Linda92
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Hat jemand eine objektive Einschätzung dazu?
Ein etwas längerer Text...
Am 8. Januar hat mich meine Freundin verlassen. Nachdem ich im Dezember schon in der Luft hing, sie mir aber noch Hoffnungen durch Pläne und Worte machte. Sie wusste drei Wochen lang nicht, ob ihre Gefühle noch ausreichen.
Dazu muss ich sagen, dass wir erst im Mai in eine neue wunderschöne Wohnung gezogen sind, die wir komplett neu eingerichtet haben.
Leider war ich in der Zeit danach ziemlich anstrengend. Mir ging es körperlich und psychisch nicht gut, ich war von fast allem genervt, war verzweifelt, total negativ eingestellt, war mit mir unzufrieden und bekam meinen Hintern nicht hoch, wusste oft nicht weiter (Job etc.), konnte ihr nicht viel zurückgeben, Nähe gab es auch kaum noch und zuguter letzt habe ich wohl mit meinen endlosen Diskussionen um Nichts den Rest zerstört.
Sie musste immer die Starke sein, und kam trotzdem nicht wirklich an mich heran. Das tut mir so unfassbar Leid. Ich habe jetzt erst gesehen, wie sehr ich sie runtergezogen und unbewusst in einen Käfig gesperrt haben muss. Sie sagte zwar immer sie stehe hinter mir und wir schaffen alles zusammen und wir haben immer gesagt - Rede wenn was ist! Aber sie hat es nicht früh genug getan. Und das ist ihr im Dezember scheinbar alles bewusst geworden.
Anfang Dezember war die Liebe noch da... rückblickend sagt sie war sie wohl auch da schon weniger. Aber für "ich liebe dich" hatte es noch gereicht und an Trennung hatte sie noch nicht gedacht. Ende Dezember war es wohl nur noch freundschaftlich. Wir waren sogar noch eine Woche mit meiner Familie über Silvester im Urlaub. Silvester sagte sie mir, ich brauche mir keine Sorgen machen, sie hätte im Urlaub nicht an Trennung gedacht... Als wir wieder zuhause waren machte sie Schluss. Auch nur weil ich sie fragte, warum sie wieder so sehr distanziert sei. Eigentlich wollte sie wohl per Brief Schluss machen um mich nicht leiden zu sehen.
Von ihren Freunden und von ihr weiß ich, dass ich der Mensch war, bei dem sie zum ersten Mal sie selbst sein konnte (am Ende leider nicht mehr), sich fallen lassen konnte und keine coole Fassade brauchte. Jetzt erkenne ich sie nicht mehr in ihrem Verhalten.
Ich rede es mir nicht ein: aber wir waren und sind etwas ganz Besonderes. Sie war meine erste Beziehung. Und ich könnte mir in den Ar. beißen, dass ich jetzt erst sehe, dass ich das Perfekte gerade gewonnen hatte und nun schon wieder verloren. Und es fühlt sich alles an wie gestern. Ich muss mir jetzt eine neue Wohnung suchen.
Sie sagt sie will nicht mehr, die Liebe sei kaum noch da. Sie will jetzt machen was sie will und ist sehr kalt zu mir. Sie unternimmt jetzt jeden Tag etwas mit Freunden, sagt sie vermisse mich nicht als Partnerin. Sie bereue die Entscheidung nicht und es gehe ihr besser als davor. Ja, eine Partnerin war ich in den letzten Monaten auch nicht Ich weiß aber, dass wir perfekt zusammen passen. Wir wollen dasselbe vom Leben. Es war einfach nur versteckt in mir in den letzten Monaten. Man kann sagen ich war depressiv.
Jetzt könnte ich wirklich alles besser machen und es tut so weh, dass sie das nicht mehr sehen will und mir keine zweite Chance gibt.
Ich habe ihr einen langen Brief geschrieben in dem ich alles erklärt und eingeräumt habe. Fand sie gut und süß und glaubt mir das auch, aber es ändere nichts.
Sie fühlt sich glaube ich jetzt erstmal befreit und es geht ihr besser als am Ende unserer Beziehung. Doch mit jedem Tag der vergeht merke ich mehr, dass wir zusammengehören. Ich war für sie etwas ganz besonderes. Warum gibt man das einfach auf? Alle Umstände passen so gut und wir haben gefühlt gestern erst die Wohnung eingerichtet. In meine Familie passt sie auch perfekt.
Wir waren 1 Jahr und 8 Monate zusammen. Sie ist 32, ich 24....
Es tut so weh.
Und ich muss komplett neu anfangen. Freunde suchen, Wohnung, Hobbies, und wo es jobmäßig hingehen soll... ich habe nichts.
Und dabei könnte jetzt alles so schön werden, nachdem das bereinigt ist. Ich hatte so Hoffnung und mich aufs neue Jahr gefreut... jetzt stehe ich gefühlt vor einem leeren Abgrund. Alles fühlt sich leer und sinnlos an
Und dabei werde ich das Gefühl nicht los, dass das so nicht das Ende sein kann...
Ich vermisse sie so, so sehr und ich möchte ihr endlich die Partnerin sein, die sie sich in mir vorgestellt hat. Weil genau das bin ich eigentlich... ohne mich verstellen zu müssen...
ich schaffe es nicht sie loszulassen...
ich habe ihr auch alles in einem Brief geschrieben, positiv und meine Fehler einräumend. Sie fand es süß und musste wohl auch grinsen an einigen Stellen, aber es ändere nichts daran, dass sie nicht mehr will. Sie schmeißt uns weg.
Ich war ihre Traumfrau, sie ist meine. Und ich habs nicht geschafft, ihr das zu geben was sie verdient.
Sie will Freundschaft... und ich werde dieses Gefühl dieser besonderen Verbindung zwischen uns nicht los...
Als ob das alles nicht reicht, hat sie am Samstag bei Facebook folgendes gepostet:
Das Leben genießen mit all seinen Freiheiten... ein hoch auf das Leben.
Als jemand darunter fragte: alles gut? Schrieb sie: ja mehr als gut
Warum ist jemand plötzlich so kalt und rücksichtslos obwohl sie mich nie verletzen wollte und ich sie nicht betrogen oder belogen habe. Ihre Ex damals wollte sie zurück obwohl alles kacke war laut ihrer Aussage und obwohl die sie betrogen hatte. Da ging es ihr aber trotzdem ein paar Wochen schlechter. Und bei uns, die erste Person bei der sie mal sein konnte wie sie ist und nie jemanden so geliebt hat, schreibt sie 4 Wochen nach der Trennung sowas?
Ich habe noch keine neue Wohnung. Ich muss erstmal in unsere wunderschöne Wohnung zurück. War jetzt drei Wochen bei meinem Vater. Sie geht die Woche über weg. Ich soll am Wochenende weg.
Warum will sie so partout nicht mehr und gibt mir keine zweite Chance? Ich begreife es nicht.
Vielen Dank für eure Mühe.
Mir geht es nur noch schlecht.

