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Schlechter Mensch

FrauDrachin


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Nein, böse, so meinte ich das nicht.
Ich denke, wenn die Dynamik so zerstörerisch krass fahrt aufgenommen hat, wie zwischen euch, dann ist es besser den anderen gehen zu lassen.
Ich meine, dass ihr beide euren Gegenpol gesucht habt.
Und ich denke, wenn du genau hinschaust, was passiert ist, dann kannst du das nächste mal wirklich an und mit deinem Gegenpol wachsen...
Oder du suchst dir nächstes man jemanden, mit ähnlichen Konfliktlösungsstategien.

17.02.2021 00:46 • #31


BöserMensch


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Zitat von FrauDrachin:
Oder du suchst dir nächstes man jemanden, mit ähnlichen Konfliktlösungsstategien.


Ich denke, das würde nicht gutgehen und wär eine Beziehung ohne Harmonie und mit täglichen Streits.
Mein Ziel ist jedoch, wie schon erwähnt, meine Aggression durch Therapie unter Kontrolle zu bringen und erst dann nach einem neuen Partner zu suchen. Im Moment würde ich mich als beziehungsunfähig einschätzen. Und da ich meinen Ex-Freund auch noch liebe, werde ich auch noch sehr lange brauchen, um über diese Beziehung wegzukommen.

17.02.2021 00:51 • x 1 #32



Schlechter Mensch

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Toretto


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Was wären denn die "Konsequenzen" gewesen, wenn er ehrlich zu dir gewesen wäre?
1. Wenn er gesagt hätte, er war er erst spät zu Hause?
2. Wenn er zugegeben hätte, dass er getrunken hat?
3. Wenn er dir gesagt hätte, dass er gesund ist, dich aber nicht sehen möchte / etwas anderes vor hat?

17.02.2021 01:08 • x 2 #33


BöserMensch


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Zitat von Toretto:
Was wären denn die "Konsequenzen" gewesen, wenn er ehrlich zu dir gewesen wäre? 1. Wenn er gesagt hätte, er war er erst spät zu Hause? 2. Wenn er zugegeben hätte, dass er getrunken hat? 3. Wenn er dir gesagt hätte, dass er gesund ist, dich ...


1. Das wär mir egal gewesen, da es immer Situationen waren, wo wir die Wochenenden getrennt verbracht haben und mir damit auch egal war, was er wie lange mit wem macht.
2. Ich hab es nicht gern gesehen, wenn er sich betrinkt und ihm auch oft erklärt, warum ich das nicht mag (Alk. bei meinem Vater). Ich hab aber nie verlangt, dass er ganz darauf verzichtet. Außerdem hat man ihm meistens sowieso angemerkt, dass er getrunken hat. Was mich dann wütend gemacht hat war nur, dass er es abgestritten hat, obwohl es offensichtlich war.
3. Ich wär sicher enttäuscht gewesen und hätte geschmollt. Und hätte vermutlich auch Gründe wissen wollen. Sobald ich Begründungen für sein Verhalten bekommen habe, hab ich aber meistens sehr viel Verständnis dafür gehabt.

17.02.2021 01:17 • x 1 #34


Toretto


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Zitat von BöserMensch:
1. Das wär mir egal gewesen, da es immer Situationen waren, wo wir die Wochenenden getrennt verbracht haben und mir damit auch egal war, was er wie lange mit wem macht. 2. Ich hab es nicht gern gesehen, wenn er sich betrinkt und ihm auch oft erklärt, warum ...


Ich finde die von dir genannten Reaktionen nachvollziehbar und "normal".

Glaubst du er konnte deine möglichen Reaktionen auf die Wahrheit richtig einschätzen?

Wenn ja: Lügen heißt auch immer den anderen nicht wirklich zu respektieren. Oder anders gesagt: er hat gelogen, du ihn verbal geohrfeigt... das Ganze als Spirale immer weiter abwärts... was zuerst war wird vermutlich genauso unbekannt bleiben wie die Antwort darauf, ob Henne oder Ei zuerst da war.
Ihr hattet beide eure Anteile. Egal ob nun einer etwas mehr und der andere etwas weniger. Ihr solltet - und werdet wahrscheinlich auch - beide daraus lernen.
Niemand ist perfekt.

Wenn ich dir einen Rat geben kann dann den, dass nicht ER dir vergeben "muss", sondern DU lernen solltest, DIR selbst zu vergeben.
Nicht weil er der Sündenbock ist, sondern weil scheitern und lernen zum Leben dazugehören.
Lerne und vergib dir.

17.02.2021 03:38 • x 2 #35


BöserMensch


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Zitat von Toretto:
Glaubst du er konnte deine möglichen Reaktionen auf die Wahrheit richtig einschätzen?


Ich glaube, dass er das konnte. Aber er hatte sowohl Angst davor, dass ich wütend werden könnte, weil er eben harmonierbedürftig ist und zudem ging er auch Gesprächen, in denen ich Gründe diskutieren wollte, immer aus dem Weg.

Ich habe mittlerweile aber auch wieder einen klareren Blick auf das Ganze und möchte auch mir nicht die ganze Schuld an der Trennung geben. Ich sehe zwar sehr viele Fehler bei mir leider erst im Rückblick ein, doch ich habe in den letzten Tagen immer übersehen, dass ich nicht grundlos so gehandelt habe. Meist gingen meinem Verhalten schon viele Versuche voraus, die Situationen anders zu lösen, die jedoch bei ihm meistens für nicht viel Kooperation gesorgt haben. Und so hat sich dann in den vielen Jahren eben diese Dynamik entwickelt, wie schon einige bei diesen Thread erkannt haben.

17.02.2021 14:17 • #36




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