Zitat von Scheol: Das ist bei dem DRV Bund nicht der Fall.
sie entscheiden nach Aktenlage.
Mein Antrag wurde unter einer Woche genehmigt von der DRV. Das ging sehr schnell.
Wie du geschrieben hast war das bei mir, Arzt hat was ausgefüllt- dafür bekommt er ein Honorar, erinnere ich mich dran und dann wurde der Antrag gestellt. Ich hatte auch noch ein Schreiben aufgesetzt, dass eine Beratungsstelle abgeändert und dazu gelegt hat. Unter einer Woche hat die Kostenübernahme gedauert.
Ungefähr 5 Monate Wartezeit für Klinikplatz (Klinik hatte ich mir ausgesucht und vom Arzt im Antrag übernommen) und dann startete die Therapie. Anschlusstherapie hat die DRV wieder im Eiltempo und ohne viel Aufwand genehmigt, das hat kein Monat gedauert.
Ich kann daher nur gutes über die DRV und Therapieanträge und Ablauf berichten. So schnell war bisher keiner.
Zitat von Scheol: Die PTBS ist seit 2 Jahren diagnostiziert. Seit da warten und kämpfen wir um adäquate Traumatherapie.
Seit 2 Jahren diagnostiziert und keinen Therapieplatz?
Ich bin verwundert.
Bevor ich 2 Jahre warte, gehe ich in eine Klinik und bitte da um Hilfe.
Selbst als ich nach einem weiteren Trauma nach Therapeuten suchte, hat die Krankenkasse das ohne viel Bürokratie übernommen und mehrfach Verlängerungen bestätigt.
@Scheol , wieso ist das bei dem Mann der TE so anders?
2 Jahre keine Genehmigung?
Zitat von Scheol: Diese Veränderung kann mit Körperarbeit wieder geändert werden. Es gibt seit einigen Monaten sogar ein Video wo sich die Nervenbahnen wieder neu verbinden.
Ich möchte mehr darüber wissen.
Zitat von Scheol: Mir wurde damals erklärt das sich das Gehirn nach Trauma Erfahrung bis zu 30 Prozent verändern kann.
Wird das wieder?
Zitat von Und_jetzt: Ich setz die Medikamente jetzt eigenmächtig ab, damit ich wieder ich werde"
Ich verstehe ihn sehr gut.
Damit ist er nicht der einzige. In einer Klinik sagte das auch eine Frau und bei mir war auch schon das eine Medikament dabei, dass Gefühle geblockt hat und matschig im Kopf machte.
Zitat von Und_jetzt: Das konnte ich nicht zulassen, denn die Medis sind eine der Vorraussetzungen für die Traumatherapie.....
Noch nie gehört.
Medikamente Vorraussetzung für die Traumatherapie, das war immer meine eigene Entscheidung ob ich welche möchte und ob ich die angebotenen nehmen oder wechseln möchte. Wenn es nicht unbedingt von mir gewünscht wäre, hätte ich keine bekommen, nur als Angebot/ Aufklärung.
Die Klinik selbst ist sehr sparsam mit einer Medikamenten vergabe
gewesen. Traumatherapeutin hat er stabilisiert und dann Aufgeklärt was es gibt am Möglichleiten, mit EMDR begonnen. Therapie nach Klinik, ebenfalls Traumatherapie mit dabei, wieder sehr sampft und in meinem Tempo- keine Medikamente als Vorraussetzung.
Zitat von Und_jetzt: er nimmt Antidepressiva für den Antrieb und andere Antidepressiva im Off-label-use als Schlaftabletten.
Zitat:Schläft aber trotzdem kaum.
Dass das Hirn matsch ist, glaub ich ihm.
Was nimmt er denn, wenn ich mal fragen darf?
Vielleicht ist auch die Dosis oder das Medikament nicht das richtige.
Wenn er nicht schläft, dann hat er nicht das richtige Medikament. Wenn du möchtest schreibe ich dir ein per PN.
Zitat von Und_jetzt: Die Stelle, die fie Traumatherapie genehmigen muss
Es tut mir sehr Leid, wenn ich den Überblick noch nicht bekommen habe oder Beiträge überdehen habe.
Welche Stelle muss das genehmigen und ist dein Mann auf eine Stelle angewiesen? Die DRV oder Krankenkasse ist es nicht nehme ich an.
Zitat von nalea: Die jeweilige Krankenkasse. Die Kostenübernahme hängt u.A. von der Therapiebereitschaft ab, d.h. ob der Patient bereit ist die vom Arzt angeordneten Medikamente, Rehas, etc anzunehmen.
Von Arzt verordnerten Medikamte oder Reha anzunehmen?
Auch bei mir nicht gewesen.
Kann es vielleicht sein, dass das dann am Arzt liegt?
Mein Arzt hat mir nie Medikamente oder Reha verordnen wollen, ich bin hingegangen und habe gesagt was ich brauche und wo ich hin möchte (ich hatte mich woanders beraten lassen was für mich hilfreich wäre) und das war auch für den Arzt ok.
Was ist denn da beantragt worden an Traumatherapie, irgendwas spezielles oder intensives?
Es gibt auch eine Traumaintensivambulantz.
2 Jahre hätte ich damals garnicht warten können.
Aber mir hat auch nach der Diqgnose keiner irgendeine Arbeit abgenommen wie Einkaufen oder so.
Ich habe mich zwar sehr überwinden müssen und hat auch nicht immer geklappt wenn ich raus wollte- Nervenzusammenbruch, aber mir blieb nichts anderes übrig. Damit habe ich mich dem gestellt und in eine Forum irgendwann mal danach gefragt, wie andere das machen und schaffen z.B. mit dem einkaufen. Da war die Antwort mit Musik und Kopfhörern oder mit anderen Sachen, aber Kopfhörer waren bei sehr vielen der Rat und die Wahl. Eine Frau die ich in einer Klinik kennenlernte, die oft umgekippt ist oder plötzlich weggedriftet ist, die war krass- die hat sich allem gestellt und nichts ihrem Freund überlassen, immer wieder raus gegangen und neu versucht, egal wie schwer das war.
Kennt dein Mann denn zumindest schon Skills oder sich wieder zu orientieren, irgendwelche Übungen bei Angst oder Flashbacks ?