Zitat von Ayaka: Wie kann man über so was in 8! Jahren nicht sprechen?
Diese Übereinkunft wurde durch konkludente Aussagen getroffen – jeder hat ausgesprochen: „für mein Kind darf sich nichts (insbesondere: die „räumliche Situation“) ändern“, jedenfalls nicht, solange sie noch zu Hause wohnen.
Aber ich weiß, worauf du hinauswillst: ja, auf dieser Basis kann man (können beide, zumindest wir) sich offensichtlich – sogar ganz hervorragend - „ausruhen“, und dieses schwierige Thema schön vor sich herschieben.
Zitat von Ayaka: Habt ihr überhaupt ernste Gespräche über Zukunftsperspektiven, Wünsche, Ängste und Erwartungen geführt oder einfach alles so dahinplätschern lassen, weil es ja eh immer schön ist, wenn man sich alle x Wochen mal sieht?
Wunder Punkt: auf keinen Fall genug. Dahinplätschern lassen ist so schön einfach, ja.
Insbesondere, wenn die eine Seite sowieso nicht gerne "darüber" spricht und die andere dann zu viel Rücksicht darauf (auf dieses, hmm, „Unbehagen“) nimmt – vielleicht auch, um einen schwelenden Interessenskonflikt gar nicht erst freizulegen, vorauseilende Verlustangst.
Zitat von Ayaka: Das zeigt für mich schon, dass eure Kommunikation schlecht ist
Unbestritten. Aber das ist uns jetzt auch klar – geworden. Das ist aber auch etwas, dass man prinzipiell ändern kann – oder es zumindest zu versuchen, es zu ändern. Wenn beide Seiten das Problem anerkennen und angehen wollen.
Bei uns ist sicher die Frage: noch rechtzeitig erkannt?
Sieht ja gerade nicht so aus, ich weiß - dennoch scheint mir (aber mir fehlt natürlich auch jegliche Objektivität) alles noch "reparabel". Falls man denn einen Versuch starten können würde - der sicher auch scheitern kann: aber dann wüssten beide Seiten wirklich Bescheid.
Es lief lange gut, obwohl wir Dinge versäumt haben - wie wäre es erst, wenn wir die Versäumnisse jetzt angehen würden (nachholen geht ja nicht).