Zitat von Meelina: also ich würde schon behaupten, dass ich immer recht klar kommuniziert habe
ich will dir doch nichts böses.
Aber, so manche Exemplare aus der männlichen Gilde, sind schon ziemlich seltsam.
Nicht das Wir Frauen uns da ausnehmen könnten, aber um die geht es hier im Thema ja nicht.
Zitat von Meelina: Und wenn ich sowas angesprochen habe, fasste er es sofort als Vorwurf/Angriff auf, jedes Mal.
Wo wir wieder bei Hänschen wären ... wie Kommunikation zu Hause "erlernt"..
Zitat von Meelina: Dann wurde er oft auch laut und hatte sich und seine Emotionen schlecht unter Kontrolle. Es war mir somit gar nicht möglich mal in Ruhe und ordentlich zu reden, da er nur seine Meinung sehen wollte und diese verteidigt hat.
Sollte er dies damals als Kind, so bei seinen Eltern sich abgeguckt haben, wird er als "reifer" Mann genauso agieren. Das wird höchstens schlimmer als besser.
Zitat von Meelina: Im Grunde war es jedes Mal ein Kampf darum, dass er am Ende nicht der Schuldige ist.
Vermeidungshaltung ist doch was "feines", da kann er dann immer so tun, als ob ihn das "Alles" nichts anginge - die "Probleme" machst ja Du.
Solche "Partner" hab ich voll gefressen, weil dir suggeriert wird, du bist das Problem - obwohl du am wenigsten was an der Situation ändern kannst.
Weil er "mauert".
Zitat von Meelina: dass ich auch die erste in seinem Leben war, mit der er so ernste Schritte gegangen ist. Vor mir hatte er zwei Beziehungen, aber unsere war die längste
Blickachse ändern, schon sieht man es anders. Du warst die erste, die sich von seinem "komischen Verhalten" nicht hat abschrecken lassen, du bist geblieben, hast länger "gekämpft", als die Frauen zuvor.
Zitat von Meelina: Da dachte ich, dass ich auch in seinem Leben etwas ganz besonderes wäre.
Zitat von Meelina: dennoch glaube ich nicht, dass das auf die letzten drei Jahre zutrifft. Denn all das hat für mich nichts mit Liebe zu tun.
Wie schreib ich das jetzt, ohne dir auf die Zehen zu hupfen. Wenn man merkt, da läuft was in die falsche Richtung, bzw. in eine, die ich nicht mittragen will - dann mache ich was? Ich spreche es an. Ändert sich was - gut; ändert es sich nur für kurze Zeit, wird viel versprochen - aber nichts eingehalten, mache ich was - ich spreche es ein weiteres Mal an.
So weit so gut.
Aber drei Jahre, immer wieder ansprechen, hoffen, warten und das Ergebnis ändert sich nicht - hat was, es zeugt davon, das deine Leidensfähigkeit dort recht groß ist. Das ist etwas, was wir Frauen gut können, ich konnte das auch (leider) viel zu lange.
Zitat von Meelina: Ich kann nicht verstehen, wie er mich mit denen gleichstellen kann, obwohl er mit mir eine ganz andere Bindung hatte.
Naja, eure Verbindung war anders und auch nicht, länger - ja, das schon. Aber, wenn dich ein Kerl, wie ne "Laborratte" betrachtet, dann spielt die Länge keine Rolle.
Wo wir Frauen dies oft als Zeichen unserer "Liebe" werten, sind manche Männer wesentlich rationaler. Die nehmen mit, was sie kriegen und zeigen dafür null Invest. Sie wissen ja, wir rennen hinterher. Wozu sich als ins Zeug legen, wenn wir eh hinter hechten.
Ich schreib das jetzt auch ganz allgemein, weil nur du weißt, was sich wann - wie abspielte - und ob ich dem evtl. nahe komme.
Aber, ich vermute. Du warst die Macherin - und er ging halt mit, weil gerade keine bessere Option da war.
Wo der Spruch dann wieder passen würde:
Mach niemanden zu deiner Priorität, für den du nur eine Option bist.
Zitat von Meelina: Zuletzt ließ er mich mit den Worten zurück, dass ich für ihn mit seinen anderen weiblichen Freundinnen gleichgestellt bin und das trifft mich immer noch sehr.
Die Art, wie er Frauen betrachtet, schon einen abwertenden Geschmack hat. Warum dich das trifft, weil du in ihn etwas anderes gesehen hast.
Zitat von Meelina: eine ganz andere Bindung
Eigentlich - die gleiche, wie die zwei zuvor. Nur länger.
Nicht warmherziger, tiefer, intensiver, liebevoller - nur länger.
Wie gesagt, ich will dir nichts böses