Zitat von aequum:@brokenheart8372 dennoch fühlt man aus der ganzen Situation heraus, dass Du Dich auf sehr dünnem Eis befindest welches jederzeit brechen könnte. ...
Mir gehen die negativen Gedanken wie erwähnt vor allem an den Körper. Ich mache mir große Sorgen darüber, ob wir beide stark genug sind dafür. Das wird für sie wie für mich der ausschlaggebende Faktor sein. Sie sagte auch schon „ich hab das Gefühl, ich bin nicht gut für dich „ wobei das natürlich auch wieder Selbstabwertung, etc. ist
Für mich ist momentan schwierig, ihre Verhaltensweisen einzuordnen, weil ich mich natürlich auch oft frage „macht sie das jetzt eben wegen ihrer psych. Besonderheiten, weil das ihr Konfliktbewältigungsmuster ist? „
Und natürlich gibt es die Unsicherheit darüber, ob in Zukunft eine ähnliche Situation auftreten könnte.
Jetzt akut schwindet meine Angst nach und nach, je mehr Tage wir in Liebe verbringen. Also dass sie sofort wieder zu ihm geht oder dergleichen, da gehe ich nicht von aus.
In gewisser Weise kann ich mir auch vorstellen, dass sie auch froh ist, dass es rauskam. Denn eigentlich will sie auch peace of mind und nicht permanent lügen.
Ich bin in einem inneren Entscheidungsprozess bzw. in ständiger Übung, mich dann wenn ich mit ihr zusammen bin nur auf den Moment zu fokussieren.
Denn auch da muss ich zugeben, war es vor allem zu Beginn unserer Beziehung oft so, dass ich nicht ganz bei ihr war. Dass ich ständig am Handy hing weil wieder eine Nachricht von der ExFrau oder vom Anwalt kam. Und sie schon damals oft traurig und enttäuscht war, dass ich mich nicht ganz auf uns konzentrieren kann wenn wir zB extra auf eine Schlossbesichtigung fahren.
Für mich ist es auch so, dass ich mir sage „selbst wenn wir uns trennen, was ich nicht will, dann sollen aber wenigstens jetzt noch ein paar liebevolle Tage uns in Erinnerung bleiben“
Und beim Schreiben dieses Satzes schiessen mir Tränen in die Augen.