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Stehe mir selbst im Weg - Dauersingle

Tabea2721
Zitat von Traumwandler:
Es kommt darauf an inwiefern man kompromissbereit ist.


Ich erachte mich als sehr kompromissbereit.
Vielleicht ZU kompromissbereit.

Dennoch habe ich Erwartungen / Bedürfnisse.
Ein Partner 'muss' mir etwas geben.

Und: ich gebe meinem Partner sehr viel.
Das weiss ich.
Und habe ich auch so gespiegelt bekommen.

#16


Plentysweet
Zitat von Tabea2721:
Das "dumme" ist, dass ich mich meist in meinem Leben sehr wohl fühle.
Vordergründig.
Mich da zu bereichern, als Partner, ist nicht einfach.

Mich bereichern viele Menschen, da hat es "einer" vielleicht wirklich schwer.

Ich versteh Dich da ganz gut Glücklich.

x 1 #17


A


Stehe mir selbst im Weg - Dauersingle

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Tabea2721
Zitat von TT1347:
Was sieht deine Vorstellung einer Partnerschaft denn aus?


Gute Frage!

Jeder darf und soll sein eigenes Leben haben, in dem er sich wohlfühlt.
Job, Hobbies, Freunde, etc.

Beide verbringen Zeit x miteinander.
Bereichern sich.
Gespräche, Unternehmungen, sich gegenseitig unterstützen, emotionale, geistige, körperliche Nähe.
Teilen und teilhaben lassen.

Der Partner - schon eine recht zentrale Person in meinem Leben ohne, dass ich mich nur auf ihn fixiere..

x 1 #18


TT1347
Zitat von Tabea2721:

Gute Frage!

Jeder darf und soll sein eigenes Leben haben, in dem er sich wohlfühlt.
Job, Hobbies, Freunde, etc.

Beide verbringen Zeit x miteinander.
Bereichern sich.
Gespräche, Unternehmungen, sich gegenseitig unterstützen, emotionale, geistige, körperliche Nähe.
Teilen und teilhaben lassen.

Der Partner - schon eine recht zentrale Person in meinem Leben ohne, dass ich mich nur auf ihn fixiere..

Siehste und hier fängt das Problemchen schon an. Wenn der Kopf, das Theoretische, zuviel Raum einnimmt, tritt das Emotionale nach hinten. Damit will ich sagen, dass du für alles ein viel zu genaues Konstrukt im Kopf hast, wie irgendwas sein sollte, wenn es Dinge betrifft, die sich aus dem Herzen ergeben sollten und sich erst im Laufe der Zeit fügen. Sich Gedanken zu machen und sich ein eigenes Bild der Welt zu erstellen ist erstmal ja nicht verkehrt. Leider, leider dient Rationalität häufig dazu, sich vor seinen Gefühlen zu verstecken.
Ich erkenne mich da ein bisschen drin wieder.

#19


Tabea2721
Zitat von TT1347:
Siehste und hier fängt das Problemchen schon an. Wenn der Kopf, das Theoretische, zuviel Raum einnimmt, tritt das Emotionale nach hinten. Damit will ich sagen, dass du für alles ein viel zu genaues Konstrukt im Kopf hast, wie irgendwas sein sollte, wenn es Dinge betrifft, die sich aus dem Herzen ergeben sollten und sich erst im Laufe der Zeit fügen. Sich Gedanken zu machen und sich ein eigenes Bild der Welt zu erstellen ist erstmal ja nicht verkehrt. Leider, leider dient Rationalität häufig dazu, sich vor seinen Gefühlen zu verstecken.
Ich erkenne mich da ein bisschen drin wieder.


Puh....
Ich denke, ich weiss, was Du meinst...

Andererseits... So ganz ohne Vorstellung reinzugehen in eine "Sache"?

Natürlich ist das Konstrukt wandelbar, wenn es sich anders ergibt und für beide Seiten "passt".

Es haben sich, in Kennenlernphase, andere Konstrukte ergeben.
Durchaus interessant.
Und auch reizvoll.
Für mein GEFüHL hat dann dennoch etwas gefehlt bzw es fühlte sich ungut an.

Ich denke nicht, dass mein Rahmen zu fest gesetzt ist.
Und ich gehe tiefenentspannt in jedes "Kennenlernen".
Und gehe ebenso tiefenentspannt wieder raus, da es mir mehr nimmt als gibt....

Auch wenn das nun herb klingt...

#20


Plentysweet
Zitat von Tabea2721:
Und gehe ebenso tiefenentspannt wieder raus, da es mir mehr nimmt als gibt....

Was meinst Du genau mit "nimmt"? Den Invest, den Input, die Pflege der Beziehungsanbahnung?

#21


Tabea2721
Zitat von Plentysweet:
Was meinst Du genau mit "nimmt"? Den Invest, den Input, die Pflege der Beziehungsanbahnung?



Input, Invest und Pflege der Anbahnung sehr gerne....

