Zitat: Wäre er nicht krank, wäre er vor 2 Wochen rausgeflogen
Nochmal zusätzlicher Druck und Zukunftsängste. Dann musste er sich krank melden.
Das macht es nicht einfacher.
Zitat: Ich versteh das alles.Aber ein Teil in mir schaut ihn an und denkt:" bitte wach auf und lieb mich wieder",
Zitat: und der andere Teil entfernt sich mit jeder Stunde mehr von ihm und fragt mich: Ist das das Trauma?
Zitat: Die Depression, die Midlufe Crisis (er ist fast 50). Oder: War er schon immer ein egoistisches, manipulierendes A.... und ich war zu blöd es zu merken?
Zitat: Ich glaub, ich brauch einen Blick von außen.
Das kann ich nachvollziehen, deine beiden Gedankenteile.
Darauf habe ich keine Antwort, aber ich verstehe dich. Nicht unbedingt mit der Situation wie bei deinem Mann und dir, aber durchaus welches Chaos das in dir auslöst. Ein Blick von außen ist nicht verkehrt, aber es kann alles zum Trauma passen oder auch das andere ist möglich. Du möchtest deinen Mann wieder so wie früher erleben und warst bedinungslos die Ehefrau und Mutter euer Kinder alles gemacht damit du ihn entlasten kannst. Dann passiert der Klinikaufenthalt, wirbelt noch mehr auf und dann brichst du zusammen. Bei allem was du trägst und versuchst zu managen, erfahren hast, dann noch eine riesen Kraft aufzubringen und für dich zu sorgen ist eine Hochleistung. Das ist nicht die Regel und sehr stark von dir.
Für dich ein funktionieren um nicht völlig umzukippen.
Meine Meinung von außen; stark wie du deinen Willen und deinen Mut in einem für dich schweren Moment nutzen und handeln konntest. Alles andere als Leicht und eine Stärke.
Zitat: Vor 3 Jahren hat er ein schreckliches Trauma erlebt. Seither wird er mehr und mehr depressiv, ist kaum fähig ein eigenständiges Leben zu führen ( er kann, aufgrund von Angst vor Menschen, nicht mal für sich selbst einkaufen gehen).
Hat sich das bei deinem Mann schleichend gesteigert nach diesem Vorfall?
Ehrlich gesagt bin ich- wie auch schon erwähnt wurde von jemand anderem, zwar auch betroffene, aber nicht durch Einsätze der BW und kenne die Unterschiede oder Überschneidungen durch die verschieden Auslöser nicht.
Vorstellen könnte ich mir aber, dass sich einige Verhaltensweisen überlappen. Die Vorstellung und deine Hoffnung mit dem Therapiebeginn die Verantwortung vorerst abgeben zu können und dann weiter zu sehen wie es für dich weitergeht und für euch als Paar ist ein Versuch wert. Noch ist zwischem deinem Mann und der anderen Frau nicht gelaufen schriebst du. Wenn ich lese wie die andere Frau aufgestellt und selbst nicht gesund ist, wäre das eine Achterbahnfahrt für deinen Mann. Hoffentlich dringt das von selbst zu ihm durch.
Zitat:Das Trauma und alle Einschränkungen sind aber geblieben
Ich hoffe dir ist das nicht zu persönlich oder die Frage geht dir nicht zu nah. Was ist mit Aggressionen, zeigt dein Mann dir gegenüber auch sowas? Trinkt dein Mann Alk?
Was sind dasfür Einschränkungen oder Symptome die dir auffallen? Schreckhaftigkeit, gereizt , Panikattaken oder in sich gekehrt? Die Symptome von PTBS und von einer midlife crisis , sind denke ich zumindest, unterschiedlich.
Das Forum kann dir auch ohne Rat dienlich sein. Schreiben und Lasten ein Stück weit rauslassen, gehört werden (Schriftlich) oder Beistand bei deinem Weg bis zur Therapiezusage.