Zitat von Nyami:Ich bin ja auch deswegen immer tiefer da eingestiegen, weil ich glaubte, eine Partnerin dabei zu haben, der das auch Spaß macht.
Das ist für mich ein sehr entscheidender Punkt, der hier von vielen einfach ignoriert wird.
Die Situation, in der die Frau nun zu stecken glaubt, hat sie doch zum grossen Teil mitverursacht.
Ich will euch mal zwei Beispiele aus meiner Beziehng erzählen.
Bei dem einen ging es darum, dass ich mit meiner Frau einen Deal gemacht hatte, der daraus bestand, dass ich mir (da recht früh ergrauend) zukünftig meine Haare "tune" und wir im Gegenzug eine "S..woche" haben, wo sie mir halt eine Woche lang zur Verfügung stehen sollte.
Seither "tune" ich mich, aber zu der Einlösung der besagten Woche ist es nie gekommen.
Auch da fühlte sie sich dann irgendwann unter Druck gesetzt.
Aber warum? Doch nur, weil sie ihren Part des Deals doch nie ernsthaft einhalten wollte.
In dem anderen Beispiel geht es darum, dass ich meiner Frau vor Jahren mal sagte, dass ich gerne auch mal 6 mit einer anderen Frau haben wolle, weil sie meine erste und einzige war. Es folgten viele Gespräche, die uns auch näher zueinander gebracht haben.
Es folgten ein Partnerwechsler (wo aber nichts mit anderen passierte) und die Anmeldung in einem ero., um nach einem anderen Paar zu suchen.
Stets hat meine Frau mir versichert, dass sie hinter dieser Sache steht, dass zwar nicht unbedingt bräuchte, weil sie mit mir mehr als zufrieden wäre, aber auf jeden Fall auch sehr neugierig und interessiert.
Die Ernüchterung kam dann zu Ostern nachdem wir uns zum Beschnuppern mit dem insegamnt zweiten anderen Paar getroffen hatten und sich dies aber eher als Fehlschlag erwies.
Nachdem ich kurz danach Kontakt zu einem anderen Paar aufnahm, wurde ich von meiner Frau ziemlich angepfiffen, dass sie nun keine Lust habe, sich nun jede Woche mit einem Paar zu treffen.
Wohlgemerkt gab es in ca. 4 Jahren 2 Treffen...
Auch hier muss ich feststellen, dass sie es entgegen ihrer Behauptungen wohl nie gewollt hat.
Ich fühle mich in beiden Fällen wie der Esel, den man hinter der vorgehaltenen Möhre herlaufen lässt und sie dann doch nie zu essen bekommt.
Von vielen (insbesondere Damen) wird ja hier behauptet, dass ich ja selbst schuld sei, dass ich nur an Möhren denke.
Ist das aber so? Würde ich oft an Möhren denken, wenn sie mir nicht vorgehalten würden? Oder zumindestens in Aussicht gestellt wird, mal bald eine essen zu dürfen?
Was ist so schwierig zu sagen, dass sie es nicht will, dass ich die Möhre bekomme?
Dann mache ich mir dazu deutlich weniger Gedanken.