Steppenwolf
Gast
(Es dürfen sich beide Geschlechter angesprochen fühlen
Stehen Frauen wirklich auf den "speziellen Typ Mann"? Oder doch immer individuell eine Sache der "Chemie"?
Meine Story habe ich schon an anderer Stelle zum Besten gegeben..
Hier aber nur mal so ein paar Sachen, die mir durch den Kopf gehen.
Bin 37 Jahre alt, hatte vorher noch nichts "ernsthaftes" mit einer Frau. Ja, es ist wahr, von Seiten der Frauenwelt wurden mir noch nie Gefühle erwidert! Ist immer nur auf "Freundschaft" hinausgelaufen!
Dann diese Frau, mit der ich ein Verhältnis vor ca. 3 Jahren begonnen habe, Gefühle waren zunächst beiderseits da, dann immer wieder diese On/Off Phasen. Bis vor einem Monat schien es für mich so, daß ich sie wieder "kriege", aber diesmal ist es anders. Sie hat wen kennengelernt...
Und die Situation, in der es geschehen ist, "wurmt" mich schon sehr...
Hab es von ihr erst erfahren, nachdem Sie sich ca. einen Monat lang mit ihm schon getroffen hatte..
Klar, wir hatten nach außen hin keine offizielle Beziehung, aber für mich hat es sich einfach "stimmig" mit ihr angefühlt.
Und jetzt will/muss ich einfach mal so Dinge gegenüberstellen, will verstehen, warum es bei ihr und ihm so läuft und warum es bei uns in all der Zeit nicht so gelaufen ist:
Wir führten 3 Jahre ein ungeklärtes, aber doch sehr "vertrauensvolles" Verhältnis, So viel haben wir nicht miteinander unternommen, aber die Zeit, die wir hatten, war sehr schön
> mit dem "Neuen" ist sie mal knapp 3 Monate zusammen und erlebt mit Ihm soviel
Warum lässt Sie sich von Ihm so "mitreißen"? Warum habe ich das nicht geschafft?
Die Wochenenden waren immer für den Freundeskreis reserviert, Wenn wir was gemacht haben, dann immer unter der Woche
> Warum ist es Ihr jetzt so wichtig, daß sie die Wochenenden für den Neuen freihält?
Unser Verhältnis war immer so ein "Tabu" vor den Freunden und Ihrer Family (Die anderen hatten evtl. ne Ahnung, aber wurde nie darüber gesprochen!)
> Der Neue steht jetzt vor allen Freunde/Family als ihr "offizieller Freund" da, warum?
Ich habe bei uns immer peinlich auf Verhütung geachtet! Hab immer geschaut, daß ja ein Kond. in der Nähe ist!
>Warum lässt Sie in der Kennenlernphase mit Ihm die Vorsicht außer acht und ist dann sozusagen in einer div. Situation auf die Pille danach angewiesen?
Ich könnte noch mehr Gründe und Details finden und aufzählen...
Aber es strengt auch an, so sehr ins Detail zu gehen..
Ich bin halt ein Mann, der an viele Dinge sehr besonnen rangeht. Liebe entsteht bei mir im Laufe der Zeit, nach einer gewissen Vertrautheit und des Wohlbefindens...
Ist denn da was dran, das Frauen einfach "überrumpelt" werden wollen?
Um dann nach einer gewissen Zeit festzustellen, der Typ hat sie doch nur "ausgenutzt"?
Ich verstehe manchmal die Welt einfach nicht...
Ist denn Liebe nichts, was schön und gut ist, wo man sich aufgehoben fühlen darf?
Oder ist Liebe etwas egoistisches, das Abenteuer, wo jeder nur an sich denkt?
Ich kann mich irgendwie nicht so anfreunden mit den Begriffen "Kämpfen", "Arbeiten", wenn es um so tiefgründige Dinge wie die Liebe geht...
Momentan sehe ich das ganze leider immer noch als so "Verlierer/Gewinner" Spiel ..
Oder liegt es wirklich daran, daß ich einfach noch nicht "geläutert" bin?
Daß ich diese Erfahrung von wirklich tiefgründigem Liebeskummer vorher noch nie durchgemacht habe?
Was ist denn besser im Leben?
Niemals diese Erfahrung machen zu müssen, um das Leid, diesen Schmerz nicht ertragen zu müssen?
Oder ist es besser, geliebt zu haben, um zu Wissen, was Liebe wirklich ist und wie sie sich anfühlt?
Wer hat Rat für einen 37jährigen "Spätzünder", der noch nie wirklich Glück in der Liebe gehabt hat.
Wie kommt er raus aus diesem "Dilemma"?
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