phill992
Gast
Ich bin seit ca. einem Monat von meiner Freundin getrennt und es fällt mir schwer damit klar zu kommen, auch wenn die Beziehung eigentlich nicht so lange andauerte.
Wir haben uns im Sommer über unser gemeinsames Hobby kennengelernt und haben uns dann auch ziemlich schnell verabredet. Es gab/gibt wirklich sehr viele Dinge, welche wir gemeinsam teilen, seien es Hobbys, Musikgeschmack, Essen/Trinken, Humor, die Art und Weise der Freizeitgestaltung (Unternehmungen oder einfach mal nur gemütlich das Sofa hüten). Kurzum hat es uns beide erstaunt, wie viel wir tatsächlich gemeinsam haben.
Sie hat ein Kind, was auch schon paar Jahre alt ist, als es dann aber zur Entscheidung kam, habe ich mich bewusst für sie mit Kind entschieden. Ich selber habe keine Kinder und im näheren Familienumfeld gab es bis dahin auch kaum Berührungspunkte. Das Kind habe ich dann auch erst paar Wochen später das erste Mal getroffen (Wochenmodell bei ihr).
Wir waren in der Zeit aufgrund noch unterschiedlich geplanten Urlaubs auch ca. 3/4 Wochen voneinander getrennt (örtlich gesehen).
Es kam dann zu 2/3 Situationen, wo ich dann einfach mal nicht aufgepasst habe, unaufmerksam war und mich dem Kind gegenüber nicht so vorbildlich verhalten habe. Hat sie auch angesprochen und war dementsprechend nicht so happy damit. Sie hat mir dann auch mal gesagt, dass ich nicht der Kindertyp bin. eine gewisse Veranlagung hat nun mal nicht jeder. Allerdings sehe ich es da anders, dass man innerhalb von ein paar Wochen da nicht gleich der "Super-Ersatz-Vater". Einen Ersatzvater sucht sie ja auch nicht.
Es gab auch ein/zwei Dinge an meiner Persönlichkeit, was sie bisschen gestört hat. Es ist aber nichts, wo ich sage, daran kann man arbeiten. Immerhin waren wir beide eine lange Zeit ohne Partner und an gewisse Dinge muss man sich erst wieder dran gewöhnen.
Es kam nun aber trotzdem dazu, dass sie sich vor einem Monatndoch getrennt hat. Hat ein paar Gründe aufgeführt, es aber war einfach schwer in dem Moment, da ich nicht damit gerechnet habe.
Zwei Wochen später gab es einen "Rückfall" aber von ihrer Seite. Sie hat sich gemeldet, dass sie mich vermisst und wir haben uns getroffen. Sie hat sich entschuldigt und mir gesagt, dass sie jetzt erst bemerkt hat, wie sehr sie mich liebt. Am nächsten Morgen dann beide unsicher, was das nun zu bedeuten hat.
Haben dann einen Tag später telefoniert und sie hat eigentlich nur den einen Grund aufgeführt, warum sie keine Zukunft sieht und das ist das Kind. Dass ich da nicht die Unterstützung bin, die sie sich wünscht. Die Gefühle füreinander sind trotzdem sehr stark und es fällt beiden sichtlich schwer. Seitdem haben wir auch keinen Kontakt, hatten wir auch zwei Wochen lang nicht, vor dem zwischenzeitlichen Wiedersehen.
Langer Text, sry dafür schon Mal. jetzt aber die eigentliche Frage:
Bin ich einfach noch den Gefühlen zu sehr erlegen?
Sehe das nur ich das so, dass der Zeitraum, sich in so eine Situation mit Kind hineinzuleben einfach zu kurz war?
Hat sie da vielleicht Ängste, dass sich zu viel verändert, wenn da plötzlich wieder jemand in ihrem Leben ist, den sie liebt, es aber trotzdem logischerweise zu Veränderungen kommt? Ich bin da irgendwie ratlos und denke ständig darüber nach.