Solène
Gast
Zitat von Kerstin_2016:Bis dahin war dann mein erklärtes Ziel: ICH muss es wieder gut machen, egal wie. Das ich mich dabei verbogen habe, brauche ich nicht erwähnen.
Mein erklärtes Ziel war: ich halte das länger durch. Das ich mich auch dabei verbogen habe, muss ich wohl erwähnen. Denn auch wenn es machtvoll ist, ist es doch kein schönes Gefühl einfach nichts zu sagen. Aber ich glaube deswegen habe ich nicht das Gefühl, dass ich Schaden davon genommen habe und weil das die einzige Form von Bestrafung war. Ich musste aber von anderen lernen Konflikte zu lösen. Deshalb waren Menschen die mehrfach auf mich zugegangen sind so hilfreich in meinem Leben. Dabei ist aber natürlich auch wichtig, dass es um die Sache ging. Denn dadurch machten sie sich nicht klein. Aber ja, ich habe auf dem Weg wertvolle Menschen verloren.
Zitat von Kerstin_2016:Für mich ist eine Handlungsstrategie die sich die Person angeeignet hat, weil sie halt auch meist zum Erfolg führte.
Auch wenn es im ersten Moment bösartig wirkt, ist es für mich einfach etwas was derjenige nicht anders gelernt hat. Durch fehlende Vorbilder. Da ich aber jetzt z.B. meine Mutter schwer umerziehen kann, bringe ich einmal meine deutliche Meinung darüber zum Ausdruck und Ende. Das dämpft die Machtausübung erheblich, hält ihr mein Empfinden vor Augen und führt manchmal zu Einsicht, oft auch zu Unmut oder auch weiteres Schweigen.
Ich denke also, dass mein Weg der umgekehrte ist und man im Prinzip lernen muss sich nicht zu verbiegen. Seine Emotionen zu schätzen. In Deinem Fall @Kerstin_2016 musstest Du wohl lernen Stopp zu sagen. Und ich, überhaupt etwas zu sagen. Denn meine Gefühle sind es Wert gesehen zu werden, anstatt sie in Schweigen zu hüllen.
