Melek
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Zitat von melaniee:Unser Gehirn ist leider so angelegt, dass es uns Glücksgefühle bescheren kann, auch wenn es uns etwas vorgaukelt. Viele, die vorher keine Videokobferenztools benutzt haben, bemerken z. B. aktuell im Home Office, dass sie die Kommunikation zu Beginn als etwas fremd und distanziert wahrgenommen haben. Mittlerweile aber die Videokonferenz so nah und natürlich erleben wie ein Präsenzmeeting.
Es gibt seitdem es TV gibt Menschen, die sich Fernsehstars so nah fühlen, dass sie wahrnehmen, dass der Star nur für sie Botschaften in seinen Texten versteckt
Das klingt von außen schräg. Ist aber eine Form der Wahrnehmung, die einige wenige Menschen erleben. Das kann zu Eskalationen und Übersprungshandlungen führen, wenn durch Gewohnheit, z.B. die gleichen YouTube Videos gucken, die Ausschüttung von Glückshormonen sich verringert. Dann stellt sich Suchtverhalten ein und der nächste Schritt gemacht. So kann aus Schwärmen Stalking werden.
Deshalb beobachte dich weiter gut und zieh wenn nötig die Reißleine.
Ja, das klingt sehr logisch!
Ich versuche mittlerweile, mir keine Videos oder irgendwelche Neuigkeiten anzuschauen, damit es nicht wieder hoch kommt. Aktuell höre ich das Hörbuch Goodbye Herzschmerz, wodurch ich auch auf dieses Forum gestoßen bin und da erklärt die Autorin, dass das mit dieser gewissen Distanz sein muss. Keine Fotos, Neuigkeiten oder irgendwelche Gegenstände, die mich an ihn erinnern.
das ist doch einfach manchmal schön