Zitat von Hitachi:
...das ist auch mein Gedanke, solche Probleme löst man nicht schriftlich oder telefonisch, das sollte man sich gegenüber sitzen, alles andere wäre für mich auch keine Option! Hier geht es um eigentlich alles und nicht nur welche "Farbe sollen die Fliessen im Bad haben, Schatz"....
Das ist logisch, es ist nur schwer gerade den richtigen Zeitpunkt zu finden. Ich weiß nicht ob ich mich erstmal mit einem Brief nähern sollte oder direkt persönlich. Es ist schließlich erst 1 Woche her und sie hat noch große Meinungsverschiedenheiten. Einen Tag bereut sie die Entscheidung und sagt das auch, aber es ist ja das Beste für mich. Nächsten Tag meinte sie wieder es geht ihr gut und sie kommt darüber hinweg, hat aber Angst überhaupt jemanden in nächster Zeit an ihre Persönlichkeit zu lassen.
Zitat von Froschkönig:
Sorry so war es nicht gemeint, ich meine natürlich nicht das sein beruflicher Werdegang als geringer einzustufen ist. Für ihn ist es ja auch wichtig, für seine Zukunft.
Wenn sie sich lieben und so sieht es aus, dann müssen sie eine Lösung finden und zwar gemeinsam mit denen beide zufrieden sind.
Natürlich das wichtigste wo er nach seinen Master wohnen möchte.
Ich will sessehaft werden aber sehr wahrscheinlich nicht an meinem Heimatort n NRW. Aber auch nicht komplett in der Ferne(Bayern, Baden-Würtemberg, Schweiz etc). Für mich ist ihr Berufsleben als gleich anzusehen, aber sie macht eine Ausbildung die sie überall dann praktisch machen kann. Sie müste ihre Ausbildung noch 9 Monate nachdem ich weg bin beenden, aber ich denke diese 9 Monate hätte man zusammen hinbekommen. Entscheidend ist, ob sie danach weggehen kann und da kommt immer die Antwort ja, aber jetzt noch nicht und wahrscheinlich auch nicht in 1 Jahr.
Zitat von Froschkönig:
Ich sehe das ein bißchen anders, Arbeit ist sehr wichtig klar.
Aber die Liebe ist das wichtigste.
Eine Arbeit kann man sich eine andere suchen, sie wird ja auch Arbeit haben die sie aufgeben müsste.
Aber eine wahre richtige liebe findet man nicht so schnell.
Einsam und verlassen an ein Ort sein und Arbeit haben, ist auch nicht besonders oder?
Ich habe Arbeit, Eigentum aber wenn die Liebe anklopft und es bumm macht im Herz da würde ich wenn nötig hier auch alles aufgeben und zu ihr ziehen.
Für den TE ist es eine verdammt schwierige Situation, es ist wichtig für sein weiteren Werdegang.
Aber ich kann auch sie verstehen, sie will keine Fernbeziehung und wer weiss was in 9 Monaten ist.
Ich verstehe das sie lieber jetzt Schluss macht, damit sie sich noch mehr an ihn bindet.
Setzt euch zusammen, schaut ob ihr gemeinsam auf eine Lösung kommt.
Aber du musst auch auf Kompromisse eingehen.
Wenn ihr euch beide liebt, werdet ihr eine Lösung finden
Liebe ist für mich auch sehr wichtig, aber ohne passenden Job werde ich genauso nicht glücklich. Ich hätte hier jetzt 9 Monate weitergemacht, geschaut wie man dann zueinander steht. Anschließend Fernbeziehung über 6 Monate mit ordentlich Engagement meinerseits(alle 2 Wochen wäre ich zu ihr gefahren) und dann Fazit ob sie nachkommt oder nicht. Sie weiß weder was sie nach der Ausbildung noch studieren will oder was sie genau arbeiten will.
Zitat von Ary:Hallo Sven Ich finde das Vorgehen, das Du schon angedacht hast sehr gut: Ihr einen Brief schreiben, indem Du Ihr darlegst, dass Du sie liebst, dass Du sie nicht verlassen möchtest. Dass Du für sie da sein möchtest und ihre Ängste erst nimmst. Und sie um ein Gespräch bittest. Dann solltest Du Dir überlegen, ob es irgendeine Alternative gibt fürs Weggehen, die für Dich passen würde. Z.B. ein Fernstudium. Oder gibt es das Masterstudium an einem Ort, den sie mag und Dich dort gerne oft besuchen würde oder vielleicht mit ...
Im Masterstudium bin ich relativ festgelegt, weil es in meine Interessenrichtung wirklich nicht viel Auswhl gibt. Aber sie hingegen ist zumindest beruflich komplett flexibel. Aber ich habe schon mitbekommen, dass wenn Menschen jemanden verloren haben, dann hängen sie umso stärker an dem Ort. Das widerspricht ja eigentlich dem Verständnis, dass man dann genau weniger aufgibt als der Partner.