Mit 'nehmen' meine ich, wenn ich mich nicht wohlfühle oder mich verstellen müsste oder Gespräche führen "muss", die mir einfach nicht viel geben...

#22


M
Bindungsangst kann sich derart gut verkleiden, dass man sie nur schwer erkennen kann. Ist sie passiver Natur, sucht man sich die Unerreichbaren und die, die nahbar sind, sind langweilig. Es gibt Bindungsängstler, die in langjährigen Beziehungen sind oder von einer Beziehung in die nächste hüpfen. Beiden ist eine Art pseudo-Nähe gemein; wirkliche Verbundenheit gibt es da nicht.

Manche richten es sich in ihrem Singleleben sehr gemütlich ein. Ob dann Bindungsangst vorliegt oder einfach heftige Unlust auf Kompromisse, ist schwer zu sagen.

Aber bei Dir ist ja ein gewisser, wenn auch kleiner, Leidensdruck da. Du möchtest ja etwas anderes, als das, was Du hast oder kannst. Vielleicht bist Du tief drinnen gar nicht so offen für eine Beziehung, wie Du denkst. Beziehungen machen verletzlich oder anders gesagt, sie machen uns am verletzlichsten (verletzbarsten? - was ist das richtige Wort?). Darum kann man sich unbewusst gegen solche Risiken schützen und bewusst dennoch von einem Date zum nächsten rennen.
Hör einfach mal in Dich rein, was da so los sein könnte.

x 1 #23


Tabea2721
@mitsubi,

danke für Deine Ausführung.

Ich bin der Meinung, tiefe Verbundenheit zu suchen, mir Sie zu wünschen.
Ich möchte mich öffnen, meine Gedanken, Gefühle, Ängste.

Ich möchte einen Partner, der mein Innerstes kennt (oder ein Grossteil) mit der Zeit.
Das ganze auf Gegenseitigkeit.

Dies ist eine ungeheure Sehnsucht in mir.

Daher ist mein eigenes Empfinden, dass ich mich schon gerne binden möchte...

#24


T
Och ich glaube so schlimm muss es gar nicht sein, wer Hilfe sucht, dem wird geholfen oder er hilft sich irgendwann selbst. Kein Grund zu resignieren, wir können etwas verändern, auch wenn es mühsam erscheint. Ich habe mal nach ein paar Artikeln gesucht und fand die ganz aufschlussreich. Hast du evtl. selbst schon getan, dient der ersten Anregung. Smile


https://www.eric-hegmann.de/so-durchbre...tnersuche/

https://www.beziehungsweise-magazin.de/...uteschema/

https://www.funkyfish.de/article/3074/-...ungen.html

x 1 #25


Gorch_Fock
Zitat:
Ich bin der Meinung, tiefe Verbundenheit zu suchen, mir Sie zu wünschen.
Ich möchte mich öffnen, meine Gedanken, Gefühle, Ängste.

Ich möchte einen Partner, der mein Innerstes kennt (oder ein Grossteil) mit der Zeit.
Das ganze auf Gegenseitigkeit.

Und da ist sie wieder, die "Dualseele". Solche Beziehungen halte ich schon für problematisch. Natürlich braucht es Vertrauen, ein Öffnen.
Aber genau dadurch wirst Du auch sehr verletzbar. Und ich denke dazu kommt einfach auch die Tatsache, dass viele Männer in der Realität eben nicht die größten Gefühlsromantiker sind.
Ja, es gibt Männer, die Dir soetwas perfekt spiegeln können. Später kommt dann oft das Erwachen, dass es in Richtung Narz. / Soziopath oder ähnliches geht. Für wirklich gesund halte ich das nicht.

Das Problem ist, dass diese Erwartungshaltungen kaum erfüllt werden können. Normalerweise wollen Frauen Männer, die auch sozial / finanziell zumindest ebenbürtig (Akademiker, etc.) oder besser eine Stufe drüber liegen. Sehr deutlich kann man dieses Phänomen z.B. im Bereich der Affairen sehen (AM sehr gerne der "Vorgesetzte" / "Vorgesetzter aus anderer Abteilung", etc.). Männer kommen aber nicht in solche Positionen, wenn sie den ganzen Tag als Versteher und voller Mitgefühl durch den Arbeitsalltag wandeln.
Gerade wenn keine Kinder mehr geplant werden, sieht die Lebensrealität bei 40 plus ja dann so aus, dass man die Zeit für Reisen, Kurzurlaube, Wellness, Wandern oder andere teure Hobbies raushaut.

#26


Tabea2721
@ gorch_fock

Ja, ich bin hoffnungslose (oder hoffnungsvolle) Romantikerin.

Vielleicht ist das die Krux.

Ganz soooo "Dualseelenhoch-aufgehangen" wollte ich es nun doch nicht sehen

#27


T
Hi Tabea, ich habe heute mal wieder ein Video von Christian Hemschemeier gesehen und fand das ganz passend, weil er mit gerne geglaubten Irrtümern aufräumt. Ich musste ein paar Mal schmunzeln. Vielleicht hilft es dir ja.

x 1 #28


A


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