niemand
Gast
irgendwie komm ich aus meinen Selbstzweifeln nicht mehr raus. Ich (46) habe nach 21 Jahren Ehe meiner Frau offenbart, das ich mich trennen möchte. Habe jetzt auch eine kleine Wohnung in der gleichen Ortschaft gefunden. Kann also demnächst aus dem Eigenheim ausziehen. Nun geht es mir aber schlechter wie noch vor ein paar Wochen. Wir streiten eigentlich nie, haben alles im Griff. Würde sagen, wir funktionieren. Meiner Meinung nach ist Gefühl raus. Seit Jahren keinen S.,auch keine Zärtlichkeiten, ging aber von mir aus.. Jeder macht so sein Ding, jeder macht seine Hobbies. Unsere beiden Kinder sind bereits volljährig. Trotzdem fällt es mir schwer auszuziehen, alles aufzugeben, was man bis jetzt erreicht hat. (Haus, Finanzen, etc)
Ich bin eigentlich immer noch am abwägen, ob sich das alles, sozusagen rentiert, wenn man bedenkt wieviel Geld und Sicherheit man damit vernichtet. Andererseits ist es schon zu spät, wir waren schon beim Anwalt haben uns berraten lassen etc. Auch nach mehreren Gesprächen mit meiner Frau, hatte ich den Eindruck, dass Sie es irgendwie genau so sieht. Ich finde das ganze nur unendlich traurig...
Auch frage ich mich andauernd, ob denn nicht die Mdlife Crisis mit eine Rolle spielt..
Wir haben uns im laufe der Jahre einfach ganz massiv entfremdet, stehen auch nicht wirklich hinter dem anderen.
Warum schreibe ich das ? Hattet Ihr ähnliche Zweifel, wie seit Ihr damit umgegangen ?