Lois
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So weit so gut, nun fühle ich aber komplett wie gegen einen balken gerannt. Seit 5 jahren habe ich jegliche strategie versucht eine ehrliche beziehung zu führen und ihn vom Alk. wegzubringen. Ich habe geweint, gebettelt, erklärt, verlassen, ignoriert und was weiss ich was alles versucht, es ging dann ca 2- 3 wochen gut, bis der nächste cholerische anfall kam. Das ist und war sehr enttäuschend. Na gut mit liebevoller antwort habe ich es nicht versucht, das gebe ich wohl zu, aber nachdem man gesagt bekommt man soll verschwinden, weil so jemanden wie mich findet man an jeder straßenecke, ist sichs halt nicht so leicht liebevoll. sie meinte er sei eigentlich ein kleines kind, das großer boss spielt und eine wertschätzende und tolerante frau neben sich braucht, die ihn stärkt.
Ich weigere mich einfach ihm von "schuld" freizusprechen, weil mein informationsfeld das ausstrahlt und man das dann auch bekommt. Ich erkenne aber sehr wohl die dynamiken an, dass ich an der situation genauso schuld bin, da ich mich ja auch nicht gewehrt habe und viel zeit passiv agressiv erduldet habe.
Sie meinte dann eine solche beziehung sei ein segen, da ich bei jeder situation in der ich mich verletzt fühle- also in resonanz gehe- meine themen präsentiert bekomme, an denen ich arbeiten soll. Es bringe nicht wirklich viel die beziehung zu beenden, da unaufgelöste themen eh in einer anderen form wiederkommen.
Ja was soll ich jetzt dazu sagen?
Was sagt ihr dazu?
Schlechte beziehungen seien demnach immer karmisch und haben entwicklungspotential.
Und ich war so dankbar für die qut, die ich seit einigem spüre, da sie mich schützt und kraft für veränderung gibt. Jetzt kommt die tante da daher und meint ich solle ein weiters mal auf ihn zugehen, aber diesmal mit liebe und nicht mit bedingungen (wenn du respektlos wirst, ziehe ich mich zurück= liebesentzug. )
Bin verwirrt.
