Arev87
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Lass uns die Fakten mal ganz nüchtern und ohne Ausflüchte betrachten:
1. Das Medikamenten-Argument zieht nicht
Du hast deine Frau jahrelang mit drei verschiedenen Affären betrogen. Als das aufflog, bist du psychisch abgestürzt – das war die Quittung für dein eigenes Handeln. Und dann hast du sie gewürgt.
Würgen ist kein "Ausrutscher" und keine bloße Nebenwirkung von Tabletten. Würgen ist eine potenziell lebensgefährliche Gewalttat.
Es ist völlig egal, was du eingeworfen hast: Du warst eine akute Bedrohung für ihr Leben. Dass sie danach ein Kontaktverbot erwirkt und 100 km weit wegzieht, ist keine böswillige Schikane. Es ist die absolut logische und lebensnotwendige Konsequenz, um sich selbst zu schützen.
2. Sie schützt euer Kind – sie entfremdet es nicht
Du beschwerst dich über "Entfremdung". Sieh der Wahrheit ins Auge: Sie schützt euer Kind vor einem Vater, der sich physisch und psychisch aktuell überhaupt nicht im Griff hat.
Ein Mann, der die eigene Mutter vor den Augen des Kindes (oder auch nur im selben Lebensraum) tätlich angreift und würgt, ist im Moment kein sicherer Umgang für ein Kind.
Es ist die oberste Pflicht deiner Frau, das Kind aus dieser hochgradig instabilen und gefährlichen Dynamik herauszuhalten. Du bist im Moment schlicht nicht in der Verfassung, eine verlässliche Vaterrolle auszufüllen.
3.Die Therapie macht dich nicht über Nacht zum neuen Menschen
Es ist gut, dass du dir Hilfe suchst.
Echte Veränderung und Heilung brauchen Jahre, nicht Wochen.
Wenn du dich wirklich ändern willst, dann ist der allererste Schritt: Akzeptiere ihre Grenzen und respektiere das Kontaktverbot.
Indem du jetzt empört bist, Druck machst und beleidigt forderst, dass sie dir "eine Chance gibt", zeigst du nur eines: Du hast immer noch nicht verstanden, was du angerichtet hast. Du willst schon wieder deinen Kopf durchsetzen und stellst deine Bedürfnisse über ihre Sicherheit.
Fazit:
Du hast das Vertrauen deiner Frau über Jahre hinweg missbraucht und es mit dem körperlichen Angriff endgültig pulverisiert. Sie schuldet dir absolut gar nichts mehr – keine Chance, kein Entgegenkommen und keine Plattform, auf der du dich beweisen kannst.
Mach deine Therapien. Aber mach sie für dich, um ein gewaltfreier, stabiler Mensch zu werden, und nicht als Druckmittel, um sie zur Rückkehr zu bewegen. Akzeptiere ihre Entscheidung, lass sie in Ruhe und fang an, die Verantwortung für die Trümmer zu übernehmen, die du selbst hinterlassen hast.
