Marol
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Ich für mich bin sehr glücklich, dieses Forum gefunden zu haben, weil ich hier "Leidensgefährten" gefunden habe, die das Aussprechen, wozu mir oft noch die Worte fehlen. Ich hinterfrage meine Person auch immer wieder, und es ist richtig, zu einem Beziehungsende gehören immer zwei.
Wenn ich unsere Beziehung so Revue passieren lasse, weiß ich das ich schon ganz lange unglücklich war. Ich habe funktioniert und mich k... es an, das jede Woche, jedes Wochenende wie im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" ablief.
Aber man fügte sich in diese Rolle.
Von ihm kam auch manchmal die Frage, ob ich glücklich wäre, so wie es ist. Und ich war es nicht, und er auch nicht.
Um ihm aber ein wenig Abwechslung zu seinem "Alltagsstress" zu geben, habe ich ihn gewähren lassen. Ich hatte nichts dagegen, wenn er seine Freunde besuchen wollte, oder mal bei ihnen versackt ist, wenn er mal Motorrad fahren wollte oder mit dem Kanu fahren.......
Ich blieb ja in der Zeit zu Hause bei "unserem Kind". Eigentlich gab ich meine Wünsche für sein Wohlbefinden auf. Und das kotzt mich an.....Das das nicht gesehen wurde, und das nichts zurück kam. Hatte ich mal einen Termin wahrnehmen wollen, was mit Schule oder Arzt zu tun hatte, also nicht mein privates Vergnügen.......gab es Theater, weil er ja dann seine Termine zugunsten des Kindes umplanen musste, obwohl ich alles immer rechtzeitig in den Kalender eingetragen habe.
Irgendwann habe ich mir abgewöhnt, ihn mit seinem Kind zu belasten. Ich habe den Kleinen überall mit hin genommen, oder Oma hat ihn genommen.
Was mich auch genervt hat, ist sein Interesse an meiner Arbeit. Bitte nicht falsch verstehen, an sich finde ich das super. Aber wenn ich was erzählt habe und er sich dann wie ein Lehrer aufbaut und mir erklärt, er hätte das und das so gesagt oder gemacht, bekam ich einen Hals und habe später auch nicht mehr viel erzählt.
Das ist für mich zur Zeit wirklich das Schönste, das mich keiner belehrend versucht klein zu machen. Keiner, der meine Entscheidungen analysiert.
