Zitat von Minion84:wenn der Partner mit ner anderen zusammensein will, dann hast du keine Chance,
Dann hast Du aber auch mit solchen Aktionen wie die andere anzurufen und den Umgang zu verbieten keine Chance. Wer sich trennen will wird das tun. Wer fremdgehen will wird das irgendwann tun. Ganz egal, wie sehr ich hinterherschnüffle, wie sehr ich verbiete, wer wirklich will wird einen Weg finden. Ich finde die Frage, warum das manche wollen sehr viel spannender und aufschlussreicher.
Zitat von Isely:Und ich finde es ganz und gar nicht ok, wenn ich mit einer anderen Frau, als Mann über Beziehungsprobleme rede.
Gibts dafür keine Mutter, Schwester oder Cousine?
Wenns weder Schwester noch Cousine gibt ist das Angebot manchmal recht dünn. Allerdings finde ich, sowohl Männlein als auch Weiblein sollten sehr sehr wählerisch sein, wem sie von "interna" ihrer Beziehung berichten. Was in dem geschilderten Fall (für meine Begriffe) gar nicht ging, ist dass es keine "gute alte Bekannte" ist, sondern eine neue Bekannte. Dass hätte ich ebenso sehr sehr verdächtig gefunden, und angesprochen, keine Frage.
Zitat von Isely:es war ja auch meine Freundin, nicht seine.
Wenn sich mein Partner alleine mit meiner Freundin verabredet fände ich das ebenso merkwürdig.
Die Frage ist für mich nur, welches Recht, welche Befugnis habe ich, meinem erwachsenen Partner etwas zu verbieten? Oder gar gleich selber in die Tat umzusetzen? Ich kann darüber reden, dass es mir nicht gefällt, dass ich mich dabei schlecht fühle und ihn bitten, dass wir als Paar eine gemeinsame Lösung finden. Und wenn sich keine gemeinsame Lösung finden läßt muss ich entscheiden: kann / will ich so leben oder nicht?
Meinem Kind kann ich etwas verbieten, Eltern-Kind-Beziehung, weil ich erziehungsberechtigt bin und die Verantwortung für das Kind trage. In einer Beziehung hat (für meine Begriffe) niemand diese Befugnis, sich das Recht eines Verbots rauszunehmen. Natürlich kann / darf / soll / muss man Regeln für den Umgang in der Beziehung verhandeln. Wobei ganz viel davon einfach im tägglichen Umgang miteinander geschieht, ohne sich an den "Verhandlungstisch" zu setzen. Und in letzter Konsequenz, wenn ich einen für mich wichtigen Punkt nicht mittragen kann, dann habe ich die Wahl, das zu akzeptieren oder zu gehen. Ich verbiete meinem Partner nichts. Ich lasse mir von ihm nichts verbieten. Ich werde aber gewisse Dinge aus Rücksicht ihm gegenüber nicht tun. Er ebenso. Gegenseitige Rücksichtnahme find ich da enorm wichtig.