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Seit einem Jahr hin und her wie soll ich weitermachen?

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@Knusperl sie haben es versucht, sich aber schnell getrennt. Ja, mein Vertrauen ist auch angeknackst. Aber die Hoffnung, dass es klappt, einfach sehr groß…

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DieSeherin
Zitat von Saskia_26:
Aber die Hoffnung, dass es klappt, einfach sehr groß…

woher nimmst du denn diese hoffnung, wenn ihr es immer wieder versucht und es dann doch immer wieder nicht klappt?

#17


A


Seit einem Jahr hin und her wie soll ich weitermachen?

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M
Zitat von Saskia_26:
Es geht nur darum, wie sie wieder fühlen kann, das schafft sie einfach nicht, obwohl sie es sich, laut ihrer Aussage, wirklich wünscht.

Gefühle kann man nicht herbei reden. Sie entstehen von selbst und wenn sie weg sind, ist der Ofen oft für immer aus.
Ihr hattet eine Beziehung die nicht sonderlich gut funktionierte und die du dir zurück wünschst, aber nicht bekommst. Sie hat sich anderweitig orientiert und empfindet für Dich freundschaftliche Gefühle, aber eben nicht mehr.

Es wäre für dich besser und weniger quälend, wenn du den Kontakt zu ihr einstellen würdest. 'Bei jedem Wiedersehen hoffst Du erneut, wirst wieder enttäuscht und schleppst das mit Dir rom. Gefühle kommen dann zur Ruhe, wenn man Distanz aufbaut. Dann gewöhnen sie sich irgendwann um. Und Du wärst vielleicht frei für eine neue Beziehung, die vielleicht besser klappt.
Es ist Unsinn, die Person immer wieder zu sehen und doch nur wieder enttäuscht zu werden. Gefühle sind da und werden empfunden oder eben nicht und wenn nicht, dann sollte man das akzeptieren und seiner Wege gehen als sich ewig damit rumzuschlagen.

Zitat von Saskia_26:
. Wie soll ich am besten vorgehen? Soll ich ihr Abstand und Raum geben? Soll ich sie unterstützen?

Ihr Raum und Abstand geben? Ihr geht es doch recht gut, schätze ich. Du solltest Dir Raum und Abstand geben, denn du rennst gegen verschlossene Türen. Und wobei willst du sie denn unterstützen. Darin, so was wie Liebe wieder für dich zu entdecken? Darauf wartest du vergeblich.


Zitat von Saskia_26:
Sie hat mit mir die Zukunft geplant, ich war immer distanziert und musste mir viel Bestätigung von außen holen (vor allem durch Männer). Dabei wollte ich immer nur sie. Ich wusste ja aber auch, dass ich das so machen kann, da sie mich meiner Meinung nach sowieso nicht verlassen würde. Sie hat sich teilweise selbst aufgegeben, um mir immer alles zu bieten. Sie wurde oft enttäuscht und ihr Bedürfnisse nicht erfüllt. Vor 2 Jahren bin ich dann zu ihr gezogen: auch darum musste sie mich lange bitten. Ich hatte Angst, dass ich meinen Rückzugsort verliere, wenn ich mich doch gegen die Beziehung entscheide (dass sie Schluss macht war außer jeder Vorstellungskraft).

Als Du Nähe bekommen hättest, hat sie dich überfordert und du gingst auf Abstand. Und weil dir ihre Liebe nicht reichte, musstest du dein Ego noch mit Männern aufpushen. Das ist doch absolut kränkend für eine Partnerin. Und du warst dich ihrer zu sicher. Den Zahn hat sie dir gezogen, sie kommt auch ohne dich zurecht. Und schließlich bist du noch ziemlich halbherzig zu ihr gezogen, nachdem sie dich öfters darum gebeten hat. Du hast nie richtig Ja zu ihr gesagt und jetzt, wo sie sich abgenabelt hat, möchtest du sie zurück. Und dann ginge alles wieder von vorne los. Der eine braucht seinen Rückzugsort und verteidigt seinen Freiraum, der andere rennt hinterher und bleibt erfolglos. Und dann umgekehrt. Das ist ein Karussell das ständig weiter fährt. Vielleicht wäre es an der Zeit auszusteigen. So stehst du auf verlorenem Posten.

