Else, die 1.
Gast
Ich schlafe recht viel und lange, wobei das nicht so ein gesunder Tiefschlaf ist, sondern mehr so ein Weggetreten sein. Ganz zu Beginn habe ich auch am Tag noch zusätzlich geschlafen. Einfach weil ich dann den Schmerz nicht gefühlt habe.
Dann gibt es noch so eine Ar Halbschlaf, der eher quälend ist, weil da dann die ersten Erinnerungen an die Realität auftauchen, z.T. gepaart mit Erinnerungen und Bilder an den Ex. vermutlich, weil ich da noch in so einer Art Zwischenzustand zwischen Unbewusst und Bewusst bin. Da habe ich das Gefühl, ganz tief unten in einem Schacht zu sein und es ist riesig schwer, da dann hochzuklettern und wirklich wach zu werden. Ich bin sonst auch eher ein Morgenmuffel, aber in "normalen" Zeiten kann ich mich an Arbeitstagen dazu zwingen, raufzuklettern und an WE´s gab es immer was Schönes, was mich motiviert hat, ganz schnell wach zu werden. Nun will ich meistens da untern in dem Schcht bleiben. Und wenn ich dann doch oben bin, fühle ich mich extrem gerädert, desorientiert und verletzlich. Deswegen vermutlich auch das Weinen und das Verzweifelt sein speziell am Morgen, dass ja auch viele andere hier beschreiben.
