Zitat von thegirlnextdoor: Also wenn der Partner Wünsche anbringt, hat man zu hüpfen und zu springen.
Ich nenne das nicht hüpfen und springen. Aber ja, ich denke, dass wenn der Partner mir mitteilt, was er (hier ja: sie) im Bett gerne möchte, hab ich ganz automatisch den Antrieb, das umzusetzen. Ich will ihm doch was Gutes tun und möchte, dass er den Sex mit mir toll findet. Davon ausgenommen natürlich Dinge, die über meine Grenzen gehen.
Aber am Ende des Tages ist doch z.B. Or*lsex nichts anderes als dieses "hüpfen und springen". Die wenigsten von uns kommen zum Höhepunkt, indem sie den anderen mündlich stimulieren. Aber es macht Spaß, den anderen zum Höhepunkt zu bringen. Mir zumindest. Wenn es ein Geben und Nehmen ist.
Wenn mir mein Partner sagen würde, dass ein gerüttelt Maß an Sex nur noch mit zuliebe passiert und ihm gar nichts bringt, dann würde ich definitiv "hüpfen und springen", dass wir das lassen und was besseres finden.
Zitat von thegirlnextdoor: Tut man das nicht, ist es okay, wenn der Andere nach einem Jahr ankommt und einen bedroht und erpresst..?
Das war ein Jahr später. Nachdem sie vor 14 Tagen erstmals gesagt hat, dass sie eine Änderung nicht mehr in der Ehe sondern außerhalb sieht. Hätte man vor 2 Wochen ja auch als Weckruf verstehen können. Ich denke sie erhöht den Druck, weil er sich immer mehr rauszieht.
Zitat von thegirlnextdoor: Warum ist der TE in der "Bringschuld" sich darüber zu informieren..?
Weil er sich zurückgezogen hat. Wenn ich meinem Partner sage, dass er mir beim Sex weh tut und ich es etwas sanfter möchte. Und er daraufhin gar nichts mehr initiiert und noch nicht mal nachfragt, was mir weh getan hat und wie ich mir sanfteren Sex vorstelle, dann komme ich doch nicht an und sage: Also ersten könntest Du X und zweitens Y.
Beide müssen offen und neugierig auf einander sein.
Zitat von thegirlnextdoor: gar nicht wirklich gewusst was sie will -
Wissen wir nicht. Vielleicht hätten sie es zusammen herausfinden können?
Zitat von unbel-Leberwurst: sondern bedienst in aller erster Linie die Roller als Versorger.
Das ja nun auch nicht wirklich, da sie ja direkt nach dem ersten Kind wieder gearbeitet hat. Zwar nur Teilzeit, weil er sie ja (auch) als "Hausfrau" gesehen hat. Aber neben Kindern und "Hausfrausein" und Arbeit hat sie noch Zusatzausbildungen gemacht. Da sehe ich jetzt die "klassische" Rollenverteilung, dass sie sich nur um Haus und Familie kümmern kann, weil er ihr alles übrige abnimmt, nicht.
Zitat von unbel-Leberwurst: Dreh den Spieß um und lass durchblicken, dass du dich im Zweifel trennst, wenn Sie ihre Pläne weiter verfolgen will.
Hat er doch schon.
Sie empfand es als Erpressung.
Aber ich glaube, dass sie schon ein Jahr weiter in ihrer Unzufriedenheit ist als Schlumpf.
@Solist: Sie ist ja (noch) gar nicht ausgestiegen, hat sich getrennt oder sich einen neuen Mann gesucht. Sie sucht derzeit noch Lösungen MIT ihrem Mann.
Der aber gesagt hat, wo die Grenze ist, ab der er sich trennt.
Also kann seine Frau jetzt:
a) Weiterhin ein sexloses Leben führen
b) Zurück zu dem Sex kommen, den sie nicht mehr möchte. Oder
c) Schlumpf beim Wort nehmen, sich trennen und wieder (bzw. ab dann) erfüllenden Sex haben.
In einer Trennung ändert sich für sie weniger zum Negativen als für ihn. Und beide haben wieder die Möglichkeit, (jeweils auf ihre Weise) erfüllenden Sex zu haben. "Nur" für die Kinder ist es 100% negativ. Aber denen gegenüber hat Schlumpfs Frau in den letzten 14 Jahren viel gegeben. Vielleicht muss sie jetzt auch selbst wieder stattfinden?