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S
Zitat von Margerite:
Ihr Raum und Abstand geben? Ihr geht es doch recht gut, schätze ich. Du solltest Dir Raum und Abstand geben, denn du rennst gegen verschlossene Türen. Und wobei willst du sie denn unterstützen. Darin, so was wie Liebe wieder für dich zu entdecken? Darauf wartest du vergeblich.

Das ist ja das, was mich immer wieder zurückwirft. Sobald ich mich entferne, kommt sie immer wieder, sagt, sie hätte reflektiert, schätzt andere Dinge wert und vermisst mich. Das glaube ich ihr auch, man merkt ihr jedes Mal an, dass sie fertig ist. Sobald wir aber wieder im Kontakt treten, hält sie meine Nähe auf Dauer nicht aus, wodurch die Dynamik entsteht, dass sie Raum braucht und ich immer mehr Nähe suche. Dann endet es wieder und wir drehen uns im Kreis. Ich habe jedes Mal die Hoffnung, dass sie „nur“ eine Blockade hat, die keine Nähe zulässt - so hatte ich sie ja auch lange. Und meine Blockade konnte sich ja auch lösen. Aber ich schätze, dass du recht hast und ihr Gefühle einfach weg sind, sie mich aber als beste Freundin schätzt und es ihr Wunsch wäre, den sie aber nicht beeinflussen kann. Sie verspürt absolut keine Anziehung mehr zu mir.

#19


S
@DieSeherin darin, dass wir uns immer wieder so stark vermissen und beide genau wissen, was wir an dem anderen haben. Und dass ihre Liebe mal so stark war, dass es für mich schwer zu verstehen ist, dass das einfach weg sein soll.

x 1 #20


GarstigeGräte
Zitat von Saskia_26:
Und dass ihre Liebe mal so stark war, dass es für mich schwer zu verstehen ist, dass das einfach weg sein soll.

Nun ja.."einfach weg" stimmt ja so nun auch nicht. Du hast einiges dazu beigetragen, dass ihre Liebe und ihr Vertrauen schleichend abhanden gekommen sind, nicht wahr? Und irgendwann kommt der andere dann vielleicht an einen Punkt, an dem die Gefühle nicht mehr für eine Beziehung ausreichen.
So ist es offenbar bei deiner Ex-Freundin geschehen.

Weisst du, sie hat dich ganz sicher noch sehr gerne, sonst würde sie nicht immer wieder deine Nähe suchen. Ihr wart 4 Jahre zusammen. Die hakt man nicht einfach so ab, auch wenn viel zwischen euch vorgefallen ist.
Bei einer Trennung werden die gleichen Hirnareale wie bei einem D.r.o.gen-Entzug aktiviert. Böse ausgedrückt ist das Vermissen "nur" ein biochemischer Cocktail, der einem die Sinne vernebelt.

Das könnte auch ihre Ambivalenz erklären: Der Hormoncocktail zieht sie immer wieder zu dir hin, aber tief im Inneren wird sie spüren oder wissen, dass es mit euch nicht mehr funktionieren wird. Und dann zieht sie sich wieder zurück.
Diesen Kreislauf könnt ihr nur durchbrechen, wenn ihr wirklich auf Abstand zueinander geht und lernt, die unangenehmen Gefühle wie Vermissen auszuhalten, ohne die Ex-Partnerin zu kontaktieren, um diese Gefühle zu regulieren.
Denn jeder Kontakt schürt die Hoffnung aufs Neue und das ganze Spiel geht von vorne los.

