sahrah1989
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mein Nachbar (aus dem anderen Wohnhaus nebenan) und ich haben durch dieselbe Erkrankung zuerst Small Talk geführt. Unser Balkon ist direkt sichtbar für den anderen und irgendwie kam es dazu dass man ins Gespräch wegen der Erkrankung kommt. Nun hat er mich gefragt ob man was unternehmen möchte. Ich war mir unsicher, da direkter Nachbar, was ist wenn man sich nicht mag? Kann man sich schwer aus dem Weg gehen. Aber ich dachte vielleicht versteht man sich und wir hatten einen schönen Sightseeing Tag. Nun meldet er sich recht häufig bei mir und fragt wie es mir geht, wie mein Tag war. Ich glaube dass er mich nun öfters fragen wird ob man was unternehmen könnte.
Er wirkt nett, und ich würde mich auch freuen wenn man was unternimmt. Aber ich habe ein wenig Sorgen, da ich glaube dass er sich gern mehr wünscht: .
-zerrüttete Familie (Schwester wurde vom Jugendamt aus der Familie genommen, SCheidung der Eltern, er wuchs beim Vater auf, sein kleiner Bruder bei der Mutter, kein Kontakt zu den Eltern, auch nicht mehr zum Vater, aber wohnt mit seinem Arbeitslosen Bruder zusammen,da kleiner Bruder obdachlos wurde, hat er ihn aufgenommen, er selbst geht arbeiten
-Hat den Microzensus nicht ausfüllen wollen und ist dafür nach Australien 1 Jahr ausgewandert, Konto aufgelöst, Wohnung gekündigt (scheint sehr sturr/Querdenker zu sein?)
-ist 40 und seit über 12 Jahren Single, also auch keine lockeren Sachen, Frauen würden ihn langweilig finden. Hat also seit dem keine nähere Beziehung mehr geführt.
Ich fühle mich sehr unwohl, da er mein direkter Nachbar ist. Zugleich frage ich mich ob m eine Ängste nicht übertrieben sind?
Ich traue mich auch nicht in seine Wohnung zu gehen (ich denke die Einaldung wird kommen früher oder später) aus Sorge dass er denkt ich könnte mit ihm intim werden.
Findet ihr dass ich übertreibe?
Danke für euer Feedback!