Liebe Puderzucker,
ich habe im Nov. letztes Jahr eine Liste hier rein gestellt, was ich nicht mehr habe. Hab sie Dir mal herauskopiert, denn
DAS sind die mega Anhäufungen, die meinem "es reicht" Entschluß vorausgingen.
Es gab also genug Gründe...
Telefonieren wollte ich nach ein paar Wochen auch nicht mehr mit ihm; war wie ein Ritual. Wenn ich ihn zwischendurch anrufen wollte, ist er nicht ans Telefon (obwohl der zu Hause war). Deshalb habe ich ihn dann irgendwann gar nicht mehr angerufen.
• Keiner, der für mich entscheidet Leute anzurufen (er hatte Telefonitis), obwohl ich sagte, ich habe keine Lust zu telefonieren, und mir einfach den Hörer in die Hand drückt, nachdem er 3 Worte mit dem Teilnehmer gewechselt hat.
• Keiner, der ständig bei meinen Telefonaten dazwischenlabert, so dass Freunde schon gar keine Lust mehr hatten mit mir zu telefonieren, wenn er da war
• Keiner, der über mein Leben bestimmen will und ohne Absprachen Dinge, die uns betrafen im Alleingang „organisiert“
• Keiner, der wenn er morgens wach ist, der Meinung ist, auch ich hätte genug geschlafen
• Keiner, der mich ständig nötigt, seine blöden utube Videos mitanzugucken, obwohl ich immer wieder sagte, es interessiere mich nicht
• Keiner, der mir „seinen“ S. aufzwingen will (3 Min.Rammbock).
• Keiner mehr da, der sich in meiner Wohnung einnistet, um mir dann zu sagen, sie wäre zu klein, meine Terrasse wäre „naja“ und der sagt, er würde gar nicht verstehen, was ich an meinem Balkon so schön finden würde.
• Keiner, der mir „weismachen“ will, dass seine Ex 1, Ex 2, und ich zusammen, die perfekte Frau ergeben würde
• Keiner, der mir nach als Kränkung getarnten Witzen sagt: „War doch nur ein Spaß“
• Keiner, der mich weinend auf der Couch zurücklässt, mir den Rücken zudreht um mit seinen Kumpels einen saufen geht und mir im Gehen sagt, ich solle doch mal Fernsehen gucken, dass lenke ab.
• Keiner, der mir subtil zu verstehen gibt, dass ich nur mit offenen Haaren und roten langen Fingernägeln gut aussehe
• Keine Bücher mehr, wo wir Frauen Tipps bekommen, mit welchen Tricks wir Männer behandeln müssen, damit sie bei uns bleiben und ihre „vergrabene“ Liebe zu uns wieder entdecken
• Keine leeren Versprechen, wir würden zusammen nach Rom fahren (ein großer Wunsch von mir), um mir dann in einer SMS mitzuteilen, er wäre gerade in Rom seine Freunde besuchen
• Keiner mehr, der mein „NEIN“ übergeht
• Ich kann meine Musik hören, wann und so laut ich will, ohne dass mir jemand dazwischenfunkt und urplötzlich seine Musik anschaltet
• Keiner mehr, der aus dem nichts einen Streit anzettelt
• Keiner mehr, der mich mit Absicht provoziert
• Keiner mehr, der mir sagt, dass ich wie üblich alles falsch- und missverstehe
• Keiner mehr, der mich anbrüllt und sich innerlich darüber freut, wie ich mich ärgere
• Keiner, der mich fast täglich vollnöhlt, wie bösartig die Mutter seines Kindes ist und was er jetzt wieder mit ihr schlimmes „erlebt“ hat
• Keiner, der sich bei mir einquartiert, und seiner Familie erzählt, dass er bei guten Bekannten wohnt
• Keiner, wo ich mir ständige Lästereien und Schimpfereien über seine Familie anhören muss, wie sie ihn ja alle als das schwarze Schaf behandeln, er aber immer wieder ihre Nähe sucht (unglaubwürdig)
• Ich muß seine Sauffahne und seine daraus resultierende stinkende Haut nicht mehr ertragen
• Ich kann mir 2 Gläser Wein genehmigen, ohne Angst zu haben er würde dies als Anlass nehmen auch zu trinken um mir dann völlig besoffen zu erklären, ich wäre langweilig geworden, weil ich nicht mehr trinke
• Keiner, der mich betrunken dazu überreden will auf die Piste zu gehen
• Keine rätselhaften SMS mehr, wo es mir überlassen wurde, den Inhalt zu entschlüsseln.