Vielleicht habe ich es überlesen, aber was macht dich so sicher, dass es dieses Mal anders werden würde?
Du sagst, du hast jetzt erkannt, wie sehr du sie liebst und dass du ihr die Nähe, die du ihr nie geben konntest, jetzt geben kannst.
Ich sage: Das ist ein Trugschluss. Die Gründe für dein nähevermeidendes Verhalten haben sich ja nicht urplötzlich in Luft aufgelöst. Wenn du anders hättest reagieren können, hättest du es getan. Hast du aber nicht, weil es eben ein tiefsitzendes Muster ist, das man nicht "eben mal" ändert, weil man ja jetzt erkannt hat, dass..
Es ist die Verlustangst, die jetzt reinkickt und dich glauben lässt, dass alles möglich ist.

Ich kann deine Hoffnung wirklich nachvollziehen, allerdings bin ich ebenfalls der Meinung, dass der Zug für euch abgefahren ist - so leid es mir tut, dir das zu sagen.
Manche Dinge kann man nicht mehr reparieren und das scheint hier der Fall zu sein.
Insbesondere das Verhalten deiner Ex-Partnerin zeigt dies sehr deutlich. Loslassen kann sie (noch) nicht, für eine Beziehung reicht es aber auch nicht mehr. Manchmal sitzen Verletzungen so tief, dass man sie nicht wieder gut machen kann, egal wie sehr man sich bemüht und wie sehr der andere es sich wünscht.

#21


S
@GarstigeGräte danke für die ehrliche Antwort. Ich kann mittlerweile Nähe zulassen, da ich mich viel mit mir selbst beschäftigt und eine Therapie gemacht habe. Es ist nicht nur die Verlustangst, sondern auch die erst jetzt erlangte Fähigkeit, mit Nähe umgehen zu können. Das war vorher wie blockiert.

Aber ja, ich vermute auch, dass es nicht sein soll. Das Problem bei uns is nur, dass sie jedes Mal nach ein paar Wochen weinend vor mir steht, nahezu zusammenbricht und Dinge sagt wie „sie wüsste nicht was mit ihr los ist“ und sie würde mich so vermissen und nicht verstehen, warum sie so Handelt. Jedes Mal, wenn ich weg bin, geht es ihr unfassbar schlecht (sieht man ihr auch an) und sie wünscht sich mich zurück. Sobald ich aber da bin, wird ihr meine Nähe zu viel. Es ist wie ein Rätsel, aber die einzige Lösung wird sein, dass ich diesen Kreislauf durchbreche. Es ist nur so schwer, da ich jedes Mal, wenn sie so aufrichtig wirkt die Hoffnung habe, dass wir es jetzt schaffen.

#22


DieSeherin
Zitat von Saskia_26:
aber die einzige Lösung wird sein, dass ich diesen Kreislauf durchbreche


ja! das glaube ich auch! mit gnadenloser kontaktsperre.

x 1 #23


E-Claire
Zitat von Saskia_26:
nahezu zusammenbricht und Dinge sagt wie „sie wüsste nicht was mit ihr los ist“ und sie würde mich so vermissen und nicht verstehen, warum sie so Handelt. Jedes Mal, wenn ich weg bin, geht es ihr unfassbar schlecht (sieht man ihr auch an) und sie wünscht sich mich zurück. Sobald ich aber da bin, wird ihr meine Nähe zu viel.

auch wenn es hart ist, aber es ist ihre Aufgabe und ihre Aufgabe allein, an dieser Stelle anzusetzen. Du hast den Schritt gemacht, hast an Dir gearbeitet, warst in Therapie und hast so eine Veränderung für Dich erzielt. Diesen Weg kann ihr niemand abnehmen und ja, im Moment glaubt sie, dass sie nicht weiß, was mit ihr los ist, dass das alles nur bedeutet, dass sie ohne Dich nicht sein will, aber eigentlich ist es an ihr, herauszufinden, was mit ihr los ist und dann für sich einen Weg zu suchen, wie sie damit umgehen möchte.

