von ElGatoRojo: Die wütenden Horden hast du wo gesehen?
In den Wahlergebnissen und -prognosen. Gelegentlich auch in den Nachrichten. Täglich in den Kommentarspalten. Männer haben da ein Problem, das sie dringender gelöst haben möchten als die Entwertung ihrer Lebensgrundlagen durch Oligarchen. Schon bissi merkwürdig, oder?
Zitat von ElGatoRojo: In der Werbung wird das ja bereits als Normalfall dargestellt
Selektive Wahrnehmung?
Die Werbefamilien sind diverser als bei klassischer Rama-Werbung. Aber dass da mehr südländische Vaterfiguren als Mitteleuropäer gezeigt würden, nehme ich so nicht wahr. Habe ich aber auch nicht durchgezählt. Liegt vielleicht daran, dass ich da keine Präferenzen habe (es mir also egal ist, mit wem andere Menschen sich paaren).
Was mir aufgefallen ist, ist dass überdurchschnittlich viele Männer als Anwender von Baby- und Reinigungsprodukten gezeigt werden. Das erkläre ich mir so, dass diese Produkte vorwiegend von Frauen gekauft werden, die Werbung daher ihnen sympathisch erscheinen soll und daher ein Wunschbild der Frauen gezeigt wird.
Apropos Wunschbild und OD:
Inwiefern glaubst Du, dass Männer bei ihrem Profil die Interessen ihrer Wunschfrau berücksichtigen?
Ich glaube gerne, dass in den Profilen der Männer das steht, von dem sie glauben, dass viele(!) Frauen darauf anspringen. Anders kann ich mir die vielen Oberärzte, BMWs und Sportbilder nicht erklären.
Dann gibt es noch die, die sich authentisch geben und aus ihren Vorlieben und Makeln keinen Hehl machen. Die "what you see is what you get"-Fraktion.
Aber dass die tatsächliche Zielgruppe (z.B. häusliches Mauerblümchen, zahlungskräftige Aktivfrau, Pferdestehlnaturistin oder unterwürfiges Betthäschen) isoliert angesprochen würde, habe ich noch bei keinem OD-Profil entdecken können und wundere mich darüber.
Geht es wirklich nur über das Gesetz der großen Zahl oder wäre nicht auch eine Anpassung der Strategie mal angebracht, wenn man mehr als nur 3 Matches im Monat haben möchte?