Zitat von carlos7: Engstirnigkeit und Verlustsangst
Die Verlustangst von @DerSchlumpf scheint sich in gesunden Grenzen zu halten.
Etwa wenn er Sätze schreibt wie hier:
Zitat von DerSchlumpf: muss sie nicht um jeden Preis halten
Was seine Wertvorstellungen betrifft, so bewegt er sich damit in bester Gesellschaft. Ohne ihn persönlich zu kennen und es anders zu wissen, sollte man ihm auch nicht einfach unterstellen, daß er damit nur dem Zeitgeist seiner Jugendjahre hinterher schwimmt. Sondern man darf ihm durchaus zugestehen, daß er auch selbst drüber nachgedacht und sich bewusst entschieden hat, warum er
- so früh schon bei einer Frau hängen bleibt
- sie sogar heiratet und eine Familie mit ihr gründet
- über 29 Jahre hinweg happy mit der Exklusivität ist
- sie zwar gewähren lässt mit ihrer Ausbildung, aber ohne sich selbst davon mitvereinnahmen zu lassen
- abwägt, ob er mit ihr gemeinsam weiter nach einer Lösung suchen, oder gehen soll.
Engstirnigkeit geht anders. Die nehme ich eher bei Dir wahr und das gepaart mit einem recht missionarisch wirkenden Eifer.
Vielleicht sieht der TE sich einfach nicht rechts oder links von seiner Frau in der nachstehend abgebildeten Konstellation:
Sondern will für sich entweder so eine Zweierehe hier...

... oder eben gar keine mehr - unter diesen neu gestellten Bedingungen.
Muss er ja auch gar nicht. Gibt genug Menschen, die sich scheiden lassen, ihre Wunden verarbeiten und dann jemand anders kennenlernen, mit dem sie wieder genau die Eheform leben, die ihnen genehm ist. Als Mann im besten Alter stehen seine Chancen da gar nicht mal so übel.
Das scheint ihm auch recht bewusst zu sein. Sonst hätte der oben zitierte Satz da eher nicht gestanden. Der kam ja von ihm; wir hatten ihm den nicht in den Mund gelegt.