Zitat von 90Nyana90: Sie war ein wenig baff, sagte aber das sie niemals etwas zulassen würde was sie nicht machen möchte, vor allem wenn es um Intimität mit anderen Mitmenschen geht.
Diese Aussage deiner Frau finde ich interessant, gerade im Zusammenhang mit ihrer Vorgeschichte.
Mir fällt auf, dass sie ausdrücklich von „Intimität mit anderen Menschen“ spricht und nicht einfach von Sex. Für mich klingt das so, als hätte Intimität für sie eine besondere persönliche Bedeutung und als wäre ihr sehr wichtig, selbst darüber zu bestimmen.
Wenn ich nun an die Zeit vor 13 Jahren denke, frage ich mich: Wie passt das zu den beiden damaligen sexuellen Begegnungen, die sie anschließend von sich aus gestanden und heftig bereut hat? Was genau hat sie damals bereut?
Und wie passt es dazu, dass der Wunsch nach einem Dreier später offenbar ausschließlich von dir ausging?
Ich frage mich, ob sie möglicherweise ein recht klares Bild davon hat, wie sie mit Intimität umgehen möchte, sich in konkreten Situationen aber manchmal stärker von anderen Menschen beeinflussen lässt, als ihr selbst bewusst ist.
Und damit du mich nicht missverstehst: Ich mache dir überhaupt keinen Vorwurf wegen des Dreiers. Du hast einen Wunsch geäußert, sie hat freiwillig zugestimmt, und du hattest keinen erkennbaren Grund, an ihrer Zustimmung zu zweifeln. Mir geht es ausschließlich darum, ob diese Überlegungen dir helfen könnten, deine Frau, ihre Beweggründe und vielleicht auch den Zusammenhang zwischen den beiden Ereignissen besser zu verstehen.
Das ist keine Behauptung über deine Frau. Ich finde nur, dass ihre Aussage interessante Fragen aufwirft.