Meine Situation ist wie folgt: ich bin seit einem Jahr getrennt, von jemand, der mich nie als das akzeptiert hat was ich bin. Ich habe ihn abgöttisch geliebt. Auch heute noch leide ich wie ein Hund und das obwohl ich von Tag 1 an alles getan habe um zu vergessen und ihn nicht wieder zurückwollte.
Dazu kommt das ich seit 4 Monaten wieder vergeben bin und das an jemanden der mich jeden Tag mehr liebt, zumindest ist so mein Eindruck. Aber ich liebe ihn nicht und ich dachte anfangs vielleicht brauch ich einfach mehr Zeit um mich auf den neuen einlassen zu können. Ich persönlich glaube nicht das man verliebt sein muss, um eine glückliche Beziehung führen zu können, schließlich geht das verliebt sein ganz von selbst irgendwann weg und dann muss man auch zusehen, was man draus macht. Viel mehr glaube ich das man sich vor allem in den großen Dingen (z.b. Haus, Kinder, reisen) einig sein muss und vom Typ sollte man auch halbwegs zusammen passen. Zumindest habe ich zunehmend das Gefühl das das mit dem neuen vorne und hinten nicht der Fall ist. Ich werde Schluss machen und es wird ihm das Herz brechen und mir auch, weil ich ihm das antun werde.
Ich hab im letzten Jahr schlimmes durchgemacht und bin auch jetzt noch nicht übern Berg und vor allem habe ich mich intensiv mit dem Thema "Partnerschaft" befasst. Eins weiß ich: die Welt ist nicht gerecht und die große Liebe, bei der es nur auf das Gefühl und verliebt sein ankommt gibt es nicht.
Also ich würde sagen, wenn man in einer Partnerschaft steckt, wo der gemeinsame Lebensentwurf eh nicht zusammen passt, dann lass das mit dem kämpfen und steck mehr Energie ins vergessen und verarbeiten.
Aber ich kenne das Gefühl sehr gut, es nicht ohne den anderen aushalten zu können und bis heute habe ich absolut keinen plausiblen Grund gefunden warum Menschen so schlimm leiden müssen beim Verlust eines Menschen... Mutter Natur hat da definitiv was falsch eingerichtet bei uns
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