@bluete, so, jetzt habe ich ein wenig Info, um mit den Tipps anzufangen.
Hier erstmal, was ich über Depressionen weiss.
1. Physiologische Gründe1.1. Das Gehirn ist mit dem Darm sehr eng verbunden. Leidet dein Darm => leidet dein Gehirn, sprich geht es deine "Seele" schlecht. Im Darm leben Milliarden Bakterien. Wenn diese ausser Balance geraten, geht es deinem Darm/Gehirn schlecht. Es gibt schon Nachweise, dass eine gestörte Darmflora zu Depressionen führt.
Lösung:
-- Ernährung mit viel Gemüse, gerne fermentierte Gemüse (Sauerkraut roh ist sehr gut).
-- Probiotikaeinnahme, ich empfehle
Bactoflor 10/20.
-- Mehr über die Darmflora und ihre Wichtigkeit kannst du hier lernen:
https://www.coursera.org/learn/microbiome?action=enroll1.2. Vitamin D. Inzwischen ist es bekannt, dass Vitamin D eine sehr große Rolle für das Immunsystem spielt. Ausserdem gibt es Studien, die zeigen, dass Erhöhung des Vitamins D im Blut zu Linderung einer Depression führt. Der optimale Wert im Blut 40-60 ng/ml.
Lösung:
--
Kennst du deinen Vitamin D Wert im Blut? Wie hoch ist er?-- Einnahme von Vitamin D als Nahrungsergänzung. Ich benutze Vitamin D in flüssiger Form als Tröpfen. Es ist sehr einfach diese ins Essen zu integrieren - einfach ein paar Tröpfen aufs Essen. Das Essen muss reichlich Fett enthalten, da das Vitamin fettlöslich ist.
-- Mein aktueller Wert vom Vitamin D im Blutt ca. 50 ng/ml. Ich hatte Jahrelang ca. 30 ng/ml, obwohl ich 4000-5000 IU pro Tag eingenommen hatte. Der Wert ging nicht hoch. Dann habe ich für 2 Wochen 8000 IU eingenommen, um den Wert 50 ng/ml zu erreichen. Heute nehme ich prophylaktisch 3000 IU am Tag, um den Wert bei ca. 50 ng/ml zu halten.
-- Das Präparat, das ich nutze:
https://www.purecaps.net/de/produkte/vi...gory=immunBitte kaufe in einer Apotheke, nicht online.
1.3. Allgemeine Mangelernährung. Dem Körper fehlen Nährstoffe, z.B. weil man sich nicht ausgewogen ernährt, wenig Gemüse und Obst zu sich nimmt, oder weil das Verdauungssystem nicht optimal arbeitet (Probleme mit Magen, Darm, etc.), dann können Nähstoffe nicht gut aufgenommen werde. Du kannst deinen Hausarzt um eine ausführliche Blutanalyse bitten. Normalerweise zahlt man sie selber. Die Analyse zeigt dir, ob du Mangel an Mikroelementen und Vitaminen hast. Lass das testen.
1.4. Es wurde festgestellt, dass ca. 30% der depressiven Patienten eine Verbesserung ihres Zustand verspüren, wenn sie einen guten Frühstück haben, wenn sie also den Frühstück nicht auslassen. Nicht nur Blot, Zucker, Kaffee. Sondern, z.B. gebratene Eier, Brötchen mit Mandelmuss/Erdnussmuss, Müsli mit frischem Obst/Beeren. Meide viel zu viel Zucker und Süßes.
1.5. Studien haben gezeigt, dass Bewegung gegen Depressionen hilft. Der Körper und das Gehirn lieben es, wenn wir uns bewegen. Sei es Spaziergang im schnellen Tempo, oder Schwimmen. Oder mach mal deine Lieblingsmusik an und tanze bis zum Schwitzen
Also, ich habe
todos for you
1) Bluttest, um Vitamin D Niveau zu checken.
2) Ist Vitamin D nicht mindestens 30, ng/ml, musst du ein Präparat einnehmen. Optimal hast du einen Wert 40-50 ng/ml.
3) Ausführliche Blutanalyse um zu prüfen, ob dir irgendwelche Elemente und Vitamine fehlen.
4) Frühstücke.
5) Mache sportliche Spaziergänge, fahre Fahrrad, fahre Inliner, schwimme (wenn es wieder mal geht).
Das, wie du vielleicht gemerkt hast, war nur Punkt 1. Wenn du hier die todos erledigt hast, erzähle ich dir vom Punkt 2 -- über die Gründe von physiologischer Natur.
Lass mich bitte wissen, falls du Fragen oder Schwierigkeiten hast bezüglich des Punkts 1. Z.B. Ernährung ist ein ganz wichtiger Punkt in dieser physiologische Geschichte. Ich kann dir gerne diesbezüglich weitere Tipps geben. Aber im Endeffekt musst du selber für dich kümmern.
