Zitat:Ich bin der Meinung, tiefe Verbundenheit zu suchen, mir Sie zu wünschen.
Ich möchte mich öffnen, meine Gedanken, Gefühle, Ängste.
Ich möchte einen Partner, der mein Innerstes kennt (oder ein Grossteil) mit der Zeit.
Das ganze auf Gegenseitigkeit.
Und da ist sie wieder, die "Dualseele". Solche Beziehungen halte ich schon für problematisch. Natürlich braucht es Vertrauen, ein Öffnen.
Aber genau dadurch wirst Du auch sehr verletzbar. Und ich denke dazu kommt einfach auch die Tatsache, dass viele Männer in der Realität eben nicht die größten Gefühlsromantiker sind.
Ja, es gibt Männer, die Dir soetwas perfekt spiegeln können. Später kommt dann oft das Erwachen, dass es in Richtung Narz. / Soziopath oder ähnliches geht. Für wirklich gesund halte ich das nicht.
Das Problem ist, dass diese Erwartungshaltungen kaum erfüllt werden können. Normalerweise wollen Frauen Männer, die auch sozial / finanziell zumindest ebenbürtig (Akademiker, etc.) oder besser eine Stufe drüber liegen. Sehr deutlich kann man dieses Phänomen z.B. im Bereich der Affairen sehen (AM sehr gerne der "Vorgesetzte" / "Vorgesetzter aus anderer Abteilung", etc.). Männer kommen aber nicht in solche Positionen, wenn sie den ganzen Tag als Versteher und voller Mitgefühl durch den Arbeitsalltag wandeln.
Gerade wenn keine Kinder mehr geplant werden, sieht die Lebensrealität bei 40 plus ja dann so aus, dass man die Zeit für Reisen, Kurzurlaube, Wellness, Wandern oder andere teure Hobbies raushaut.