VictoriaSiempre
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Es gibt Schmerzen, die vergehen nicht, denn sag mal einer Mutter/einem Vater, die ein Kind verloren haben (oder sonst einen geliebten Menschen, der "vor der Zeit" zu früh gehen musste) "Du leidest halt gerne!" Der Schmerz bleibt, aber er verändert sich. Er wird dumpfer, nicht mehr so stechend, aber er ist immer da und bleibt.
Eine zerbrochene Liebe tut auch weh, ohne Frage. Je nach Intensität dauert es kürzer oder länger, bis es nicht mehr weh tut. Aber tatsächlich - es hört irgendwann auf zu schmerzen. Jedenfalls dann, wenn man bei sich bleibt, es aus der Warte "er/sie wollte mich nicht - von daher kann er/sie auch nicht wirklich richtig für mich gewesen sein" nüchtern betrachtet und irgendwann akzeptiert, das es halt nicht sein sollte.
Schwierig wird es, wenn verinnerlicht wird "ich war nicht gut genug". Aber das hat dann weniger mit dem Objekt der Begierde zu tun als mit einem selber.
