Flummi82
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Zuletzt bekam ich vorgeworfen ich habe in der Beziehung immer genervt mit meiner Sorge betrogen zu werden. Stimmt, ich habe Sicherheit gesucht. Aber hier die Geschichte dazu:
Mein Ex war sehr triebgesteuert. Wenn wir unterwegs waren schaute er nach anderen Frauen, schaute ihnen nach, kommertierte noch seine Gedanken dabei. Auf der Rolltreppe musste er sein Schuh richten und schaute der Frau unter den Rock. Immer wieder sagte er phasenweise er hätte gern einen Dreier mit noch einer Frau, obwohl ich von Beginn an sagte, dass ich das nie tun würde. Er hat unsere Beziehung mit einem Gespräch mit der Ex abhängig gemacht. Hat mich und meine Tochter einmal einfach stehen lassen und ist mit seinen Kinder zur Ex gerannt die dann triumphierend an mir vorbei dackelte. Im letzten Sommer wollte er mein Einverständnis mit anderen Frauen zu schlafen. Er gab mir immer wieder das Gefühl nicht auszureichen. Und das sind nur ein paar Beispiele. Es waren immr nur Phasen, die aber erheblich Schaden angerichtet haben. Das ich da Angst habe, mich absichern möchte. ist das nicht legitim? Er vergisst alles was er gesagt und getan hat aber ich nicht. Ich weiß dass ich mich da komisch verhalten habe, aber was sollte ich anderes tun wenn er solche Ängste in mir geschürt hat? Darüber reden war nicht. Es gemeinsam aufzuarbeiten auch nicht.
Mir ging es doch selbst nicht damit gut und ich hab mir nur Verständnis gewünscht und das Entgegenkommen.
Wie ein Elefant durch den Porzellanladen ohne den Gedanken daran die Scherben aufzuheben und wieder zusammen zu kleben. In einem Moment euphorisch und alles ist wunderbar, Liebe, Frau fürs leben und im nächsten Moment wird man weg gestoßen und abgelehnt.
Warum habe ich trotzdem diese Schuldgefühle?

