Hallo Grace,
ich kann das so gut nachempfinden... hatte sogar am Anfang gedacht, dass ich die Therapeutin mal anrufe und sie frage, ob sie noch ganz bei Trost ist, ihm zu sagen, dass er sich trennen soll....
Jetzt, nach fast 7 Monaten kann ich sagen, dass es ja auch einen Grund gab bei meinem Mann,, dass er in die Klink gegangen ist. und 8 Wochen Aufenthalt ist wenig...
Meiner hat gedacht, er trennt sich und beginnt eine neues Leben, eine Veränderung, die ihm Glück und Zufriedenheit bringen soll.
Klar, er hat nur keinen Alltagsfamilienstress...und er kann sich ganz neu auf seine neue Liebe einlassen.
Die Altlasten sind weg.
Und auch Dein Mann wird sich selber ganz anders spüren. Vielleicht wird er bewundet von seiner neuen Freundin und "neue Besen kehren ja bekanntlich gut"...
ich möchte irgendwann in den Spiegel schauen und sagen können, dass man nicht alles mit mir machen kann.
Bin auch jemand mit wenig Selbstwertgefühl und habe in erster Linie nach Mann und Kinder geschaut.
Ich finde sein Verhalten sehr fies, er bekennt sich zu keiner Seite und alles dümpelt so vor sich hin...
Es ist schwer und du hast wahrscheinlich auch Angst vor der Antwort, wenn du ihn unter Druck setzt.
Aber es wäre die Wahrheit , das was er empfindet. Und darauf kommt es an.
Wenn es Dir vor den Wochenenden graut, dann nimm dir ganz bewusst etwas vor, dann fühlst Du dich nicht so alleine!
Liebe Grüße