• Kein „ausversehen“ Zeigen von Fotos in seinem PC, wo irgendwelche Frauen in eindeutigen Posen zu sehen waren, und mir dann weismachen wollen, Kumpels hätten ihm die geschickt
• Keine Schuldgefühle mehr, kein schlechtes Gewissen mehr
• Kein Warten mehr auf einen verabredeten, nicht eingehaltenen Anruf, um mir dann sagen zu lassen, „ hättest mich ja auf dem Handy anrufen können. War noch unterwegs“
• Kein Gefühl mehr von „da stimmt was nicht“
• Kein Gefühl mehr „dagegen halten zu müssen“ um nicht ganz unterzugehen
• Keiner, der mir einzureden versucht, ich hätte ja kaum Freunde und ein langweiliges Leben
• Keiner, der mir Dinge unterstellt, die er selbst getan hat
• Keine Besuche mehr bei seiner (wie ich finde netten) Familie und Freunden, bei dem jedes Mal das Thema „Mutter seines Kindes“, wie furchtbar sie ist, aufkommt
• Keiner, der Pläne uns betreffend schmiedet, diese Pläne aber wöchentlich verworfen werden
• Keinem mehr zuhören, der allen anderen immer die Schuld an seinem problembehafteten Leben zuschiebt
• Ich muss mir nicht mehr anhören, wie klein mein Auto sei, obwohl seins genauso groß ist. Seins auch von „Papa“ finanziert wurde für seinen 45 Jahre alten Sohnemann. Meins habe ich selbst finanziert
• Ich muß nicht mehr den „Entertainer“ spielen, damit er sich mit mir (bei mir) wohl fühlt
• Keiner mehr, der mir das Gefühl gibt in den Wechseljahren zu sein, weil sich seine Eiseskälte mit Wärmeschüben die Klinke in die Hand gaben
• Keiner mehr, der mich morgens anruft, nur um mir zu sagen er würde jetzt Kaffee trinken, danach auf´s Klo gehen und dann das Gespräch beendet
• Keiner, der mich anschreit, weil ich angeblich nicht weiß, meinen eigenen Navi zu bedienen
• Keiner, der mir auf der Fahrt zu meinen Eltern droht, wenn ich mich weiter so benehme (geweint wegen anschreien mit Navi) würden wir wieder zurückfahren und das Weihnachtsfest würde ausfallen
• Keiner, der hinter meinem Rücken nach einem Flugticket in seine Heimat zu Weihnachten sucht, obwohl Weihnachten fest mit meinen Eltern geplant war
• Keiner mehr, der mich beiläufig als Bit** und Schlam** bezeichnet, und es so auslegt als wäre es „niedlich“ gemeint!
• Keiner, der mir sagt, mein amerikanisches Englisch würde sich schei. anhören, während er das übelste Ghetto Englisch spricht und keinen Schimmer von der englischen Rechtschreibung hat
• Keiner, der mir ständig sagt, ich wäre ja viel kleiner als alle seine Exen, die ja alle groß waren und Model Figuren hatten
• Keiner mehr, der mich in einem Wutausbruch gegen die Wand knallt, mich würgt und am nächsten Tag im Türrahmen angelehnt steht und süffisant fragt „Na, wie geht´s, hast du mal über dein Verhalten nachgedacht?!“
• Keiner, der leider verschlafen hat, und mich dadurch nicht wie abgemacht von der Klinik nach meiner Augen OP (fast blind) abholen konnte (Vorabend: Vollrausch) und ich die Schwestern anlügen mußte, dass er unten schon wartet (sonst hätte ich nicht gehen dürfen)
• Keiner, der mich ständig darauf hinweist, dass ihn ja ständig andere Frauen anlächeln und er gar nicht wüsste, warum alle Frauen ihn immer so angucken. (Tja, Schätzchen, das liegt an deinen 1,98m. Wärst du 1,50m würde dich keiner angucken)
• Keiner, der ständig herumläuft als hätte er eine schusssichere Weste an und mit seiner gespiegelten Sonnenbrille auf der Stirn meint, er hätte die Coolheit erfunden
• Keiner mehr, der mich mit Nichtachtung bestrafen will, weil ich mich nicht so verhalten habe, wie er es sich vorgestellt hat
• Kein Wechselbad der Gefühle mehr
• Ich muss mich nicht mehr rechtfertigen, warum ich nicht ausgezogen schlafen möchte
• Keiner, der mir sagt, mein Kater wäre kein richtiger Kater, weil er nicht im Freien lebt
