Zitat von Mienchen: aber es kann auch nicht die Lösung sein, daß du deine Bedürfnisse ihm unterordnest. Wie du schon geschrieben hast.
Stimmt - aber deswegen redet man auch miteinander und schaut, wie man eine Lösung findet KANN, die für beide tragbar ist.
Zitat von Mienchen: Ich denke, das meinen die meisten hier.
Die "meisten hier" wäre für mich keine relevante Meinung. Gibt ja hier auch genug Meinungen von Frauen, die sofort angetriggert sind und in dem Mann den bösen, unersättlichen Sexteufel sehen, der "bockt wie ein Esel" wenn er nicht bekommt, was er will. Der olle triebhafte Lump, was bildet er sich nur ein! Dass er das schon Jahre mitmacht, JETZT MAL ausgebrochen ist, ansonsten ein toller Partner ist (wie die TE beschreibt und was völlig ignoriert wird von einigen hier). Wie kann er sich nur einbilden eigene Bedürfnisse zu haben und die auch MEHRFACH zu kommunizieren.
Zitat von Mienchen: Die kann man nicht reparieren oder umpolen.
Stimmt, aber nicht selten ändert sich das sexuelle Verlangen/Bedürfnis mit der Zeit/Alter/Partnerschaft. Zumal wir auch nicht wissen, was da alles dahintersteckt. Wie die TE schon mehrfach sagte: wir kennen nur einen kleinen Ausschnitt.
Zitat von Mienchen: Da kann kein Therapeut helfen.
Sehe ich auch anders. Sonst gäbe es sie nicht. Das sind keine Menschen, die nur verschiedene Stellungen predigen.
Zitat von Mienchen: Eine Lösung besteht lediglich darin, daß sich einer von euch dem anderen anpasst und das ist keine gute Voraussetzung für eine harmonische Beziehung.
Das Zauberwort heißt "Kompromiss". Siehe meine Antwort zu deinem ersten Zitat. Wenn sonst alles für die TE und ihren Partner passt und sie sich lieben, dann halte ich es in diesem Falle für unsinnig, es wegen des verschiedenen Sexualverhaltens wegzuwerfen.
Auch ich habe gewisse Erfahrungen gemacht und kann sagen: Es waren auch Frauen dabei, die wollten nicht viel Sex und haben das eher hinten angestellt. Mit der Zeit hat sich dann das Blatt gewendet und ich war es, der dann auch mal einbremsen musste. Und genau wegen dieser Erfahrungen, fällt es mir schwer zu sagen: Das isso und das wird immer so bleiben.
Was ich hier aber teils von einigen Frauen lese ist dieses typische und total überholte Selbstverständnis, dass FRAU bestimmt, wie das Sexualleben in einer Partnerschaft läuft - in Häufigkeit und Intensität.
Wie war das noch mit der Gleichberechtigung?
Eine Sache noch im Ganzen: Ich habe mehrere Fragen gestellt, das Thema auch aus Sicht des Mannes beleuchtet. Was passiert hier (wie so oft)? Die TE wird angegriffen, mit Polemik und Sarkasmus angetriggert, so dass sie permanent im Rechtfertigungsmodus ist und somit nicht auf die Posts eingeht, die ggf. hilfreich sein könnten.