Severin2
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Heute verspüre ich zum ersten Mal große Wut. Sie war mehr als zwei Jahre lang so manipulativ, dass ich nicht mehr auseinander halten kann, was meine Meinung ist und wo ich bloß ihren Ansichten folgen musste. Sie hat mir alles genommen, das ich einmal war. Sie wollte aus einem fröhlichen Lebenskünstler, der nie viel gebraucht hat, den adäquaten Schwiegersohn für das Millionärs-Töchterchen machen.
Es ist auch kein Wunder, dass ich zum Schluss für sie nicht mehr attraktiv war. Sie hat mich damals gewählt, weil sie von meiner Leichtigkeit und Produktivität angezogen war - ein Abenteuer mit dem „verrückten Künstlertyp". Während der Beziehung hat sie mir das alles genommen. Hat mir einen Großteil meines Freundeskreises verboten. Hat begonnen, sich über meine Arbeiten zu mokieren. Irgendwann habe ich auch überhaupt nichts mehr geschafft. Ich musste mich 24-Stunden um ihre Befindlichkeiten kümmern und für sie springen. Sie hat immer gesagt, ich müsse jetzt schnell zu Geld kommen. Obwohl sie Geld wie Heu besitzt, hat sie sich von mir noch soweit aushalten lassen, bis mein letztes Erspartes verbrannt war.
Übriggeblieben ist der Schatten von dem, was ich einmal war. In Einsamkeit. Und als der letzte Saft aus mir heraus gesogen war, hat sie mich weggeworfen.