• Keiner, der mir meine Müdigkeit nach einem anstrengenden Arbeitstag vorwirft, sich bei einer „Freundin“ von ihm über Skype (vor mir) darüber beschwert, und mir dann auch noch sagt „wenn du weiter so müde bist, dann will ich mit dir nicht mehr zusammen sein. Such dir einen anderen Job“ (er selbst arbeitslos)
• Keiner der ständig Monologe im Dialog führt, oder mich permanent unterbricht
• Keiner, der mir das Entertainment für sein Kind überlässt, damit er in Ruhe vor´m PC sitzen oder telefonieren kann. (Wenn wir uns 1 Woche in der Fernbeziehung gesehen haben)
• Keiner, der mich durch leere Versprechen und vorgeheuchelte gemeinsame Zukunftspläne in dieser „Warteposition“ verharren lässt, so dass ich meine Pläne immer wieder verschiebe, weil ich denke „jetzt starten wir endlich mit unserem gemeinsamen Leben“
• Ich muss ihm nicht mehr vertrauen wollen und es nicht können
• Ihm keinen mehr *beep* „müssen“ um ihm gefallen zu wollen, und mir auch noch erzählt ich würde es verdienen auch mal geleckt zu werden
• Keiner, der mir verspricht nach Deutschland zu kommen, um mich zu sehen, um mich warmzuhalten, und letztendlich doch nicht zu kommen, sondern Orte besucht, wo ich immer hinwollte mit ihm.
• Keiner mehr, der meine Gäste ständig überreden will mehr zu Alk. zu trinken. Den es nicht interessiert, ob sie noch Auto fahren müssen, oder den nächsten Tag früh aufstehen müssen, weil sie arbeiten müssen
• Keiner mehr, der sich vor meinen Gästen besoffen das Hemd vom Leibe reist, die Musik so laut dreht, dass man sie im anderen Bezirk noch hört, um sich dann durch Fruchtbarkeitstänze zum Affen macht
• Keiner, der mir sagt, dass ich bis jetzt wohl nur Luschenmänner hatte, und er ja ein richtiger Mann sei. Ich frage mich, woher er das wissen will, habe nie von meinen Ex-Freunden erzählt.
• Ich muss nicht mehr ständig zum Frauenarzt, um mir Zäpfchen gegen eine jedes Mal mitgebrachte Infektion zu bekämpfen
• Keiner, der mir sagt, ich müsse mich aufmotzen, weil er mich seinen Freunden vorstellen möchte
• Keiner, der neben mir besoffen ins Bett fällt und mir 20min lang immer wieder die gleiche „I love you“ Nummer vorsäuselt, und ich warte, bis er endlich einschläft, damit ich zur Ruhe komme und endlich weiterschlafen kann
• Ich muss nicht mehr ständig auf ihn zukommen, damit er mich auch mal umarmt
• Keiner, der mir meine Stadt und Leute madig macht, nur weil er von einer Insel kommt, wo ständig die Sonne scheint. Wo jeder gute Laune (viele verbissene Menschen dort) hat und im Sommer nur zum Strand geht. Auch nach der Arbeit (war nicht so. Die die Arbeit hatten, waren froh danach auf der Couch zum Ausruhen liegen zu können)
• Keiner, der sich besoffen über meinen Fahrstil mokiert und mir während der Fahrt ins Lenkrad greift, so dass ich auf der Gegenfahrbahn gelandet bin und dem entgegenkommenden Auto gerade ausweichen konnte, ich ihn aus Angst anschrie und er mir dann im lässigen Ton sagte "you know it all, huh?"
• Keiner, der mir einen Virus auf den PC holt, weil er sich auf dubiosen Por. herumtreibt. Keiner, der in meinem PC rumschnüffelt, meine (nie abgeschickten) Briefe an meinen 1.Ex-N durchliest und mich später damit aufzieht und sich darüber lustig macht
• Keiner, der mir sagt, ich grüble zu viel und deshalb würde ich Dinge in meinem „stupid brain“ erfinden
-Keiner, der mich anbrüllt und bis auf´s Aüßerste provoziert, nur weil ich eine Hoteltür abschließen wollte
U.S.W.
Es macht mich krank, das heute zu lesen.
I´m so sick, sick, sick of it!
Heute geht´s mir gut. Und Dir auch bald, liebe Puderzucker und alle, die die Kraft haben zu gehen, gehen zu lassen. Sie bringen nichts. Sagte das freisein mal? Sie können viele Frauen haben, aber KEINE halten. Weil sie es einfach nicht drauf haben!
