Tabea2721
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ich bin Anfang 40 und seit 5 Jahren Single.
Davor hatte ich lange Partnerschaften.
Ich bin attraktiv, klug, eine gern gesehene Freundin und Kollegin.
Auf der anderen Seite bin ich dennoch sehr unsicher und / harmonibedürftig.
Ich kenne also einige meiner Stärken und einige meiner Schwächen.
Ich bin sehr selbstreflektiert.
Eines erschließt sich mir jedoch nicht:
Ich tue mich wahnsinnig schwer, einen neuen Partner zu finden.
Die "Angebote", sowohl im real life als auch via Online-Dating sind da, aber.
Das war auch zu meiner Jugendzeit so.
Es gibt einfach wenig Männer, die mich 'ansprechen' bzw die ich anziehend finde.
Ich habe kein Beuteschema.
Anziehung entsteht bei mir, wenn ich einen Mann geistig und emotional "bereichernd" finde.
Hinzu kommt, dass ich wohl ein Muster nach unerreichbaren Männern habe.
Ein "unbewusstes" Muster, welches mir inzwischen bewusst ist.
Ich komme dennoch nicht dagegen kann.
Zeigt an Mann zu schnell zu viel Interesse, wird mein Fluchtinstinkt getriggert.
Mittlerweile versuche ich, mich nicht von diesem Instinkt verleiten zu lassen, aber das geht nur kurz.
Wenn ich mich zu bedrängt fühle, fühle ich mich nicht wohl.
Ich fühle mich dann unter Druck, dass bei mir Gefühle entstehen müssen.
Oder dass ich mich für den Mann verantwortlich fühle, mich quasi schuldig fühle, dass bei mir keine Gefühle entstehen.
Ich würde schon gerne wieder eine erfüllte Partnerschaft führen, aber: ich kriege dieses Muster scheinbar nicht überwunden.
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