Zitat von hilflos666:Hi Ahnjunst, als Pferdemädchen kann ich dir sagen, dass mich dein Verhalten echt nerven würde. Ja das Pferd ist vor dir da gewesen und es ist auch ein Lebewesen für das man sich entschieden hat. Ja es kostet viel Geld und ja es beansprucht auch extrem viel Zeit. Als ich deine Beiträge gestern gelesen hab, hab ich ...
Also mal vorab: Ich war schon häufiger mit am Stall und finde das im Sommer auch in Ordnung - kann mich da mit dem Hund befassen, und mit in der Natur rumlaufen. gebe dem Pferd von mir aus auch mal ne Möhre, aber ansonsten halte ich mich da eher bedeckt - ist nix für mich, die Tiere sind mir nicht geheuer und das ist denke ich auch okay so.
Zitat von hilflos666:Wo kommt denn bei ihm eine Kompromissbereitschaft raus? Weil er den Hund mittwochs nimmt? <img loading="lazy" title="Emoji" class="emojioneemoji" alt="Emoji" src="https://cdn.jsdelivr.net/emojione/assets/3.1/png/32/1f914.png" width="20">
Sie fährt ständig von A nach B, studiert, hat einen 3/4 Job und hat die Zeit mit dem Pferd verkürzt.
Ich finde sie ist genügend Kompromisse eingegangen und hat sich Zeit für ihn verschafft. Es ist natürlich leicht zu sagen, es wird mir zu wenig Zeit, wenn man sich nicht aktiv daran beteiligt.
Denn im Moment lese ich nur, dass sie alles verschoben hat und versucht hat es passend zu machen und du daheim sitzt und wartest bis sie kommt.
Das dies so auf Dauer nicht funktioniert ist ja wohl absehbar.
Ich komme ihr durchaus bei unzähligen Dingen entgegen. Ich plane genauso meine sonstigen Verabredungen auf die "freien" Tage um soweit es geht, damit wir uns am Wochenende sehen können. Ich fahre häufig von A nach B, nur um den Hund entgegen zu nehmen, damit sie zeitlich etwas Entlastung hat, und nehme den Hund auch öfters mal 3-4 Tage, wenn sie auf der Messe ist, weil sie sonst niemanden für ihn hätte. Und das mache ich alles sehr gerne. Ich würde umgekehrt ja auch gerne häufiger "den Weg" zu ihr machen, weil es ne faire Teilung wäre, aber es wird ja von ihrer Seite so nicht gewünscht.
Zitat von ElGatoRojo:Aber eben weil offenbar sie ihre Interessen rigoros verwirklicht
Das natürlich.. ich habe allerhand Interessen hintenangestellt, weil manches aus dem vorherigen Junggesellenleben - auf das ich heute trotzdem noch Bock hätte - nicht mehr so vereinbar mit einer Partnerin ist. Die Abende in der Wirtschaft "mit den Jungs" werden weniger oder aber auf die Tage geschoben, an denen sie nicht da ist. Ich höre mir den Pferdetratsch an, gehe mit auf Pferdemessen und in irgendwelche Geschäfte um Heu zu holen.
Zitat von Kilauea:So, hiermit meldet sich das nächste Pferdemädchen zu Wort

ich kann Dir nur sagen, Du stehst auf verlorenem Posten wenn Du anfängst Druck auszuüben, das hast Du ja aber hoffentlich schon selbst gemerkt.
Wenn sie nur ein bisschen so tickt wie ich wird sie diesen Traum den sie lebt nicht für dich streichen. Und ich kann dir sagen, indem sie das Pferd am Wochenende nicht selbst "bespaßt" wie Du es nennst gibt sie schon sehr viel für Dich auf - das sind in der Regel die einzigen Tage an denen man zeitlich nicht hetzen muss und genügend Zeit für das Tier hätte. Ich hätte nicht beide Tage abgegeben, nur so viel.
Vielleicht könnt ihr Euch darauf einigen dass Du hin und wieder mit kommst, auch um einen Bezug zu dem Tier zu entwickeln. Ohne den wirds schwer..danach gemütlich gemeinsam kochen oder so.
Oder sie geht nur jede Zweite Woche öfter dorthin. Oder Du suchst Dir ein Hobby, welches dich an den Tagen ebenso glücklich macht. Usw. usw. es gibt da viele Möglichkeiten.
Wenn Du Dich aber so schwer tust mit der tierischen Konkurrenz, und Dich nach so kurzer Zeit nicht mehr wert geschätzt fühlst solltest Du vielleicht überlegen ob das so das richtige ist für Euch beide.
Vielleicht kann ich einfach nicht damit umgehen - ja. Für mich ist es halt ein Pferd, ein Tier, eine Freizeitbeschäftigung und das geht als "Familienmitglied" einfach nicht in meinen Kopf rein.
Ich sehe, dass die Familie, die eigentlich ganz gutes Geld verdient, jeden Pfennig in das Pferd steckt und sich ansonsten einfach nichts anderes mehr leisten kann. Da geht mir als schwäbschem Häuslebauer der Ar. auf Grundeis. Das Pferd (ist glaube ich 19 Jahre alt ? - hat noch ein paar Jahre zu leben) frisst denen wortwörtlich die Haare vorm Kopf und die stehen noch daneben und freuen sich.
Ich stelle ja nicht außer Frage, dass das Tier ordentlich umsorgt werden muss - auch wenn man das da im Stall zubuchen kann, da "müsste" sie quasi nie hin (soll sie ja, bloß nicht falsch verstehen).
Oma hat immer gesagt: Finger weg von Mädchen mit Pferden.. habe ich früher nie verstanden.
Mir geht dieser "Traum" einfach nicht in den Kopf, sein ganzes Leben für ein Pferd hinzugeben - Zeit, Geld, Zwischenmenschlichkeit.
Naja, und die Rolle des Vaters... die wird aber zum Problem, wenn man sich nicht irgendwann abzunabeln weiß.
Ein anderer Mann im Leben, der STÄNDIG zu allen Problemen konsultiert wird und meint seinen Senf dazugeben zu müssen - mal aus Frauensicht: Würde ich in Standleitung zu Mutti stehen, gäbe es was abturnenderes?