Gnadenlose Kontaktsperre ist nicht nur gut für Dich, um Ruhe zu finden und mit der Sache abzuschließen, sondern Du tust auch ihr einen Gefallen damit. Indem Du Dich aus der Gleichung rausnimmst, hat sie eine größere Chance, an den Punkt zu kommen, sich wirklich mit dem, was bei ihr passiert auseinanderzusetzen.

#24


S
@E-Claire danke dir. Eine weitere Frage. Wir hatte bereits im Januar und Dezember keinen Kontakt. Im gebraut schrieb sie mir, dass sie nun viel reflektiert habe, Dinge ganz anders sieht und viel schätzt, was wir hatten. Sie würde mich vermissen und wollte wieder Kontakt. Ich dachte natürlich, dass sich wirklich was verändert hat, so klang es ja auch und wir hatten ja auch keinen Kontakt. Wir haben uns dann wieder getroffen, ich war natürlich direkt Feuer und Flamme und habe mich gefreut. Sie wirkte aber schon nach 2-3 Treffen distanziert und so kam es, dass wir wieder in diese Dynamik gekommen sind, dass ich Nähe suche und sie Druck und Rückzug verspürt. Wie weiß ich also, sollte es noch mal so kommen, dass es diesmal anders sein könnte? Wie muss ich mich verhalten, wenn sie Kontakt sucht?

#25


E-Claire
Zitat von Saskia_26:
Wie weiß ich also, sollte es noch mal so kommen, dass es diesmal anders sein könnte? Wie muss ich mich verhalten, wenn sie Kontakt sucht?

Wie weißt Du, dass es diesmal anders sein könnte? Gegenfrage, wie viele Runden magst Du noch drehen? Wie viel Kraft und Energie dort hinein stecken?

Wie sollst Du Dich verhalten, wenn sie Kontakt sucht? Wie wäre es mit gar nicht? Absolute Kontaktsperre bedeutet, dass man auf die Versuche der Gegenseite null eingeht.

#26


S
@E-Claire ja, das stimmt. Es fällt mir nur so schwer, weil ich einfach nur schlecht akzeptieren kann, dass wir das nicht schaffen.

Andere Frage: wir spielen zusammen Fußball. Heißt, dass wir uns 1-2 mal die Woche in der Regel sehen. Wie gehe ich damit am besten um?

#27


E-Claire
Zitat von Saskia_26:
Es fällt mir nur so schwer, weil ich einfach nur schlecht akzeptieren kann, dass wir das nicht schaffen.

Es fällt jedem schwer, so etwas zu akzeptieren. Nur was genau ist die Alternative?

Zitat von Saskia_26:
Andere Frage: wir spielen zusammen Fußball. Heißt, dass wir uns 1-2 mal die Woche in der Regel sehen. Wie gehe ich damit am besten um?

Hate to be the bearer of bad news, aber, wenn es nicht gerade die Bundesliga ist, dann wäre der Rat, den ich für Dich habe, erst einmal aussetzen und eventuell einen anderen Verein suchen.

#28


M
Zitat von Saskia_26:
Das ist ja das, was mich immer wieder zurückwirft. Sobald ich mich entferne, kommt sie immer wieder, sagt, sie hätte reflektiert, schätzt andere Dinge wert und vermisst mich. Das glaube ich ihr auch, man merkt ihr jedes Mal an, dass sie fertig ist. Sobald wir aber wieder im Kontakt treten, hält sie meine Nähe auf Dauer nicht aus, wodurch die Dynamik entsteht, dass sie Raum braucht und ich immer mehr Nähe suche. Dann endet es wieder und wir drehen uns im Kreis. Ich habe jedes Mal die Hoffnung, dass sie „nur“ eine Blockade hat, die keine Nähe zulässt - so hatte ich sie ja auch lange. Und meine Blockade konnte sich ja auch lösen. Aber ich schätze, dass du recht hast und ihr Gefühle einfach weg sind, sie mich aber als beste Freundin schätzt und es ihr Wunsch wäre, den sie aber nicht beeinflussen kann. Sie verspürt absolut keine Anziehung mehr zu mir.

