Anonym_82
Gast
ich weiß jetzt gar nicht wo ich anfangen soll, schreib das erste mal hier in so einem Forum. Kann daher lange werden. Bin 36.
Die Beziehung dauerte gesamt 8 Jahre und haben ein gemeinsames Kind (gute 3 Jahre). Die Trennung war vor 2 Jahren und ging leider von mir aus. Grundsätzlich ist zu sagen dass sie und ich wie schwarz und weiß, tag und nacht etc. waren, haben somit generell immer oft gestritten aber es immer geschafft sich zusammen zu raufen.
Wenn ich so nachdenke war eher sie diejenige die mehr nachgegeben hat als ich und sicher hats auch deswegen so lange funktioniert denke ich. Die große Veränderung war aber zum Zeitpunkt ihrer Schwangerschaft. Sie und ich waren definitiv überfordert mit dem Eltern werden/Eltern sein. Ich habe mich von ihr immer mehr vernachlässigt gefühlt (Sie hatte eine Schwangerschaftsdepression was sie selbst nicht wusste - Zuneigung fehlte mir und dabei ging es nicht nur um Sex) und ich habe mich weil ich mich so fühlte natürlich auch zurückgezogen, nach dem Motto zuerst du dann ich weil ich öfters auch abgewiesen wurde). Sie würde es umgekehrt beschreiben, soquasi ich hab ihr nicht mehr die Zuneigung gezeigt die sie wollte und außerdem hätte ich sie in der Schwangerschaft auch zu wenig unterstützt. Sie und ich kennen unsere Fehler warum es zur Trennung kam und ich denke generell seit einem halben Jahr jetzt schon in vielerlei Hinsicht anders was eine Partnerschaft angeht.
Zur Trennungszeit damals habe ich es für richtig gehalten zu gehen, auch wegen des Kindes wegen damit das Kind nicht die Streiterein mit bekommt und es besser ist wenn man gleich mit getrennten Eltern aufwächst als wenn man älter ist und sich dann die Eltern trennen.
Sie hat am Anfang stark gelitten und hat sehr lange gebraucht darüber hin weg zu kommen. Ich dachte damals ich zieh mal aus und finde heraus ob sie mir fehlt oder ob mir nur eine Partnerin fehlt. (zum Schluss war es halt so als würde ich mit meiner Schwester zusammen wohnen). Sie wollte mich auch damals zurück nur habe ich hier geblockt. Hab ihr immer gesagt, schauen wir mal weiter und es würde mich freuen wenn wir wieder zusammen kommen aber ich brauch momentan Zeit über alles Nachzudenken.
Im ersten Trennungsjahr hatten wir auch noch gut miteinander reden können (auch des Kindeswegen weil ich oft dort war, haben zusammen gegessen, hab das Kind schlafen gelegt, etc). Aber auch da war es oft ein auf und ab bzgl. Kommunikation. So ab Mai 2018 wurde alles schlimmer, warum genau kann ich nicht sagen aber lt. Ihren Aussagen deswegen weil ich sie nicht resprektire und ein nein bei manchen Themen nicht gleich akzeptiert habe. Außerdem hat sie auch wieder mehr als normal Kontakt mit ihrem Ex-Mann (denke sie wollte wieder mit ihm zusammen kommen - hatte auch in der Beziehung mit mir noch Kontakt mit ihm - ist ne andere Geschichte war aber ok für mich). Letztendlich stellte sich aber heraus dass sie nicht zusammen waren, sie lies mich jedoch in dem glauben. Auf jeden Fall so ab Mai 2018 kamen dann Streiterein wegen des Kind dazu (Kontaktrecht usw. was sich bis heute zieht, das ganze ist beim Gericht).
Weiters ab Sommer 2018 wurde mir immer mehr klar dass sie mir fehlt und hab halt auch versucht mit ihr darüber zu sprechen bzw. schreiben aber da blockte sie dann (wahrscheinlich damit sie endgültig abschließen kann). Die Kommunikation wurde immer schlechter aber dennoch gab es zwischendurch so Hoffnungsschimmer - zumindest dachte ich das -so dass wir irgendwie wieder zueinander finden. Auch Weihnachten haben wir gemeinsam verbracht, auch wegen dem Kind.
Auf jeden Fall ist es nun so dass eine Person meines Freundes bzw. eher Bekanntenkreises sich an sie rangemacht hat und sie drauf eingestiegen ist. Die sind jetzt zusammen seit ca. 1 Monat.
Weiters kommt noch dazu dass ich ihn öfters sehe wenn ich mein Kind vom KIGA abhole weil sein Kind auch in den selben Kindergarten geht. Und sie sehe ich natürlich auch oft wegen dem Kontaktrecht und sie arbeitet auch in der selben Firma (laufen sich aber selten übern weg in der Firma).
Seit ca. einem halben Jahr weiß ich halt definitiv dass ich sie zurück will und ich niemanden anders haben möchte. Das weiß sie auch weil ich ihr das auch mitgeteilt hab. Sie weiß auch dass ich meine Denkensweise bzgl. Beziehung geändert habe und ich ihr das auch zeigen will wenn sie mich lassen würde. (ergo würde ich einiges anders machen würde ich wieder mit ihr zusammen kommen).
Seit der Trennung hatte ich keine Beziehung mehr und auch kein Gspusi mit wem oder dergleichen. Klar versuche ich mich abzulenken mit meinem Sport und genieße die Zeit mit meinem Kind aber das alles hilft zwar im Gesamten nicht wirklich denn kaum ist mein Sport vorbei kommen schon wieder die Gedanken. Bin auch schon länger auf div. Onlineportalen nur auch das hat bisher nix gebracht bzgl. Ablenken oder wem anderen kennen lernen.
Aktuell fühle ich mich grauenhaft und hab Gedankengänge wie Versagen, Selbstzweifel, Wütend auf mich selbst. Dazu kommt noch Trauer und Angst des alleine bleibens.
Ich hab bereits auch viel im Internet gelesen was tun etc. somit kenne ich viele Ratschläge. Keine Ahnung warum ich dann hier eigentlich schreibe denn Ratschläge kenne ich ja zu genüge aber vielleicht hilft es mir wenn ich mit wem schreiben kann der ähnliches erlebt hat. Ich probier halt grad alles aus was mir so einfällt das mir vielleicht helfen kann die Zeit zu überstehen.
Vielleicht aber doch ne Frage: soll ich meine Energie darauf setzen sie zurück zu bekommen oder eher weniger?