wir2
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Zitat von Hitachi:
...dann wird sie das ohnehin nicht lange durchstehen und sich nach einem weniger stressigen Arbeitsplatz umschauen wollen, ich denke da werden viele gute Stellen offen sein, mit so einer Ausbildung findet man immer was...
Ihre Arbeit ist kein Problem. Ihr war eh immer Familie wichtig. Sie will in ihrem Job in Teilzeit arbeiten und sozial mit Menschen in Kontakt treten in dieser Zeit und ansonsten sich um die eigenen Kinder kümmern später. Es geht eher darum, dass sie noch zu schwach ist ihren letzten Faden ihres gesamten Lebens(den Heimatort) loszulassen. Sie weiß innerlich denke schon das sie dort nicht alt werden wird, aber alle im Verwandtenkreis sind auch nie weg und es wurde ihr so beigebracht und verstärkt durch die Verlustangst. Aber das habe ich erst vor ein paar Tagen richtig verstanden.
Davor habe ich auch argumentiert, dass sie überall einen Job finden wird. Aber das ist egal, es kommt auf ihre seelischen Bedürfnisse an
Ich hatte heute beim Schlafen in meiner Müdigkeit einen kuriosen Einfall.
Wir wohnten noch nicht zusammen, weil unsere WG-Wohnungen nur 20 min Busweg auseinander liegen. Sie wollte immer zusammenziehen, um auch zu erkennen ob es woanders überhaupt klappen würde.
In dem Brief wollte ich ihr neben dem einstehendem Verständnis und meiner falschen Verharmlosung ihrer Ängste auch dazu etwas schreiben und das Risiko waagen. Ich könnte ohne Probleme 3 Monate bei ihr einziehen, weil ich sowieso für den Zeitraum einen Zwischenmieter hätte. Dann könnte sie schauen ob sie so gut mit mir klarkommt um vielleicht doch mitzukommen und ich kann überprüfen ob ich das überhaupt will. Allerdings ist es komisch, weil wir ja nicht mal zusammen sind. Aber ich würde es sogar probieren