Danke fürs Update!
Zitat von Oktobussi: Und mein Mann meinte dann: „er hat’s aber auch gut mit ihr“
Ja, das hätte mich auch gestört. Ist aber jetzt tatsächlich so ein Fall, wo ich mir nicht sicher wäre, ob ich das nochmals thematisieren würde oder nicht. Stell Dir vor, er hätte das bei "irgendeinem" Mann und "irgendeiner" Frau gesagt - dann hättest Du vermutlich nicht weiter darüber nachgedacht.
Zitat von Oktobussi: ich höre nie dass ich es gut mache, vieles wird kaum gesehen und geschätzt.
Ja, das ist oft so. Und häufig geht das beiden PartnerInnen so. Oft ist es aber so, dass eine Person (meist die Frau) das eher "hinnimmt", während der andere diese "Anerkennung" mehr oder weniger aktiv einfordert. Hier war das der Ex - und es hat mich oft genervt, dass er für - in meinen Augen - absolute Kleinigkeiten "gelobt" werden wollte und dabei überhaupt nicht gesehen hat, was ich leiste (und das ganz unabhängig davon, dass er wirklich ein guter Vater war und viel mit den Kindern - und auch im Haushalt - gemacht hat, von Anfang an). Da staut sich dann Groll auf. Wenn es bei Euch auch so ist: Tappt nicht in diese Falle. Sprich dieses Dilemma ruhig und offen an.
Zitat von Oktobussi: ich habe krass gemerkt dass unsere Kommunikation oft nur Organisatorisches ist und wir erst mal wieder richtig reinfinden müssen.
Ja - ganz wichtig! Und wenn es nur diese Erkenntnis gebracht hat, war es den Abend schon wert. Ich glaube, letztendlich ist mangelnde oder schlechte Kommunikation das, woran die meisten Beziehungen scheitern. War hier auch so, leider habe ich das zu spät kapiert. Wir haben immer viel und gerne miteinander geredet, aber halt auch über Organisatorisches, andere (die Kinder, Familie, FreundInnen ...), das Weltgeschehen ... aber nicht über uns.
Zitat von Oktobussi: dass er bei der gesamten Planung passiv war!
Ja. Würde ich ggf. ruhig und sachlich ansprechen und warten, wie es beim nächsten Mal ist.
Zitat von Oktobussi: dass es ihn unser Gespräch von letztens noch bedrückt und dass er sich überlegt hat, Schneewittchen zu meiden. Nicht weil er unangemessene Absichten hätte oder sie nicht mehr möge, sondern nur weil er merkt dass es mich noch beschäftigt und runterzieht. Er meinte, dass er einfach etwas früher morgens die Kinder abgibt und mittags einfach zügig zum Auto geht und heimfährt. Dass er sie normal grüßt aber längere Gespräche vermeiden wolle, wenn mir das hilft.
Das finde ich super. Gar nicht so sehr wegen des Inhalts - und es wäre mir auch nicht so wichtig, ob er sich da hundertprozentig dran "hält" oder doch mal das eine oder andere Wort mit ihr wechselt. Aber: Er nimmt Deine Sorgen und Bedenken ernst, wischt sie nicht weg oder wird wütend (das sind, auch wenn man hier herumliest, sonst oft typische Reaktionen in vergleichbaren Situationen). Ganz großes Plus!
Zitat von Oktobussi: Mit denen war zu Hause auch alles gut. Nur schlafen konnte der große nicht ohne mich.
Prima. Und sie werden sich mit jedem Mal mehr daran gewöhnen. Irgendwann wird der Große auch schlafen können (sicherbin).