Dumbledore
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In ein paar Stunden ist meine Trennung vier Wochen her. Gefühlt die längsten vier Wochen meines Lebens.
Kurze Zusammenfassung:
Sie hat Schluss gemacht, da die Liebe nicht mehr so stark ist. War relativ spontan, sie hat aber gemerkt dass es das richtige ist. Sie tut sich extrem schwer mit der Trennung, vor allem körperlich, und würde die Gefühle "zwingen, zurückzukommen", wenn das gehen würde.
Ich weiß, es gehören immer zwei dazu, aber es lag vor allem an mir. Ich hab mich "unbesiegbar" gefühlt und habe nicht damit gerechnet, dass sie mich mal nicht mehr liebt, daher habe ich zu wenig Zeit/Mühe in die Beziehung investiert. Man könnte sagen, seit zwei Jahren hat unsere Beziehung stagniert und dass das nicht so schön ist, sollte jedem klar sein. Ich hab leider einfach zu spät gemerkt, was ich wirklich an ihr habe. Hätte ich sie öfter wertgeschätzt und auch mal was für die Liebe getan, wäre es wohl nicht dazu gekommen.
Ich würde fast sagen, dass ich aus dem gröbsten raus bin. Aber halt auch nur fast. Die Verzweiflungs-/Trauer-/"Ich kann es nicht glauben" Phase sollte jetzt schon länger vorbei sein bzw. die zwischenzeitlichen Rückfälle sind kürzer und nicht so extrem.
Manchmal kommt noch Melancholie und Sehnsucht hoch, ich versuch aber diese Erinnerungen und Gedanken zu unterdrücken. Später werde ich gerne an unsere wunderbare gemeinsame Zeit zurückdenken, aber momentan tut es einfach noch weh.
Unsere Kontaktsperre wurde leider mehrmals unterbrochen, da noch Sachen zu klären waren. Die längste Zeit vollständig ohne Kontakt waren wohl so 10 Tage. Jetzt dürfte aber erstmal alles geklärt sein und ich habe auch so gut wie nie das Bedürfnis ihr zu schreiben. Trotzdem erwische ich mich oft dabei, wie ich einfach nur herumsitze und warte, worauf auch immer. Vielleicht auf eine Nachricht von ihr. Oder dass sie meinen Nachfolger offiziell macht, oder oder.
Bei einer Sache bin ich leider noch nicht viel weitergekommen: der Hoffnung.
Ich liebe sie immer noch und ich will sie immer noch zurück. Ich hab unendlich viel nachgedacht, habe vorher nie so intensiv über Liebe, Beziehungen und was ich eigentlich will nachgedacht. Ich kann höchstens sagen, dass ich sie jetzt sogar noch mehr liebe, da mir erstmal bewusst wird, was sie alles für uns getan hat und wie wenig ich zurückgab. Immer hat sie mich um gemeinsame Tage gebeten, hat Unternehmungen vorgeschlagen und und und. Im Nachhinein unverzeihlich, wie ich sie behandelt hab.
Die Trennung hat mich schon ordentlich wachgerüttelt und ich würde sie jetzt einfach mit ganz anderen, liebenderen Augen sehen.
Ich weiß, wenn überhaupt haben wir eine Chance, wenn wir uns beide vollständig "entliebt" haben und dann nochmal ganz langsam von vorne anfangen, vielleicht mit einem kurzen Date die Woche.
Das entlieben ist aber nicht so einfach wie das klingen mag. Vor allem, da ich jetzt erst wirklich erkannt hab, wie weit meine Gefühle gehen.....
Bin zwar deutlich weniger depri als am Anfang, aber dennoch sind da noch so viele Kleinigkeiten. Ich mach mir Sorgen wegen ihrem physischen Zustand, ich frag mich ob ich sie mal auf nen Kaffee einladen sollte, ich weiß nicht wie ich mich zu ihrem Geburtstag in vier Wochen verhalten soll, ich fühle mich generell unmotiviert und ausgebremst in allen täglichen Belangen.
Wirklich viel sind vier Wochen aber ja noch nicht. Ich bin eher gespannt, ob ich mal die vier Wochen KS am Stück durchbringe.
Habt ihr irgendwelche Anmerkungen, Tipps etc? Ich würde wirklich gerne möglichst schnell einen Zustand erreichen, wo ich mich bei nem Kaffee ganz normal mit ihr unterhalten kann (über Dinge, die nichts mit der Trennung zu tun haben). Das fände ich ne schöne Basis für alles weitere.
LG

