Sisiphos
Gast
beim Lesen hier im Forum stelle ich immer wieder fest, dass die Menschen eine hohe Leidensschwelle haben. Ich weiß wie es ist, unendlich und unglücklich verliebt zu sein, wie es ist belogen und betrogen zu werden, auch ich ahbe schon an Beziehungen festgehalten aber irgendwann setze immer mein natürlicher selbstschutz ein- ich distanziere mich und meine Liebe erlischt nach ein paar Monaten.
Hier gibt es so viele Menschen die bereit sind, sich demütigen zu lassen, unerträgliches dulden um mit der geliebten Person noch irgendwie in Verbindung zu stehen...Das wird oft als die große Liebe verkauft aber ich glaube daran nicht mehr.
Liebe zu einem anderen Menschen beinhaltet immer auch Liebe zu sich selbst, die wird nur zu oft aufgegeben. Wenn ein Mensch mir durch und durch nicht gut tut, lasse ich los, das geschieht automatisch, ich höre auf zu lieben wenn ich nicht wieder geliebt werde. Ich wende mich mir selbst zu und ja ich durchleide schlimmen Liebeskummer.
Warum sind so viele nicht bereit dazu? Warum quälen sie sich so und lösen sich förmlich auf in einer Beziehung? Ist das Liebe oder ist das Abhängigkeit?
Es gibt nichts schöneres als zu spüren, dass man aus einem quälenden Zustand heraustreten kann- ja ohne den Partner aber man gewinnt sich selbst. Es ist nicht wahr dass es nur den einen nur die eine gibt. Wenn jemand nicht glücklich macht, gibt es einen anderen Menschen der mich glücklich macht.
Wenn man zufrieden mit sich selbst ist, kann man loslassen und zunächst weiter lieben aber man muss doch nicht den Menschen mit dem man verstrickt ist immer um sich haben. Loslassen. Wenn es liebe ist, findet man wieder zueinander, dazu muss man sich nicht festkrallen. Nebeneffekt: man wird sobald man sich sich selbst zuwendet auch wieder wesentlich reizvoller für andere.
Magst Deine Geschichte erzählen?
das ist auch meine erfahrung und mein anliegen diese weiterzugeben.
