Ihr Lieben,
Mann, Mann, Mann es ist wieder so viel geschrieben worden, auf das ich eingehen möchte, aber auch ich kriegs nicht so hin wie Phoenix.
@ Sabi
Zitat:Sehr viele von uns hatten eine lieblose Kindheit (inkl mir), nur haben wir das wohl nicht so gesehen, dass es so gravierend war und solche Konsequenzen haben kann - mir ist es erst mit 51 bewusst geworden..durch meine Therapeutin.
Dieses Muster zu durchbrechen, bedeutet richtig Arbeit.
Weißt du Sabi, das Erschreckende für mich war, dass ich nach Scheitern meiner Ehe eine sehr gute Therapie zum o.g. Thema machte (auch zu dem Zeitpunkt, als ich Narz kennenlernte), sehr viel an mir gearbeitet hatte und dennoch auf Narz reingefallen bin. Mir sogar lange vormachte, endlich in einer gesunden Beziehung zu leben. Zwar hatte ich das Pech auf einen Menschen mit besonders ausgefeilter und überzeugender Maske reinzufallen, dennoch sitze ich häufig hier und überlege, wo, wann habe ich nicht genug auf mich aufgepasst.
Und da kann ich die Sache drehen und wenden wie ich will, sicherlich gab es Reaktionen seiner- und meinerseits am Anfang, die mich hätten stutzig werden lassen müssen,
aber oft versteht man die Dinge erst im Nachhinein. Zudem glaube ich, dass es sehr schwer ist, die Kindheitsmuster, die sich auch in den Synapsenverbindungungen im Hirn niederschlagen, zu verändern. Es ist möglich, insbesondere auch durch Meditation, aber erfordert einen intensiven Prozess.
Auch ich glaube, dass viele hier die Geschehnisse wiederholen in einer Art von Endlosschleife (auch ich gehöre dazu), weil viele tatsächlich an einer Posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Das meinte mein Therapeut mit Problemtrnace. Aber wo sollen wir das lassen, wenn nicht hier. Die Umwelt reagiert ja schon irritiert, weil sie eine solche Erfahrung, v. a. das, was es mit einem macht, nicht nachvollziehen kann.
@Sunnox
Ich kann dich gut verstehen, dass du ihr klar machen möchtest, dass du die durchschaut hast. Auch mir war es ein Bedürfnis, ihm klar zu machen, du hast mich belogen, betrogen, manipuliert und gedemütigt. Ich habe einen 4-seitigen Brief verfasst und am Ende der Beziehung auch abgeschickt. Ich brauchte das, auch wenn ich wusste, er wird ihn nicht lesen, weil er mit Kritik nun gar nicht umgehen kann, um für mich das Gefühl zu haben, du hast mich vera..., aber wenigstens habe ich dich und dein Tun durchschaut, du bist entlarvt.
Nun gut, ich habe es in erster Linie für mich gemacht. Aber erwarte nicht, dass ein Narz aufgrund dessen plötzlich zum Betroffenheitsfanatiker wird. Die Reaktionen meines Exemplares haben mir gezeigt, dass er wunderbar weiterhin mit Verdrehungen spielt. Ich sei ein Betonkopf (weil ich seinen "Wahrheiten" nicht als meine annehme), auch für ihn sei das mit mir die schlimmste Erfahrung seines Lebens (nach dem Warum befragt, gerät er in Erklärungsnot, daher interpretiere ich mal frei und sage, Narz schmeckt nicht, dass er das erste Mal im Leben durchschaut wurde), Ich würde nur immer meinen Erklärungen akzeptieren. Desweiteren folgen nur die schon bekannten Lügen, Halbwahrheiten etc. Kurz: Es bringt nichts, kann meines Erachtens auch nichts bringen, denn würde sich Narz dessen bewusst werden, was er dir angetan hat, bricht sein Persönlichkeitsfragment der Maske zusammen, und er oder sie würde die Schuldgefühle gar nicht aushalten.
Ach ja, meiner war auch ein Vertreter des Spruchs, "messe die Menschen an ihren Taten"
Liebe Grüße
Kimberly