Dein Partner ist noch sehr jung im Verhältnis zu dir. Bist du sein erster Partner? (Wäre meine Vermutung) Dazu ist er Autist, wie du schreibst. Was weißt du über seine Kindheit, seine Familie, wie er aufgewachsen ist? Was weißt du selbst über Autismus und seit wann in eurer Beziehung weißt du, dass er Autist ist?
Für einen Autisten war schon der Umzug und das "Zusammenziehen" ein Riesenschritt und bedeutete Stress. Dazu kommt noch die Frage, wie seine Familie zu eurer Beziehung steht... Da stürzten schon eine Menge Dinge auf ihn ein und für jemanden mit Autismus ist die Belastung enorm.
Wundere nicht darüber, dass er Forderungen an dich stellt. Die meisten Autisten benötigen einen sehr strikten Lebensrahmen und fordern logischerweise auch vom Partner ein. Genausowenig darfst du dich über seine flachen Affekte wundern, auch das ist bei Autisten häufig.
Seine Trennung ist - vermutlich - eine automatische Reaktion auf die Stressfaktoren, die ihn überfluten. (Rückzug in einen "Safe Space")
Umgekehrt wirst du natürlich von der heiß/kalt Situation gestresst. Die Frage ist, ob du bereit bist so weiter zu leben. Denn mach dir bitte keine falsche Hoffnung: Er wird sich nicht ändern. Dazu ist er auf Grund seines Autismus gar nicht fähig.
lg vom Vater eines Jungen mit A S S
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#31
A
Schwere Trennung - Wie weiter?
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Hypatia Mitglied
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Zitat von ThatCounts:
aber nur mit den von mir gezogenen Grenzen.
Guten Morgen, in dem was du beschreibst ist keine für dich gesunde Grenze. Ihr trefft euch, ihr kuschelt, ihr sagt euch die drei Worte. Ich weiß das ist ein Prozess, vielleicht braucht ihr noch ein paar Anläufe, aber versuch mal in dich rein zu horchen was du brauchst und ob dir das so wirklich gut tut. Alles Liebe.