Zitat von BernhardQXY: Ein Riesenschritt wäre die Formulierung "Unserkind"
hmm....kommt auf den Zusammenhang an. An sich ist es ja klar das ein Kind IMMER zu beiden gehört und beide Elternteile gehören zum Kind. Dennoch ist es aber auch MEIN Raketenkäfer.
Je nach "Problemstellung" verwende ich die eine oder die andere Formulierung. Wenn es um die Sorgen der Maus geht...wie sie jetzt wieder aktuell sind.
"Ich will das es wieder so ist wie früher", "Ich wollte nicht das die Mama auszieht", "Ich will euch beide haben"...."Warum hat die Mama dich nicht mehr lieb gehabt"....da spreche ich immer von "Unser Kind". Weil mir wichtig ist das es bei ihr ankommt das Mama und Papa für Sie da sind. Sie wurde ja genauso wenig gefragt wie ich....versteht es aber nicht und will es einfach nicht.
Zitat von BernhardQXY: bekommt das irgendwie hin. Das finde ich persönlich ganz großes Kino.
Keine Ahnung, ist manchmal ein Schwarz-Weiß Film...., Manchmal ein Stummfilm und manchmal auch nur ein Testbild.
Aber diese Trennung der Ebenen hat auch seinen Preis. Im Grunde Schwindel ich gelegentlich meine Kleine an. Weil die Wahrheit eben nicht in die Elternebene gehört....zumindest nicht vollumfänglich.
Ich könnte ja auch aus der Verletzung heraus sagen..."Die Mama wollte ausziehen, weil sie den Hubert lieber hat". Bums....aber was würde ich damit bewirken....Richtig. NF und Next wäre dann die Schuldigen aus Sicht der Kleinen. Und das würde sie auch zeigen und sie spüren lassen. Aber das hilft ihr ja nichts, deswegen liebt sie ihre Mama ja trotzdem. Kommt aber in einen Loyalitätskonflikt und bei dem eh schon dünnen Nervenkostüm der NF ist ein aufmüpfiges Kind kontraproduktiv.
Da könnten im Affekt Sachen gesagt werden die es der Maus nur noch schwerer machen.
Hatten wir ja schon..."dann geh doch zu deinem Vater, wenn du denkst das es da besser ist"....oder (vor meinen Augen)..."Dann lebt sie halt bei dir und ich komme sie besuchen.....bist doch eh lieber beim Papa oder ? ".
Egal ob es so gemeint war oder nicht...einmal ausgesprochen arbeitet es in der kleinen Gurke. Und bei dem letzten Satz sprachen ihre Augen Bände.