Zitat von stier:ja da gebe ich dir recht,wir sind jemand.aber nur wenn jemand gebraucht wird um zu geben,aber nicht um zu hoffen oder zu bekommen.niemand kann sagen ob jemand etwas ist nur wenn man liest was ers schreibt,es ist zwar lieb gemeint das du es so sagst,aber das ist nicht so.mein leben hat immer nur daraus bestanden,drei stufen auf einer leiter hoch zu klettern,um fünf stufen runter zu fallen.und irgendwan kann man nicht mehr,man möchte die nächsten stufen steigen,auch wenn man weis,das man wieder fällt.aber wenn die kraft nicht mehr da ist,möchte man nicht mehr.ich versuche schon so gut ich kann,in das loch zu kriechen aus dem ich kam,aber leider ist dort kein platz mehr.nicht für die die keine träume mehr haben.ich wünsche dir von ganzem herzen das du die kraft noch hast und deinen weg findest.ich habe schon zu oft versucht.ich habe zu oft gespührt wie es ist immer verletzt zu werden,und ich bin es ja jetzt selbst schuld.ich habe nicht mehr erkannt was ich mache,ich hatte nur gehofft die hielfe die ich meinem traum gegeben habe auch von ihr zu bekommen.ich wollte immer nur stark für sie sein,hab nie an mich gedacht.ich war nie ein typ der an sich denkt.mir ging es gut wenn es anderen gut ging.aber was zählt das schon,garnichts.das leben ist nun mal so,ist man niemand,bleibt man auch niemand.egal was man versucht.gefühle und liebe zählt heut zu tage nicht mehr.ich habe immer daran geglaubt.na ja,bin nun mal so dumm.
LG. Frank
Auch wenn du es mir nicht glauben magst, aber ich weiß, wovon du redest. Mir ging es da ähnlich. Mir war immer wichtig, dass die Menschen, die ich um mich hatte, glücklich sind. Nur dann war ich es auch. Ich stand immer Gewehr bei Fuß, wenn mich jemand brauchte, sei es in der Familie, im Freundeskreis,im Verein, auf Arbeit. Jedem habe ich es recht machen wollen, allen habe ich versucht, ihnen weitestgehend ihre Wünsche zu erfüllen. Jeder wusste, wo ich zu finden bin,wenn man mich braucht. Und sie fanden alle den Weg.
Bis ich mir eines Tages die Frage stellte:Und wo bleibst du? Wer erfüllt dir deine Wünsche? Wer fragt, wie es dir geht? Wer bietet dir Hilfe an? Wer hat für dich mal ein offenes Ohr? Wer interessiert sich für deine Belange?
Da trennte sich die Spreu vom Weizen. Übrig geblieben sind meine beste Freundin und eine weitere Freundin.
Dem Verein habe ich den Rücken gekehrt und gesagt, dass sie ihren Mist ab sofort allein machen können, einen Nebenjob habe ich aufgegeben, weil ich die Zeit, die dabei drauf geht, für mich haben will. Und momentan bin ich über alles froh, was ich nicht zusätzlich machen muss.
Die Frage nach dem:Bin ich etwas wert? kenne ich, seit mich meine große Liebe von einem Tag auf den anderen abserviert hat. Und dass, obwohl unsere Planung stand, bei der wieder ich den kürzeren gezogen hätte.
Ich wollte mit meinen Kindern zu ihm ziehen, über 500 km von meinem jetzigen Zuhause entfernt. Ich hätte drei meiner Kinder hier gelassen, meinen Job aufgegeben, meinen Freundeskreis imm Stich gelassen... . Ich hätte alles aufgegeben, nur um mit ihm zusammen zu sein. Und dann der Anruf: Ich habe eine Entscheidung getroffen!" Peng!
Über mir brach alles zusammen. Ich war fertig. Ich leide seit über 5 Monaten und bin jetzt erst dabei, den Weg aus meinem dunklen Loch herauszufinden. Ich sehe schon das Licht, aber der Weg ist noch weit.
Ich war soweit, mich in die Klinik einliefern zu lassen, weil ich Angst hatte, etwas wirklich Dummes zu tun. Und auch der Spruch meiner Freundin: Der ist es nicht wert! Der hat dich nicht verdient! half überhaupt nicht. Es nervte manchmal sogar, weil er der Mensch war, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen wollte.
Jetzt stehe ich allein. Und weiß nicht,wohin. Bin mir nicht mal selbst im Klaren, was ich will, wohin ich will... .
Werde dafür noch lange brauchen. Ich bin nicht der Mensch, der Gefühle einfach so abstellen kann. Ich bin nicht mal fähig dazu, Hass zu entwickeln und bin mir auch nicht sicher, ob das wirklich helfen würde.
Ich wollte dir nur sagen, dass ich deine Situation kenne, deine Gefühle und Gedanken nachvollziehen kann und weiß, wie tief man fällt, wenn man derart enttäuscht und verletzt wurde.
Ich bin in meinem Leben auch durch viele Höhen und Tiefen gegangen, meist waren es die Tiefen. Aber irgendwie bin ich immer wieder auf die Beine gekommen. Ich glaube fest daran, dass es mir auch diesmal gelingt, wenn auch nicht mehr so schnell wie sonst. Du schaffst das auch.
Wir sind nicht wertlos! Gib dich nicht auf! Damit hättest du nichts gewonnen. Und den anderen interessiert es nicht die Bohne. Du kannst nur etwas ändern, wenn du es willst und wenn du an dich selber glaubst.
Wir schaffen das gemeinsam! Ich glaube daran.