Hast Du Dich schon mal über Bindungsängste informiert? Sie ist typisch bei Paaren, die ständig im Kreis fahren. Sich annähern, dann driftet einer wieder ab, der andere rennt hinterher und dann wieder von vorne. Ein Schritt vor, einer zurück, einmal im Kreis herum und dann wieder von vorne - das ist das Muster.

Es gibt ein Buch, das das Verhalten recht gut beschreibt. Es heißt "Jein. Bindungsängste erkennen und bewältigen" von Stefanie Stahl. Es erklärt die Dynamiken recht gut, aber die Tipps zur Bewältigung sind doch eher dünn. Dennoch - mir hat das Buch die Augen geöffnet für die Beziehung die ich lebte. Es gibt auch andere Bücher zu diesem Thema, denn Bindungsängste sind weit verbreitet.

Bindungsängste sind tief im Menschen verankert, im Unterbewusstsein und entstehen bei Menschen, die bereits in der Kindheit problematische Bindungen erleben mussten. Es reicht schon, wenn ein Elternteil nicht richtig "da" ist oder wenn die Eltern zwar da sind, aber dem Kind doch die emotionale Wärme fehlt, weil Zuwendung z.B. mit Druck bzw. Leistung verbunden ist. Leiste was, sei so, wie ich Dich haben will und Du erfährst Zuwendung und Bestätigung. Oder das Kind rennt gegen Mauern, wenn es Zuwendung und Nähe sucht. Es dreht sich eigentlich immer darum, dass mindestens ein Elternteil entweder nicht richtig präsent oder problematisch war oder beides.

ich war seinerzeit sogar bei einem PT zu einer Beratung, der mir sagte, die Bindungsängste kann man nicht einfach therapieren und manchmal auch gar nicht.

Die Beziehung seinerzeit zerbrach, trotz der "Mühe", die wir uns dazwischen wieder gegeben haben. Wir wussten ja beide, was unser Problem ist, aber das Wissen allein reicht halt nicht.
Im Grund genommen war die Beziehung die meiste Zeit eine Quälerei, vor allem für den, der mehr will und hinterher hechelt, um wieder Nähe zu erfahren.

Heute lebe ich in einer Beziehung und kann sie gut aushalten. Das ist schon viel für einen Menschen mit diesem Problem. Uns passt es so, wir sind da nicht so anspruchsvoll und brauchen nicht dauernd Nähe.

Ich denke, Ihr werdet aus diesen Dynamiken ohnehin nicht raus finden. Manchmal findet man einen Partner mit dem es dennoch besser passt ohne dieses ständige Auf und Ab. Das verbraucht nämlich sehr viel Energie für nichts und zermürbt einen. irgendwann zieht dann doch einer die Reissleine.

Einen Rat kann ich Dir nicht geben. Entweder ihr lebt mit den Dynamiken, die aber fürs Nervenkostüm sehr stressig sind oder ihr zieht einen Schlussstrich. Oder Ihr werdet Euch bewusst, was Euch quält und könnt dann besser damit umgehen, weil die Distanzphasen dann weniger Angst machen. Aber Bedürfnisse, die doch jeder in sich trägt, bleiben dann oft doch auf der Strecke. Menschen mögen Sicherheit, aber Sicherheit gibt es in Beziehungen mit zwei bindungsproblematischen Menschen selten und wenn doch, dann nicht langfristig.
Meist leidet einer mehr als der andere, nämlich derjenige, der immer wieder erfolglos hinterher hoppelt und die Beziehung eigentlich am Laufen hält.
Diesen "Job" hatte ich damals und dafür gebe ich mich nicht mehr her. Das Leben ist zu schade für den hohen Energieverlust..

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