Beatrice
Gast
Danke Dir nochmals Grace, eine einfache Frage von Dir mit einer großen Wirkung bei mir.
War eben erstmal ´ne Runde Spazieren, was gibt es schöneres, als dieses bei Regen zu tun?
Der Kopf wird freigepustet und ein Regenspaziergang versetzt zumindest mich in eine eigentümliche Stimmung. Sehr gut zum Nachdenken geeignet.
Zum Thema:
Ich war auf einem gutem Weg, schaute nach vorne.
Dann habe ich einen Fehler gemacht, zurück geschaut. Das Freundschafts-und Begegnungsding in den Kopf bekommen.
Was hat es mir gebracht? Tagelange Beschwerden auf vielerei Arten. Einiges habe ich hier aufgeführt.
Und warum das? Ja, genau warum eigentlich?
Weil der letzte Teil zum loslassen fehlt. Weil ich sie nicht komplett gehen lassen wollte.
Dabei hat sie sich längst entschieden. Ihr Verhalten in den letzten zwei Monaten war ja eindeutig mit dem Ignorieren, dem Schweigen, sich entziehen, fern bleiben von Orten, wo wir sonst aufeinander getroffen wären.
Da erzähle ich hier einem User in einem anderen Thread was von quengeln und Schokolade und bin selber nicht besser.
Sie will nicht und auch das habe ich zu akzeptieren. Sie wird sich vermutlich weiterhin auf ihr neues Leben konzentrieren.
Das sollte ich ebenfalls so halten.
Ich brauche keine Angst mehr vor einer unbestimmten Zukunft zu haben. In den nächsten zwei Monaten erwarten mich Kurzurlaube, Besuch (auch von meiner Freundin aus dem Ausland, die wieder ein paar Wochen bleiben wird), nette Veranstaltungen. Dann kommt der Hochsommer wo ich ein paar Wochen unterwegs sein werde. Ab Herbst neue Einkommensquellen, die besser sind als die welche ich am Jahresanfang verloren habe.
Also was habe ich überhaupt noch für Probleme?
Gar keine. Ich mache sie mir gerade, weil ich meinen Focus wieder auf Sie richtete.
Es soll mir weiterhin egal sein, was sie wie macht. Ich bin ihr auch egal, sonst hätte sie Stellung bezogen.
Somit gilt auch nun, genau wie direkt nach der Trennung:
Sie will nichts mehr von mir. Also habe ich das zu akzeptieren, weil ich kann keinen Menschen dazu zwingen, mich zu lieben oder wie jetzt in dem Fall mich als Mensch in seinem Leben haben zu wollen.
Ich habe die Trennung geschafft, ich werde auch dieses noch schaffen.
Und mit dieser Einstellung fange ich jetzt mal an vom Vulkan hinabzusteigen.
Wer braucht schon eine Bergsteigerausrüstung dafür?
Ich habe mich, kann vorsichtig klettern und dann werde ich bestimmt heil unten ankommen.
Ich werde berichten, wenn ich angekommen bin.
In diesem Sinne
B.
